Der Link am Morgen:
Wie Warren Buffet Meetings organisiert

Jason Fried beschreibt im 37-Signals-Firmenblog, wie Warren Buffet, einer der reichsten Männer der Welt, auf Meeting-Anfragen reagiert. Die Regel: Einen Termin bei Buffet bekommt man nie mehr als einen Tag im Voraus. Du bist nächstes Jahr am 10. April in der Stadt und würdest ihn gern treffen? Ja, dann ruf doch bitte am 9. April nochmal an. Das Prinzip gefällt mir, denn allzu oft habe ich mich schon geärgert, wenn ein Termin anstand, für den ich gerade gar keine Zeit/Lust/Nerven hatte, den ich aber nun mal vor Tagen oder Wochen zugesagt habe. Es ist eben sehr leicht, im Voraus den noch leeren Kalender zu füllen.

Ob die Geschichte wahr ist? Darüber streiten sich auch die Kommentierenden im 37-Signals-Blog. Einerseits kann ein so mächtiger Mann wie Warren Buffet natürlich Andere nach seiner Pfeife tanzen lassen; andererseits dürften die Gesprächspartner von Buffet in aller Regel auch nicht gerade kleine Fische sein – ob die sich dem Spielchen unterwerfen?

» Warren Buffet on scheduling meetings (37signals.com)

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Der Link am Morgen:
100 kleine und große Schritte zum besseren Leben

100 kleine und große Schritte hin zu einem besseren Leben empfiehlt der Blogger Dragos Roua. Ganz simple (Lächle heute mindestens zehnmal), aber auch ambitionierte Vorsätze (Lerne Selbstdisziplin) sind dabei, teure und kostenlose, welche für fünf Minuten und solche, die ein halbes Leben brauchen.

Reise (weit weg). Gestalte Deinen Arbeitsplatz um. Werde besser, nicht perfekt. Lerne, zu ignorieren. Lies jede Woche ein Buch. Ruf einen alten Freund an. Hör Deinen Kritikern zu. Hör auf, zu lügen. Ibo Evsan, bei dem ich den Link gefunden habe, ergänzt zurecht: «Da sind sehr viel gute Tipps dabei, die einem bei Entscheidungen helfen können.»

» 100 Ways To Live A Better Life (dragosroua.com, gefunden bei Ibo Evsan)

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Projektmanagement:
The Essential Project Slang Dictionary (erster Teil)

Kommunikation ist einer der Erfolgsfaktoren für die Präsentation von Projekten. Gute Kommunikation bedingt aber, dass man die Sprache beherrscht. Unser Essential Project Slang Dictionary (EPSD) hilft Dir, als Gewinner aus der nächsten Präsentation zu gehen.

Im Web kursieren viele Beispiele für das Bullshit-Bingo der Manager-Sprache. Das finden alle lustig. Aber als neuer Mitarbeiter eines globalen Konzerns wird man tatsächlich mit einer fremden, firmenspezifischen Sprache konfrontiert. Während drei Jahren bei einem internationalen Unternehmen habe ich deshalb ein Wörterbuch geführt, das ich hier im EPSD zusammenfasse. Ich konzentriere mich auf zwei Anwendungssituationen: Der erste Teil enthält Ausdrücke, die Du zur Präsentation eines Projektes verwenden kannst. Teil 2 konzentriert sich auf die darauf folgende Diskussion und hilft Dir, bei Fragen zu kontern und Nicht-Wissen zu überspielen.

» weiterlesen

Der Link am Morgen:
Niemand interessiert sich für Deinen Kram!

Heute mal wieder was für die Schreibenden unter uns: Der Journalist Steven Pressfield verrät in seinem Blog den wichtigsten Schreibtipp, den er je gelernt hat. Er lautet:

Niemand interessiert sich für das Zeug, das Du da schreibst.

Du musst irgendein Produkt anpreisen? Geh davon aus, dass es niemanden, wirklich niemanden interessiert. Weder Deinen Kunden noch den Journalisten, der Dir größere Aufmerksamkeit verschaffen soll. » weiterlesen

Der Link am Morgen:
Mehr Social Media, mehr E-Mails

Der US-Blogger Leo Babauta kündigte vor ein paar Wochen an, möglichst vollständig auf E-Mails zu verzichten und stattdessen vor allem über Twitter zu kommunizieren. Es war ein weiterer Versuch im Kampf gegen den vollen Posteingang, und wir waren damals schon skeptisch, ob das nicht ins Gegenteil umschlägt.

Eine Studie zeigt jetzt zumindest: Social-Media-Angebote wie Twitter oder Facebook führen keineswegs dazu, dass man weniger Mails zu bearbeiten hat. Im Gegenteil. Wer sich besonders viel mit sozialen Medien beschäftigt, der bekommt auch besonders viele Mails, und zwar zunehmend viele. Darunter sind vermutlich viele automatische Benachrichtigungsmails, Freundschaftsanfragen etcetera – aber auch die fordern Aufmerksamkeit. Filter sind die richtige Antwort, schreibt zurecht Klaus Eck in seinem Artikel über die Studie:

» Mehr E-Mails durch Social Media (PR Blogger, gefunden bei Twitter)

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Der Link am Morgen:
Wie man Flipcharts am besten einsetzt

Ich werde mit Flipcharts und Whiteboards nicht so richtig warm. Flattriges Papier oder verschmierte Fläche, jeder noch so behutsam einegrichtete Raum bekommt damit sofort triste Büro-Atmosphäre. Zum Glück gibt’s mittlerweile schöne Alternativen wie etwa die beschreibbare Wandfarbe, die wir hier vorgestern vorgestellt haben.

Nichtsdestotrotz: Das Produkt mag hässlich sein, aber das Prinzip bleibt toll: Große Fläche zum schnellen Schreiben, Zeichnen und Strukturieren. Wie man ein Flipchart am besten einsetzt, dazu hat Jochen Mai in seinem Blog einige Tipps zusammengestellt:

» Flipchart-Ratgeber – Wie Sie das Werkzeug zur Präsentation nutzen (karrierebibel.de, gefunden bei Twitter)

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Warteschlangen-Mathematik

Das kennt wohl jeder: Man steht im Supermarkt und hat es eilig, mehrere Kassen sind geöffnet, an welcher geht’s wohl am schnellsten? Dann entscheidet man sich für eine Mischung aus «Wenige Leute in der Schlange», «Wenige Produkte in den Einkaufswagen», «Junger Kassierer» und «Junge Leute in der Schlange» – und muss am Ende doch wutschnaubend zusehen, wie alle Nebenschlangen an einem vorbeiziehen.

Den Mathelehrer Dan Meyer beschäftigt dieses Problem seit Jahren. Also hat er etwas Feldforschung dazu betrieben und kommt zu interessanten Ergebnissen. Eines der wichtigsten: Die «Express Lane», die Kasse für Leute, die nur wenige Produkte kaufen möchten, bringt in der Regel gar nichts. Weil ein Kunde an der Kasse unabhängig von dem, was er kauft, und sonstigen Hindernissen immer durchschnittlich 48 Sekunden «kostet», sich an der Schnellkasse aber so viele Kunden anstellen, fährt man meistens mit einer anderen Warteschlange besser.

» What I Would Do With This: Groceries (blog.mrmeyer.com, gefunden bei Twitter)

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