Der Link am Morgen:
Ausreden ausgeredet

Ich kann jetzt noch nicht mit dem Konzept anfangen, erst muss ich den Schreibtisch aufräumen. – Ich würde ja jetzt eigentlich gerne ins Fitness-Studio, muss mich aber erst anmelden, und das dauert bestimmt ewig, dafür habe ich heute keine Zeit. – Ich wollte noch meine Großeltern anrufen, aber ich warte noch, bis ich genau weiß, wann ich sie über die Feiertage besuchen werde.

Ausreden. Solche und ähnliche Ausreden und Entschuldigungen dafür, dass man etwas gerade nicht machen kann, kennt vermutlich jeder hier. Produktivitäts-Superheld Leo Babauta will uns diese Ausreden ausreden. Und er weiß auch, wie das geht:

How to kill your excuses (zenhabits.net)

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Der Link am Morgen:
Die “Top 10 Productivity Basics” (laut Lifehacker)

Jedes Produktivitätsblog hat einen Bodensatz an Tipps und Tricks, auf dem viele Artikel aufbauen, ohne diese “Essentials” jeweils neu zu erläutern. Wir bei imgriff.com führen dafür die Serie “Das kleine Einmaleins, die Kollegen bei Lifehacker haben sich kürzer gefasst und die Top 10 der Produktivitäts-Basics zusammengestellt:
» Top 10 Productivity Basics Explained (lifehacker.com)

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Werbung Virtuelles Sekretariat:
Mit ebuero erfolgreich gründen

Unternehmensgründer, die innerhalb kürzester Zeit eine komplette Unternehmensinfrastruktur aufbauen müssen, fahren optimal mit einem “virtuellen Sekretariat”, wie es das Unternehmen ebuero anbietet.

Gründer haben oftmals nicht die Ressourcen und die Zeit, ein Sekretariat aufzubauen. Die Entwicklung des Produkts und der Aufbau des Teams kostet alle Energie. Viele haben in dieser Situation das Outsourcing-Potenzial gesehen und von Anfang an auf einen Dienstleister wie ebuero gesetzt. So auch die Simfy GmbH:

Simfy ist ein Musikportal im Internet, auf dem Studenten legal Musik uploaden, diese mit ihren Freunden teilen und online abspielen können. Der Computer wird also zur Jukebox mit nahezu unbegrenztem Repertoire.

Wie bei jedem Startup waren in der Anfangsphase von Simfy die Gelder knapp bemessen, so dass vielseitige Aufgaben von den Gründern Steffen Wicker und Christoph Lange selbst erledigt werden mussten. Die Arbeitstage waren lang, aber die Stimmung war gut.

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Der Link am Morgen:
Wie Matt Mullenweg arbeitet

Matt Mullenweg ist der Gründer von Auttomatic, und das wiederum ist das Unternehmen, das hinter WordPress, Akismet und anderen schönen Spielzeugen steckt. Er lebt in San Francisco, fünf Minuten von seinem Büro entfernt, und arbeitet doch am liebsten zuhause. Meetings mit seinem CEO finden bevorzugt beim Mittagessen statt – gerne auch mal bei einem langen Mittagessen bis 17 Uhr. Er verschleißt bis zu zwei Laptops pro Jahr, braucht “eine Tonne Schlaf”, arbeitet mit Mac und PC, und er hat über all das ausführlich und aufschlussreich gebloggt. Leben und Arbeiten des Typen hinter WordPress:

» The Way I Work, annotated (ma.tt)

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Haruki Murakami:
Wie der Autor läuft und arbeitet

Der japanische Autor Haruki Murakami hat ein Buch über das Laufen geschrieben – auf den ersten Blick. Auf den zweiten Blick handelt es sich um Betrachtungen seiner Arbeit, seines Schreibens und Lebens.

Haruki Murakami hat einen Produktivitäts-Ratgeber verfasst. Obwohl sich der japanische Literat (“Wilde Schafsjagd”, “Kafka am Strand”) vermutlich gegen diese Bezeichnung wehren würde.

What I talk about when I talk about running (Affiliate-Link) sind seine Memoiren als Läufer; Murakami betreibt den Sport seit 30 Jahren, hat 25 Marathons hinter sich. Ein Jahr lang, 2005/2006, hat er seine Gedanken zum Laufen aufgeschrieben.

Einordnen lässt sich dieses Lauftagebuch nicht: Eine Biographie ist es nicht, weil es nur einen kleinen Ausschnitt aus seinem Leben darstellt. Eine “Lauffibel” kann es auch nicht sein, dazu fehlen die Grundlagen, Trainingspläne oder medizinisches Wissen. Und ein herkömmlicher Produktivitäts-Ratgeber ist es – ehrlich gesagt – auch nicht: Der Autor gibt uns keine Checklisten, keine Tools, keine Take-aways und keine “In sieben Schritten zu …”-Versprechen.

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Der Link am Mittag:
Ein unaufgeräumter Schreibtisch kostet 70 Arbeitstage pro Jahr

Laut einer Studie des Fraunhofer-Instituts werden etwa zehn Prozent der Arbeitszeit durch “überflüssige oder fehlende Arbeitsmaterialien” oder “ständiges Suchen nach dem richtigen Dokument in chaotischen Dateiverzeichnissen” verschwendet. Schlecht organisierte Büros kosten jeden Angestellten gut ein Drittel seiner Arbeitszeit – 70 Tage im Jahr für den Papierkorb. Kein Wunder, dass es ernsthaft Berater für aufgeräumte Schreibtische gibt. Über diese Experten schrieb Sebastian Knauer für Spiegel Online:

» Schreibtischforscher kämpfen gegen das Bürochaos (spiegel.de)

(Und hier gibt’s einige Tipps, wie man den Schreibtisch aufräumen und aufgeräumt halten kann: Wie man den Schreibtisch leert und Das 4-Felder-System )

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Der Link am Mittag:
Netz weg, Tag gelaufen

Gestern haben wir einen Artikel aus der Süddeutschen verlinkt, der sich mit dem Problem des “Always on”, der ständigen Erreichbarkeit, befasst. Das Gegenteil jedoch ist ungleich problematischer, jedenfalls in Firmen und Berufen, deren Arbeitsprozesse zum überwiegenden Teil im Internet stattfinden: Wenn die Verbindung zum Netz wackelt, wackelt gleich die ganze schöne To-Do-Liste. So geschehen vor ein paar Tagen bei Blogwerk, dem Verlag hinter imgriff.com. Peter Sennhauser hat in unserem Schwesterblog startwerk.ch die negative Seite des Online-Arbeitens beschrieben:

» Internet, Open Source & Co: Wir sind süchtig (startwerk.ch)

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Der Link am Morgen:
Einsamkeit verlernt

Die ständige Erreichbarkeit per Blackberry & Co. wird gerne als Wurzel vieler Übel gesehen, und ja, natürlich ist es problematisch, wenn man es gar nicht mehr schafft, abzuschalten. Kulturpessimistische Klagen zu diesem Thema sind allerdings in aller Regel wenig lesenswert. Mit dem Artikel “Jenseits der Stille” von Alex Rühle verhält es sich anders. Der ist ausgezeichnet geschrieben und dürfte auch allen gefallen, die nicht der Meinung sind, dass früher alles besser war:

» Jenseits der Stille (sueddeutsche.de)

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Der Link am Morgen:
GTD destilliert

Die Produktivitätsmethode “Getting Things Done” (hier unsere Grundlagenserie dazu) ist vielen, die sie ausprobiert haben, zu kompliziert. Es bedarf enorm viel Selbstdisziplin, um das System, das die Sache mit der Selbstdisziplin ja eigentlich einfacher machen soll, durchzuhalten. Die meisten allerdings, die GTD ausprobiert haben, erkennen darin sehr clevere Elemente, die tatsächlich beinahe umgehend geholfen haben.

Zen To Done” von Leo Babauta ist so entstanden: Aus der Erkenntnis, dass GTD für viele Menschen nicht funktioniert, grundsätzlich aber durchdacht ist. Ganz ähnlich “destillierend” ist der Student und Blogger David Pierce vorgegangen. Im Produktivitätsblog Lifehack.org beschreibt er die drei Elemente von Getting Things Done, die sich bei ihm durchgesetzt haben, obwohl er nicht das vollständige System umgesetzt hat:

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Der Link am Morgen:
Facebooks neue Halle

Fremde Büros schauen wir uns immer gerne an, das gilt nicht nur für den einzelnen Arbeitsplatz, sondern auch, wenn es sich um hallenartige Gebilde eines Unternehmens handelt: So wie bei Facebook. Das US-Blog Techcrunch hat eine Führung durch die neuen Büroräume des erfolgreichen Social Networks (mit Tischtennisplatte und Schachbrett – ein bisschen die Schmalspurversion der legendären Google-Spielplatzbüros) bekommen und Fotos und ein Video davon veröffentlicht:

» Behold! The New Facebook Headquarters. (techcrunch.com)

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