Der Link am Morgen:
Wenn Manager auf Macher treffen
Graham macht eine grundlegende Unterscheidung zwischen
- dem Tagesplan des Managers, der zu einem großen Teil in 1-Stunden-Slots arbeitet und sich von Meeting zu Meeting hangelt
- und dem Tagesplan des Machers – beispielsweise Programmierer oder Autoren -, der eher in Dimensionen von mindestens halben Tagen denkt.
Problematisch werde es, wenn diese beiden Arbeitstypen kollidieren.
Wenn der Manager ein Meeting am frühen Nachmittag anberaume, so Paul Graham, zerstöre das den halben Tag des Machers. Ein typisches Manager-Zeitfenster von einer Stunde sei für ihn ja kaum ausreichend, um den richtigen Arbeitsflow aufzubauen. Und mehr noch: Schon am Morgen rafft sich ein Macher nicht zu großen Taten auf, wenn er den späteren Termin im Kopf hat (und im Gegenzug ist dieser Typus nie so beflügelt und produktiv, wie wenn er einen ganzen freien Arbeitstag ohne jegliche Termine vor sich leuchten sieht).
Interessant ist Grahams Essay übrigens auch in Bezug auf die Evergreen-Debatte ums frühe Aufstehen: Er erzählt, dass er vor Jahren in seinem eigenen Startup erst gegen Mittag ins Büro kam und dann «Business stuff» bis zum Abendessen erledigte. Diese Stunden entsprachen dem «Manager’s Schedule». Nach dem Abendessen programmierte er bis etwa 3 Uhr nachts – das war der «Maker’s Schedule» – und schlief dann bis 11.
Unbedingt lesen:
» Maker’s Schedule, Manager’s Schedule (paulgraham.com)
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!












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Ich habe den Artikel Anfang der Woche der Woche gelesen und fand ihn einfach nur genial. Kann ich so uneingeschränkt auf verschiedene Maker und Manager aus meinem Umfeld übertragen.