Der Link am Morgen:
Das Zwischenmedium E-Mail

Was tun gegen überfüllte E-Mail-Postfächer? Eine radikale Möglichkeit ist die, den E-Mail-Bankrott zu erklären: Allen mitzuteilen, dass man nicht mehr hinterherkomme mit dem Bearbeiten der Inbox und deshalb alles gelöscht habe. Von vorne anfangen. Der Medienwissenschaftler Mathias Mertens hat – nach einem lesenswerten, aber durchaus zu langen Exkurs zu allgemeineren medientheoretischen Fragen – im «Freitag» eine nicht so oft gelesene Erklärung für unsere Unfähigkeit im Umgang mit dem Medium E-Mail: Wir wüssten gar nicht recht, was das eigentlich sei, das Medium E-Mail – Telefon oder Brief?

» Betreff: Email/Bankrott (freitag.de)

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

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1 Kommentar

  1. Chris
    schrieb am 12. Oktober 2009 um 12:23 Uhr (#)

    Es ist wirklich so, dass viele Leute den Unterschied zwischen Inbox und Arbeitsvorrat/Archiv oder anderem nicht verstehen und dann aus Angst vor Entscheidungen jede email dort aufheben. Ein gute Ansatz, dem Mail-Wust Herr zu werden, ist Mails regelmäßig, aber in größeren Zeitabständen zu checken (eben nicht alle 2 Minuten). Dann beim Abarbeiten bei jeder einzelnen Mail direkt entscheiden, ob etwas zu tun ist, die mail delegiert werden kann oder sie ein Fall fürs Archiv oder den Müll ist. Zieht man dies konsequent durch, ist die Mailbox innerhalb von Minuten leer und bleibt das bei regelmäßiger Anwendung auch.
    Komplettes Löschen aller Mails oder solch alberne Dinge wie den Mail-Bankrott erklären, halte ich für ziemlich sinnlos, da es das persönliche Problem mit emails ja nicht löst. Die Aufgaben verschwinden dadurch nicht.
    Dieses Verfahren wäre ungefähr so, als würde ich meine lange Projektliste der Kunden nehmen und sagen “pff, mach ich nicht mehr, der meldet sich schon, wenn er wieder was von mir will.”. Wird sicherlich nicht gemacht, sondern man sieht den Kunden nie wieder.

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