Die Softwarebude 37Signals aus Chicago ist mit vier schlichten, aber äußerst durchdachten Produktivitätstools ziemlich erfolgreich:
Backpack als eine Art simpel bedienbares Wiki,
Basecamp fürs Projektmanagement,
Highrise fürs CRM und
Campfire als Chat-Anwendung. Rund um diese Tools haben sich Zusatzanwendungen etabliert, Apps für Smartphones oder die Offline-Nutzung etwa. Das Blog Mac Appstorm hat eine gute Liste solcher Apps zusammengestellt – wie der Name schon sagt, allerdings nur für Mac- und iPhone-Benutzer:
» The Ultimate Collection of 37signals Mac & iPhone Apps (mac.appstorm.net)
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The School of Life ist eine unter anderem vom Autor Alain de Botton gegründete Schule in London, die sich ganz der Lebenskunst verschrieben hat: Es gibt dort «Bibliotherapien», bei denen man Bücher verschrieben bekommt, gemeinschaftliche Frühstücke und Abendessen zum Debattieren, «Predigten» genannte Vorträge, kulinarische Mini-Reisen und Schreibwerkstätten und Wochenendkurse, die unter einem bestimmten Motto stehen. Der Journalist Jürgen von Rutenberg hat einen dieser Wochenendkurse besucht – das Thema war «Spielen» – und darüber im Zeit-Magazin geschrieben. Es hat sich gelohnt:
» Wie ich in 36 Stunden lernte, gut zu leben (Zeit Online)
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Augmented Reality wird das Buzzword des Winters werden. iPhone und Konsorten sind die eigentlichen Treiber dieser Welle. Was aber bedeutet diese «verbesserte Realität» für unsere tägliche Arbeit? Birgt sie ungeahntes Produktivitätspotenzial? Eine kleine Umschau.
Das
Prinzip der Augmented Reality (AR) hat Martin Weigert
in unserem Schwesterblog netzwertig.com erläutert und die wichtigsten Applikationen vorgestellt. Mich hat nun interessiert, was AR für meine
Arbeitsproduktivität bietet. Das Ergebnis: Produktivitäts-AR-Anwendungen sind noch rar. Erste Ansätze lassen mich aber vermuten, dass wir in ein bis zwei Jahren frische Denkansätze und neue Tools sehen werden. Die Beispiele hier sind als Vorgeschmack und Anregung zu verstehen: Was könnte da kommen und was würden wir uns noch wünschen?
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Der Management-Experte Nathan Bennett hat das «Münchhausen-Syndrom am Arbeitsplatz» identifiziert: So bezeichnet er das Verhalten von Mitarbeitern, die bewusst Probleme und Verzögerungen herbeiführen, um anschließend durch deren Überwindung punkten zu können. Bennett berichtet in seinem Artikel für den «Harvard Business Manager» etwa über den Angestellten eines amerikanischen Unternehmens, der als hervorragender Teammanager galt, weil er Streitigkeiten zwischen Kollegen behutsam beizulegen wusste – bis sich herausstellte, dass er die Konflikte selbst zu Anfang der Zusammenarbeit gesät hatte.
» Münchhausen im Büro (harvardbusinessmanager.de)
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Viele kennen das Gefühl: Mache ich beruflich wirklich das, was ich gerne machen würde? Reicht es mir, wenn mein Job nur ein Job ist? Wieso kann ich mich nicht
mit all den Dingen beschäftigen, die mich interessieren? Wer kann wirklich von sich behaupten, erfüllt von seiner Arbeit zu sein? Eine Krise, wie wir sie derzeit haben, wirkt da auf zweierlei Art: Sie verstärkt das Sicherheitsbedürfnis, man klammert sich an seinen Job. Aber sie bringt einen auch zum Nachdenken: Wenn es eh so schlimm ausschaut, warum dann nicht gleich ein Risiko eingehen und was Neues anfangen?
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Wer schlecht in einen neuen Tag startet, kann ihn oft nicht mehr retten, sondern wird ihn in Missmutigkeit hinter sich bringen. Wer gut in einen neuen Tag startet, hat eher die Chance, seine gute Laune, Energie und Kreativität zu behalten (auch wenn Widrigkeiten wie U-Bahn-Fahrten und Wetter sich oft genug alle Mühe geben, das zu versauen).
Dragos Roua hat 33 Möglichkeiten aufgeschrieben, wie man einen Tag beginnen kann. Einige davon sind altbekannt, aber er hat auch viele neue Anregungen. Habt Ihr zum Beispiel schon mal daran gedacht, am frühen Morgen für ein paar Minuten in den Garten/auf den Balkon/auf die Straße zu gehen? Ein Gedicht zu lesen? Irgendetwas kurzes Handwerkliches zu erledigen als “vorbereitende Abwechslung” für den langen Tag am Schreibtisch?
» 33 Ways to Start your Day (dragosroua.com)
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Die
ToneMatrix von André Michelle ist die ideale Art, um zwischendurch zu einer entspannten Pause zu kommen. Der Audio-Software-Entwickler veröffentlicht seine Versuche und Experimente auf seinem
laboratory-Blog.
Also: Anklicken, komponieren, zuhören und sich vorkommen wie Philipp Glass (Disclaimer: Sieht harmlos aus, birgt aber Suchtpotenzial).
» ToneMatrix (lab.andre-michelle.com)
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Leo Babauta mag’s bekanntlich minimalistisch, und minimalistisch macht schnell – einerseits, weil der Browser zu lahmen beginnt, wenn man ihn mit allzu vielen Erweiterungen und Tabs mästet, andererseits, weil eine aufgeräumte Umgebung ohne «Clutter» beim Konzentrieren hilft. 14 Tipps für schnelleres Surfen:
» 14 Simple Tips for Super Fast Web Browsing (zenhabits.net)
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Auch wenn im Laufe der Jahre der ein oder andere Button oder Text hinzugekommen ist: Google hat noch immer das schlichteste Eingabefenster aller Suchmaschinen. Aber es geht noch mehr – beziehungsweise: weniger. Aus dem Hause Google selbst kam kürzlich eine minimalistische Version der Suchseite – die konnten aber nur einige wenige Nutzer sehen. Das US-Blog TechCrunch hat die Sache noch weiter getrieben. Mit dem dort veröffentlichten Javascript-Schnippsel verschwinden sogar die Buttons unter dem Texteingabefeld (klappt allerdings offenbar nicht mit allen Browsern) auf google.com:
Tippen und Suchen (mit «Enter») funktioniert in diesem minimalistischen Design einwandfrei – und sobald man die Maus bewegt, erscheint auch der ganze Rest wieder.
» How To Enable The Super-Spartan, Totally Buttonless Google Home Page (techcrunch.com)
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Wer Glück und einen entsprechenden Lehrer hat, lernt wissenschaftliches Arbeiten bereits im Gymnasium, etwa bei einer Facharbeit. Wer hingegen Pech hat, der bekommt in seiner Universität einen Einführungskurs zu diesem Thema, der nicht mal das Wörtchen «Einführung» so recht verdient. Da wird dann wissenschaftliches Arbeiten beschränkt auf die richtige Zitierweise und die dem jeweils wichtigen Dozenten angenehme Schriftart, und am Ende gibt es eine Liste mit weiterführender Literatur, von der sich der Studierende den Umberto Eco bestellt, weil: Der hat ja auch diesen Film mit Sean Connery gemacht.
Stefan Zimmermann von der Uni Würzburg weiß, wie es besser geht. Und er weiß es so gut, dass er es hervorragend unter umgekehrten Vorzeichen aufschreiben kann: Wie man es schafft, garantiert keine gute Semester- oder Abschlussarbeit abzugeben – eine schöne Anleitung inklusive bekannter Vermeidungsstrategien, denn natürlich gilt auch hier: «Keine Arbeit ist so wichtig, dass man nicht dreimal täglich saugen könnte.»
» Uni-Knigge: Die perfekte Anleitung für schlechte Studienarbeiten (spiegel.de)
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