Der Link am Mittag:
Wieviel mehr verdient man
mit einem Studium?
» Hier geht’s zur Grafik bei economist.com, die Medienmitteilung der OECD findet sich hier.
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag (und manchmal auch erst mittags) ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!










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Offen bleibt, ob hier von brutto oder netto gesprochen wird. Geht man von brutto aus, so frißt die Steuerprogression bei höherem Einkommen die Zusatzeinkommen teilweise wieder auf. Dies gilt insbesondere dann, wenn man die verringerte Lebenserwerbszeit zugrunde legt. Bei Abitur (2-3 Jahre) und Studium (4-6 Jahre) gegenüber Berufsausbildung (3-4 Jahre) haben studierte Leute 3-4 Jahre weniger Zeit zum Erwerb. Weiter müssen abgezogen werden: evtl. Studiengebühren und Kosten, zurückzuzahlendes BaföG. Bei leitenden Angestellten sind darüber hinaus Überstunden in der Regel mit dem Gehalt abgegolten,was Einfluß auf den effektiven Stundesatz hat.
Also – es ist alles nicht so simpel.
Geld ist hoffentlich nicht die einzige Motivation zum studieren …
» Nic und Timo: Berechtigte Einwände. Und auch wer mehr verdient, kann dabei den völlig falschen Weg eingeschlagen haben (aber man kann halt in so einer Grafik/Studie nicht alles unterbringen).
Gibt es eigentlich eine Studie darüber, welche Jobs im Gegensatz zu früher (sagen wir mal vor 15 Jahren) nur noch mit abgeschlossenem Studium zu haben sind?
Ich hatte in meiner letzten Weiterbildung (Qualitätsmanagement)jede Menge erfahrene Leute sitzen, die aus ihrem Job gekegelt worden waren, weil “man den Kunden keinen Nicht-Akademiker als Ansprechpartner zumuten kann.”
Klassischerweise waren das Betriebsleiter oder Leute in ähnlicher Position.
@Michael: Ich weiss von keiner solchen Studie. Interessant wäre es allemal, gerade für Länder mit einer anerkannten und gut verwurzelten Berufsbildungs-Schiene wie Deutschland oder der Schweiz. Gerade in der Schweiz, die bis anhin einen sehr tiefen Akademiker-Anteil hat, beobachte ich ähnliche Veränderungen. Nicht immer zum Guten.
Es geht hier ja nicht um die Summe, die in der Lebensarbeitszeit absolut eingenommen wird, sondern um die Differenz zwischen Akademikern und Nicht-Akademikern. In Spanien und S-Korea ist also nur die Differenz unter Frauen mit und ohne Studienabschluss größer als unter Männern. Das Frauen mehr einnehmen ist aus den Daten nicht ableitbar und grundsätzlich auch unwahrscheinlich.