Evernote ist in kurzer Zeit zu einem extrem populären Online-Tool für Notizen aller Art geworden. Dahinter steckt eine kleine Firma, die sich mit ihrer Idee gegen das Web-Schwergewicht Google behaupten musste. Wie hat sich Evernote durchsetzen können?
Evernote hilft seinen Nutzern, Notizen und Dokumente online zu sammeln. Ivan hat bereits vor einem Dreivierteljahr
Evernote ausführlich vorgestellt, und es ist eines der
meistgenannten Tools, die unsere Leser zum Organisieren ihrer Aufgaben verwenden. Interessant ist aber nicht nur, auf
welche Art und Weise man Evernote nutzen kann, sondern auch, wie es entstanden ist. Darüber berichtete Ende März 2009 ein
Artikel in der Financial Times.
Einige Wochen vorher habe ich auf meinem privaten Blog «Denkpass» darüber geschrieben, wie Google die kollektive Intelligenz seiner Mitarbeiter nutzt, um ständig neue Innovationen zu liefern. Am Beispiel von Evernote sieht man, dass Google zwar sehr innovativ ist, dass jedoch Größe auch verbunden mit vielen Innovationen trotzdem nicht immer zum Sieg reicht.
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Das papierlose Büro – ein schon etwas angestaubter Traum, der sich einfach nicht verwirklichen lassen will. Immer wieder landet Post im Briefkasten (den von früher meine ich, der draußen an der Straße hängt), kopieren wir Anträge, müssen wir Formulare ausfüllen. Aber wer wird denn gleich resignieren? Dass wir in absehbarer Zeit nicht vom Papier wegkommen, soll kein Grund sein, dessen Anteil nicht zu minimieren – dort, wo es sinnvoll ist, etwa bei der Ablage von Dokumenten.
Gina Trapani hat für Lifehacker.com den «Complete Guide to Going Paperless» geschrieben, eine gute Zusammenfassung und Anleitung für die ersten Schritte:
» The Complete Guide to Going Paperless (lifehacker.com)
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Im Terminkalender der Google-Managerin Marissa Mayer stehen bis zu 70 Meetings pro Woche. Da braucht es klare Regeln, damit nicht ständig Zeit verschwendet wird, und über diese Regeln können wir bei BusinessWeek.com lesen (der Artikel ist bereits drei Jahre alt, aber zeitlos interessant). Nur auf den ersten Blick überraschend: Hinter all dem Halligalli-Büromythos von Google mit kostenlosen Massagen und Billardtischen stecken knallharte Strukturen: Bei den Konferenzen etwa zeigt ein Beamer die Präsentation, ein anderer das laufend mitgeschriebene Protokoll, ein dritter eine Stoppuhr, die die Zeit bis zum Ende des Meetings anzeigt.
» How to Run a Meeting Like Google (businessweek.com, gefunden bei @zen_habits)
» Mehr über Meetings bei imgriff.com
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Eure Arbeitgeber, liebe Wissensarbeiterin und lieber Wissensarbeiter, werden sich nicht um Eure Karriere kümmern. Unter dem Titel «Managing Oneself» schlug Peter F. Drucker vor 10 Jahren deshalb fünf einfache Fragen vor, mit denen man in der Knowledge Economy sein Karriere- und Berufsglück findet.
Peter F. Drucker
Peter F. Drucker, sozusagen ein Titan der Management-Lehre (
seine Biographie auf Wikipedia), besticht auch in diesem Fall durch seine herausragenden Eigenschaften: Einfachheit, Systematik und gesunder Menschenverstand. Karriere mache, so Drucker, wer bereit ist, auftauchende Gelegenheiten am Schopf zu packen, denn die Karriere kann heute nicht mehr geplant werden. Erfolg haben diejenigen, die ihre Stärken, ihre Werte und ihren eigenen Arbeitsstil kennen. 1999 formulierte er in einem Artikel in der «Harvard Business Review» dazu fünf Fragen. Fünf Fragen, die in ihrer Einfachheit schon fast banal anmuten. Drei Punkte fragen nach Stärken, Werten und persönlichem Arbeitsstil. Die beiden letzten Fragen beantworten, was man mit diesen Erkenntnissen zu Gunsten seiner beruflichen Zufriedenheit anfängt:
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Ich wollte doch eigentlich … was habe ich gerade noch …? Ich könnte ja vorher … Ach, da ist ja … Ein paar typische, durch Hier-Klicken und Dort-Lesen zerfaserte Arbeitsstunden hat Kollege Don Dahlmann äußerst kenntnisreich in seinem privaten Blog beschrieben:
» Die Sache mit der Aufmerksamkeit (dondahlmann.de)
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Wie beeinflussen Architektur und Inneneinrichtung unsere Leistungsfähigkeit? Zu dieser Frage hat Jochen Mai drüben bei Karrierebibel.de Forschungsergebnisse zusammengestellt. Drei dieser Erkenntnisse finde ich ganz besonders plausibel: Hohe Räume beflügeln das Denken; tageslichthelle Zimmer machen wacher; der Ausblick auf Wiesen und Wälder hilft beim Konzentrieren. Da sehe ich schon mein Idealbüro vor mir …
» Raumplan – Wie Innenarchitektur auf unsere Leistung wirkt (karrierebibel.de)
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Seit einiger Zeit geistert ein neues Aufgabenmanagement-System durch die Blogosphäre: Das Autofocus-System von Mark Forster.
Mark Forster ist Autor mehrerer Bücher über Zeitmanagement und gibt Seminare zur persönlichen Organisation. Ich habe über seine Ideen schon im Zusammenhang mit geschlossenen Aufgabenlisten berichtet. Forster ist immer wieder auf der Suche nach neuen Techniken und Methoden. Vor einigen Monaten hat er das Autofocus-System entwickelt. Zunächst hat er selbst damit gearbeitet und sehr gute Erfahrungen gesammelt. Danach konnte man sich auf seine Beta-Liste eintragen und das System ausprobieren, erst dann ging das System live.
Das Besondere: Er hat (noch) kein Buch darüber geschrieben, sondern eine kurze, praktikable Anleitung auf seine Website gestellt, die jeder lesen und anwenden kann. Mittlerweile gibt es dort sogar Übersetzungen in viele Sprachen und seit einem Monat auch schon die Version 2. Ich war als Beta-Tester von Anfang an dabei, habe das System aber nur getestet und nie wirklich übernommen (dazu später mehr).
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Wissensarbeit ist vor allem Hirnarbeit. Trotzdem haben wir wenig Ahnung davon, wie die graue Masse da oben funktioniert. Der Molekularbiologe
John Medina will das ändern. In seinem
Buch (Affiliate-Link), mit Videos und auf seiner umfassenden Website präsentiert er die zwölf «
Brain Rules».
Wie lernen wir? Was macht Stress mit unserem Hirn? Wieso ist und bleibt Multitasking ein Mythos? Seine Ausführungen lassen sich leicht auf zahlreiche Arbeitssituationen anwenden, etwa wenn es in Regel Nr. 4 um Aufmerksamkeit geht: » weiterlesen