Ablage im Griff (1):
Die Grundsätze einer guten Ablage

Leider ist das papierlose Büro nach wie vor ein Traum. Solange dies so bleibt, kämpfen wir mit meterweise Papier, das wir sinnvoll ablegen müssen: In einem Ablagesystem.

Besonders die allgemeinen Informationen, die man nicht einem Projekt oder einem Kunden zuordnen kann, müssen so abgelegt werden, dass man sie schnell und zuverlässig wieder findet.

Auf welches System man bei seiner Ablage schwört (Hängeregistraturen, Ordner, Classei/Mappei oder was auch immer), ist zu einem großen Teil Geschmacksache. Manchmal hat ein System Vorteile, aber wenn man sich damit nicht wohl fühlt, ist wenig gewonnen. Was für Vorteile das sind, werden wir in den nächsten Wochen und Monaten austesten. Gregor und ich starten die ultimative Ablage-Serie: Wir testen die gängigsten Ablagesystem und lassen sie gegeneinander antreten.

Jede Ablage sollte unabhängig vom eingesetzten System ein paar Anforderungen erfüllen, damit man damit effizient arbeiten kann und seine Dokumente schnell findet. Um diese Grundsätze geht es heute zum Start in die neue Serie:

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Der Link am Morgen:
Osborns Fragen

Der Werber Alex Osborn gilt als Erfinder des Brainstormings. Jochen Mai hat vor ein paar Tagen bei karrierebibel.de eine weitere Methode vorgestellt, die Osborn sich ausgedacht hat und die sogar seinen Namen trägt: Die Osborn-Methode ist eine “Art Fragenkaskade, um Assoziationen (…) zu fördern”. Eine Liste standardisierter Fragen also, mit denen man ein Projekt, eine Idee, ein Produkt abklopfen kann, auf dass es möglichst verbessert werde:

» Die Osborn-Methode – Assoziationen wecken durch Fragenkaskade [karrierebibel.de]

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Der Link am Morgen:
Kostenloses E-Book über
“Persönliche Finanzen”

Der Link am Morgen ist heute ein Download am Morgen: Trent Hamm vom US-Blog “The Simple Dollar” hat ein kostenloses E-Book zum Thema “Personal Finance”, den persönlichen Geldfragen also, veröffentlicht. 49 zwar nicht sehr schick gestaltete, aber hilfreiche Seiten mit grundlegenden Tipps dazu, wie man mehr spart, mehr verdient und sein privates Budget plant und kontrolliert.

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Pünktlichkeit:
Rechtzeitig an Ort und Stelle – aber bitte streßfrei!

Das wohlmeinende “Dann geh’ doch einfach zehn Minuten früher los” naturpünktlicher Zeitgenossen hilft chronischen Zuspätkommern nicht weiter. Hier einige weitere Tipps, wie auch notorisch unpünktliche Menschen besser mit ihrer pünktlichen Umwelt zurechtkommen.

Gregor hat hier bereits kürzlich über Pünktlichkeit und Unpünktlichkeit geschrieben – seine Gedanken und Ratschläge möchte ich mit ein paar weiteren Tipps ergänzen.

Auch ich war früher eine notorische Zuspätkommerin. Sogar das akademische Viertel überzog ich oft genug. Ich hasste mich selbst dafür, aber erst, als ich Jörg kennen lernte, änderte sich mein Verhalten. Jörg ist Kendotrainer, ich besuchte zwei Jahre lang Kurse bei ihm, und seine eiserne Regel lautete: Wer nach dem Angrüßen kommt, darf zusehen, aber nicht mit trainieren. Ich wollte unbedingt Kendo lernen und bekam es hin, dass ich erstaunlich selten auf der Bank am Rand der Sporthalle sitzen musste. Bald fragte ich mich: Wenn ich es schaffe, im Dojo pünktlich zu sein, warum dann nicht auch sonst?

Unpünktlichkeitsfaktoren

Die “Kendo-Episode” hat mich einiges über Unpünktlichkeitsfaktoren gelehrt. So gibt es ein paar Faktoren, denen ich inzwischen gewohnheitsmäßig entgegenwirke:

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Der Link am Morgen:
Handeln, ohne zu wissen

Mit einiger Leidenschaft beschäftigt sich Gastautor Jonathan Mead im Blog “Zen Habits” mit dem Satz “Ich weiß nicht.” (I don’t know). Diese drei Wörter, findet Jonathan, sind dafür verantwortlich, dass so viele Menschen aus ihrem Leben nicht das machen, was sie sich eigentlich wünschen (oder: wünschen würden, wenn sie sich das Wünschen erlaubten). Wer nicht das tut, was er eigentlich tun will, werde fast immer dadurch gehemmt, dass er nicht weiß, wo er anfangen, wie er es angehen soll, was passiert, wenn und wenn nicht.

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Der Link am Morgen:
Dreckstool!

“Willkommen bei der basisdemokratisch ermittelten Hitliste der schlechtesten Tools.” – so begrüßt die Website dreckstool.de ihre Besucher. Die Hitliste soll vor allem dazu dienen, schnell Frust abzulassen, ohne sich gleich am Rechner zu vergreifen. Mit einem einfachen Klick auf den passenden Drecktool!-Button in der Liste der miesen Tools kann “die persönliche Missgunst mitgeteilt werden”. Das entsprechende Tool erhält pro Klick einen Punkt, daraus setzt sich die Rangliste zusammen.

Auf den Plätzen 1-3 übrigens derzeit: » weiterlesen

Präsentations-Software:
Prezi ist besser als Powerpoint

Mit Prezi bringt das ungarische Startup Zui Labs eine neuartige Präsentationssoftware auf den Markt, die nichtlineare Präsentationen ermöglicht – und damit einen der größten Powerpoint-Nachteile hinter sich lässt.

Alles auf einen Blick: Die Präsentation als Leinwand

Das Prinzip hinter Prezi ist simpel – wenn man erstmal auf die Idee gekommen ist. Eine Präsentation wird als unbeschränkt große Leinwand verstanden, auf der alle Elemente angeordnet werden: Texte, Bilder, Grafiken, Videos oder Flash-Anwendungen. In einem zweiten Schritt legt der Anwender einen Pfad fest: Er bestimmt, in welcher Reihenfolge die einzelnen Elemente herangezoomt werden. Soweit, so gut – oder eben so Powerpoint. Beim Präsentieren bietet Prezi aber entscheidende Vorteile:

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Der Link am Morgen:
Wieso es ein Moleskine sein sollte

Moleskine-Notizbücher sind unzweifelhaft beliebt: Man sieht die schwarzen Vinyl-Umschläge und das chamoisfarbene Papier noch immer regelmäßig in Cafés und Hörsälen. Und was wäre erst, wenn sie nicht so teuer wären!

Nun, günstigere Moleskines wären gar nicht unbedingt beliebter und erfolgreicher. Das lässt sich jedenfalls aus Dustin Wax’ Artikel auf Lifehack.org folgern, in dem er fünf Gründe dafür nennt, dass sich die Investition in die hochpreisigen Notizbücher rechnet: Sie seien nicht nur belastbar, sondern auch durch ihren Preis ein Tool, das man gewissenhafter nutze (und seltener irgendwo unter dem Bett oder im Fußraum des Autos liegenlässt).

(Wir können trotzdem guten Gewissens auch die ganz ähnlich produzierten und aussehenden Notizbücher z.B. von Brunnen oder (in der Schweiz) bam empfehlen.)

» 5 Reasons to Pay Good Money for a Moleskine [lifehack.org]

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Pünktlichkeit:
Zeit als kontinuierlicher Fluss oder planbare Struktur?

Pünktlichkeit ist im Arbeitsleben wichtig, fällt vielen aber schwer. Wir zeigen die Ursachen und geben Tipps, wie Du selber pünktlicher wirst und andere zur Pünktlichkeit erziehen kannst.

Pünktlichkeit ist eine Tugend, so ein deutsches Sprichwort. Wir legen – wie viele Nord- und Mitteleuropäer – allgemein Wert auf Pünktlichkeit und sind damit eher monochronisch veranlagt (aus dem Englischen monochronic). Zeit ist für viele von uns in Einheiten eingeteilt, die wir strukturieren und planen können. Wir legen Listen an, verfolgen unsere Aktivitäten, organisieren unseren Tagesablauf. Monochronische Menschen konzentrieren sich am liebsten auf eine Aufgabe, die sie fertig stellen wollen. Aber nicht alle Menschen sind so gestrickt:

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Der Link am Mittag:
Tag der Arbeit

Ein “Tag der Arbeit”, an dem nicht gearbeitet wird: Das passt doch irgendwie ganz hervorragend zu diesem Blog hier. In Sachen “Link am Morgen” kommen wir heute mal unserem Bildungsauftrag nach und verweisen auf ein Quiz zum 1. Mai bei Zeit Online und auf den passenden Wikipedia-Eintrag: Dort sieht man wieder, dass der heutige Feiertag schon unterschiedlichsten politischen, religiösen und sonstigen Zwecken diente. Zu den amüsantesten gehört sicherlich das Stapeln von Bänken und ähnlichem städtischem Mobiliar in Teilen der Schweiz und Baden-Württembergs:

» Was wissen Sie über den 1. Mai? [zeit.de]
» Erster Mai [de.wikipedia.org]

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag (und manchmal auch erst mittags) ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!