Der Link am Morgen:
Warum FAIL! nervt

Florian Steglich, 17. Juni 2009 10:34 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Einigen von Euch wird sicher schon die massenhafte Verwendung des Wörtchens “fail” – gesteigert auch gerne mal zu “epic fail” – im Netz aufgefallen sein. Es handelt sich dabei um ein “Meme” (was das ist, weiß Wikipedia), bei dem misslungene Aktionen, Handlungen, Produkte oder Werke kommentiert werden. Die Älteren unter uns werden sich an TV-Sendungen wie “Pleiten, Pech und Pannen” oder “Bitte lächeln” erinnern, “fail” ist häufig eine Online-Fortsetzung dieser Komik, wie etwa das populäre Failblog zeigt.

Es gibt aber auch Leute, die das überhaupt nicht lustig finden, insbesondere dann nicht, wenn es sich auf kreative Werke bezieht. Anil Dash gehört dazu und erklärt in seinem Blog recht aufgebracht, wieso es ihn nervt, wenn kreative Leistungen mit einem abschätzigen “Fail!” kommentiert werden. Im Kern geht es um die Frage, wann Kritik konstruktiv ist.

» The End of Fail (dashes.com)

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

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2 Kommentare

  1. mds
    schrieb am 17. Juni 2009 um 15:01 Uhr (#)

    … da darf ein Link zur Encylopedia Dramatica nicht fehlen! ;)

    http://encyclopediadramatica.com/Fail

    Plus ein Podcast-Tipp: http://chaosradio.ccc.de/cre121.html

  2. John C. Descy
    schrieb am 18. Juni 2009 um 18:09 Uhr (#)

    Wer sagt denn, dass “Fail” den Anspruch erhebt konstruktiv zu sein? Zudem schreibt Anil Dash ja, dass ein Kreativer sich der Mängel seiner Werke bewusst ist. Wieso veröffentlicht er den Mist dann und wundert sich auch noch, wenn ihm jemand sagt, dass es Mist ist? Zudem vermisse ich ein konkretes Beispiel. Hab mir jetzt extra mal wieder ein paar Seiten failblog reingezogen und ich kann nichts finden, das man konstruktiv kritisieren müsste oder auch nur könnte.

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