Einigen von Euch wird sicher schon die massenhafte Verwendung des Wörtchens “fail” – gesteigert auch gerne mal zu “epic fail” – im Netz aufgefallen sein. Es handelt sich dabei um ein “Meme” (was das ist, weiß Wikipedia), bei dem misslungene Aktionen, Handlungen, Produkte oder Werke kommentiert werden. Die Älteren unter uns werden sich an TV-Sendungen wie “Pleiten, Pech und Pannen” oder “Bitte lächeln” erinnern, “fail” ist häufig eine Online-Fortsetzung dieser Komik, wie etwa das populäre Failblog zeigt.
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Neben kurzfristigen Zielen solle man sich auch vornehmen, was man in fünf oder zehn Jahren erreicht haben will – so ein häufig gegebener Ratschlag, von dem allerdings der Produktivitätsblogger Scott H. Young nichts hält. Vor allem als jüngerer Mensch könne man nicht mehr sagen, wie sein Leben in zehn Jahren aussehen wird. Und mehr noch: Derart langfristige Ziele haben nach Auffassung von Young wenig bis kein Motivationspotential.
» Why I Stopped Setting Long-Term Goals (scotthyoung.com)
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag (und manchmal auch erst mittags) ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Passend zum Thema Entschleunigung: Ibrahim Husain empfiehlt in einem Lifehack-Artikel das “Unpluggen” für jene schwierigen Tage, an denen man zwar einiges zu tun hat, aber sich dennoch (oder: deswegen) nur mit E-Mail-Schreiben, YouTube-Gucken, Skype und Blogs beschäftigt. Also: Internetverbindung trennen, Telefone ausschalten, am besten ganz auf Papier und Stift umsteigen, um die Ablenkungen zu minimieren.
»Unplug For Greater Productivity (lifehack.org)
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Zen-Habits-Blogger Leo Babauta gibt zehn Tipps zur Entschleunigung: Weniger tun, aufmerksamer sein, (Geräte) abschalten, sich auf die Menschen konzentrieren, die Natur schätzen, langsamer essen, langsamer fahren, Gutes in allem finden, nur eine Sache machen statt zu multitasken und ruhig atmen solle man.
Ich würde nahezu jeden Punkt unterschreiben. Und möchte trotzdem die Infoflut meiner RSS-Feeds und die Möglichkeit, auch auf der Alm meine E-Mails zu lesen, nicht missen.
» The 10 Essential Rules for Slowing Down and Enjoying Life More (zenhabits.net)
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Wie in Teil 1 unserer Serie zu Ablagesystemen bereits ausgeführt, wollen Ivan und ich am eigenen Beispiel testen, wie gut wir mit den verschiedenen Ablagesystemen klarkommen. Heute will ich den Klassiker vorstellen: Hängemappen. Wir setzen sie beispielsweise in meiner Firma für die Bearbeitung und Ablage aller unserer Aufträge ein.
Wie sieht eine Hängemappe aus?
Hängemappen (auch Hängeregistraturen genannt) gibt’s bei jedem Versand oder Schreibwarenladen. Sie kommen im Format A4 daher und sind meist aus Recycling-Karton, der mit 175-230 g/m² ordentlich was aushält. Dazu gibt’s Reiter und Beschriftungsschilder, die man in die an der oberen Kante vorgesehenen Löcher einrasten kann. Es gibt vertikale und laterale Hängemappen, die sich darin unterscheiden, wie man sie befüllt und wo man sie aufhängt.
Links und rechts sind Stoffbänder angeklebt. So kann seitlich nichts aus der Mappe rausfallen, man kann die Mappe aber auch nicht aufschlagen wie einen Hefter und darin blättern. Das soll man aber auch nicht: in Hängemappen werden lose Blätter gesammelt. Das beschleunigt die Ablage. Will man sich die Mappe anschauen, holt man alle Blätter raus und legt sie vor sich hin.
25 dieser Mappen kosten etwa 12 Euro. Dazu kommen dann noch die Ausgaben für die Kiste, den Schubladenschrank oder einen anderen Ort für die Mappen.
Was braucht man also außer den Mappen:
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“Der Kunde hat keine Ahnung”, “Unser Webdesigner hält sich für einen Künstler” – das muss nicht unbedingt sein. Lennart Prange gibt im Webdesignblog viele Tipps, mit denen Designer die Beziehung zu ihrem Auftraggeber besser gestalten können. Und wenn man die designspezifischen Ratschläge überliest bzw. adaptiert, helfen die allermeisten der Tipps auch für alle anderen Verhältnisse zwischen Kunde und Auftragnehmer:
» Der Webdesigner & seine Kunden – 16 Tipps für eine bessere Zusammenarbeit (daswebdesignblog.de)
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“Man ist dazu geneigt, mittels Zeitmanagements und allerlei schlauer Ratschläge und Tipps immer mehr Zeit zu sparen – ohne darüber nachzudenken, wie es so weit kommen konnte, dass man keine Zeit mehr hat.” – Das sagt nicht zu Unrecht der “Zeitforscher” Karlheinz Geissler in einem NZZ-Artikel. Dessen Thema: Der Dauerstress, den falsche oder falsch eingesetzte Werkzeuge erzeugen können, obwohl sie ihn doch gerade überwinden sollen.
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Der Blogger Bud Cadell hat in einem großartigen Diagramm dargestellt, wie man im Beruf glücklich wird. Das Geheimnis liegt in der Schnittmenge aus dem,
- was man gut kann
- was man gerne tun will
- und wofür man bezahlt wird.
Große Ansicht des Diagramms auf Buds Website – und weil es ziemlich einschlägt, bietet er es übrigens mittlerweile auch als Poster in verschiedenen Größen an.
» how to be happy in business – venn diagram (whatconsumesme.com, gefunden im Toolblog)
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Kürzlich haben wir hier über eine Firefox-Erweiterung geschrieben, mit der man gleichzeitig bei Google und Wolfram Alpha suchen kann. Wolfram Alpha allerdings tritt gar nicht direkt gegen Google an, weil es keine herkömmliche Suchmaschine ist; ein Herausforderer möchte da vielmehr Bing sein, das neue Suchwerkzeug von Microsoft.
Nun wär das hier nicht das Internet, wenn es nicht auch schon eine Vergleichsmöglichkeit zwischen den Rivalen Google und Bing gäbe – eine Suchabfrage, zwei Trefferlisten:
» Google/Bing comparison (gefunden auf tipps-tricks-kniffe.de)
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Weil ihnen eine zentrale Anlaufstelle für Neuigkeiten aus der (im deutschsprachigen Raum noch recht jungen) Coworking-Szene fehlte, haben die drei Münchner Alexander Greisle, Florian Rustler und Felix Schürholz “CoWorking News” gegründet, ein Onlinemagazin zum Thema inklusive einem Verzeichnis von Coworking-Büros.
» CoWorking News (gefunden auf karrierebibel.de)
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