Der Link am Morgen:
Wie Warren Buffett Meetings organisiert

Jason Fried beschreibt im 37-Signals-Firmenblog, wie Warren Buffett, einer der reichsten Männer der Welt, auf Meeting-Anfragen reagiert. Die Regel: Einen Termin bei Buffett bekommt man nie mehr als einen Tag im Voraus. Du bist nächstes Jahr am 10. April in der Stadt und würdest ihn gern treffen? Ja, dann ruf doch bitte am 9. April nochmal an. Das Prinzip gefällt mir, denn allzu oft habe ich mich schon geärgert, wenn ein Termin anstand, für den ich gerade gar keine Zeit/Lust/Nerven hatte, den ich aber nun mal vor Tagen oder Wochen zugesagt habe. Es ist eben sehr leicht, im Voraus den noch leeren Kalender zu füllen.

Ob die Geschichte wahr ist? Darüber streiten sich auch die Kommentierenden im 37-Signals-Blog. Einerseits kann ein so mächtiger Mann wie Warren Buffett natürlich Andere nach seiner Pfeife tanzen lassen; andererseits dürften die Gesprächspartner von Buffett in aller Regel auch nicht gerade kleine Fische sein – ob die sich dem Spielchen unterwerfen?

» Warren Buffett on scheduling meetings (37signals.com)

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

 

Mehr lesen

Tools: Wo bleiben die revolutionären Produktivitätstools?

13.6.2014, 8 KommentareTools:
Wo bleiben die revolutionären Produktivitätstools?

Es erscheinen zwar laufend neue Produktivitätstools. Diese sind aber kaum besser als die existierenden Tools oder lösen oft nur oberflächliche Probleme. Dabei zeigen Kommentare unserer Leser, dass eine Nachfrage nach wirklich innovativen Tools besteht - etwa, wenn es um Sicherheitsbedürfnisse geht.

IQTELL: E-Mail, Aufgaben und Kalender vereint an einem Ort

4.4.2014, 0 KommentareIQTELL:
E-Mail, Aufgaben und Kalender vereint an einem Ort

Wäre es nicht schön, wir hätten ein einziges Tool und dieses würde uns erst noch produktiver machen? IQTELL hat nicht weniger als dies zum Ziel. Sehr ambitioniert! Ich habe das Tool unter die Lupe genommen.

Blocker im Terminkalender: Was bringen Terminblocker wirklich?

5.2.2014, 0 KommentareBlocker im Terminkalender:
Was bringen Terminblocker wirklich?

Das Abarbeiten längerer und anspruchsvollerer Aufgaben benötigt gute Planung. Wer zum Beispiel Inhalte und Texte für eine Präsentation zusammenstellen, längere Berichte oder Blogartikel schreiben muss, tut gut daran, sich für die Erledigung einen Terminblocker zu setzen. Damit stellt man sicher, dass niemand anderes einen Termin zur selben Zeit bucht. Im Selbsttest habe ich jedoch gemerkt, dass die erfolgreiche Nutzung von Terminblockern an ein paar Bedingungen geknüpft ist.

Wie man ein Meeting überlebt: Mehr oder weniger ernstgemeinte Tipps

25.8.2014, 0 KommentareWie man ein Meeting überlebt:
Mehr oder weniger ernstgemeinte Tipps

Meetings - viele gehen rein, wenig kommt raus, heißt es landläufig. Da liegt es nahe, sich darüber Gedanken zu machen, wie man die Zeit am sinnvollsten herumbringt. Auch wenn natürlich jeder, der produktiv arbeiten möchte, weiss: das Problem »langweilige Meetings« bei der Wurzel zu packen verlangt nach einem radikaleren Ansatz.

Pünktlichkeit bedeutet Respekt: Mein Plädoyer für mehr Termintreue

28.3.2014, 11 KommentarePünktlichkeit bedeutet Respekt:
Mein Plädoyer für mehr Termintreue

Manchmal frage ich mich, warum ich überhaupt eine Agenda führe. Entweder täuscht mein Eindruck, oder die Welt wird laufend unpünktlicher. Termine zu verschieben ist unhöflich und behindert die Produktivität.

Besprechungen: Wann eignet sich welches Kommunikationsmittel am besten?

23.10.2013, 5 KommentareBesprechungen:
Wann eignet sich welches Kommunikationsmittel am besten?

Um im Arbeitsalltag voranzukommen, sind wir auf die Mithilfe und Informationen unserer Teamkollegen angewiesen. Weil Zeit ein kostbares Gut ist, ist effektive Kommunikation umso wichtiger. Diese hängt zu einem grossen Teil vom gewählten Kommunikationsmittel ab. Ich habe mir Gedanken dazu gemacht, welche gängigen Kommunikationsmittel wann am besten eingesetzt werden.

Wie man ein Meeting überlebt: Mehr oder weniger ernstgemeinte Tipps

25.8.2014, 0 KommentareWie man ein Meeting überlebt:
Mehr oder weniger ernstgemeinte Tipps

Meetings - viele gehen rein, wenig kommt raus, heißt es landläufig. Da liegt es nahe, sich darüber Gedanken zu machen, wie man die Zeit am sinnvollsten herumbringt. Auch wenn natürlich jeder, der produktiv arbeiten möchte, weiss: das Problem »langweilige Meetings« bei der Wurzel zu packen verlangt nach einem radikaleren Ansatz.

Meetings ohne Chef-Allüren: Den Selbstdarstellern keine Bühne bieten

29.4.2013, 0 KommentareMeetings ohne Chef-Allüren:
Den Selbstdarstellern keine Bühne bieten

Viele gehen rein, wenig kommt raus – so die landläufige Meinung über Meetings. Ganz unrecht haben die bösen Zungen nicht, leider. Dass Meetings oft scheitern, kann an vielen Faktoren liegen. Einer davon, den wir hier näher beleuchten wollen, ist der Hang zur Selbstdarstellung einzelner Teilnehmer. Doch was kann man dagegen tun?

Motiviert statt frustriert: Mit Nettoarbeitszeit  zu einer realistischen Wochenplanung

30.1.2013, 17 KommentareMotiviert statt frustriert:
Mit Nettoarbeitszeit zu einer realistischen Wochenplanung

Warum «funktioniert» unsere Wochenplanung nicht so, wie wir es uns vorstellen? Ganz einfach: Wir vergessen oft, Termine und Unvorhersehbares zu berücksichtigen. Ja, so paradox es klingt, man kann Unvorhersehbares einplanen. Ein Beispiel aus der Praxis.

Ein Kommentar

  1. Ich halte das ja für eine hübsche Legende, aber es wirft ein nettes Schlaglicht auf ein immer größer werdendes Problem. Zumindest empfinde ich es so.
    Auf der einen Seite wird man immer öfter zu langfristigen Planungen genötigt, bspw. beim Urlaub oder bei Veranstaltungen, auf der anderen Seite ist Flexibilität das angebliche Gebot der Stunde.
    Meine Frau muss ihren Urlaub für 2010 KOMPLETT bis Dezember 2009 verplant haben. Wenn dann aber irgendwas in der Firma schiefgeht (Kollege krank), dann soll sie kurzfristig alles umschmeißen…
    Oder eine Bekannte, alleinerziehend mit 2 Grundschulkindern, in derselben Urlaubsplanungssituation, aber die Ganztagsschule behält sich vor erst 4-6 Wochen vor Ferienbeginn über eine eventuelle Betreuung zu entscheiden.
    Wenn man nicht gerade Warren Buffett ist, hat man da ein echtes Problem…

Kommentar schreiben

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen.

* Pflichtfelder