Der Link am Morgen:
Warum Eisenhower nicht funktioniert

Florian Steglich, 29. Mai 2009 10:27 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Die Eisenhower-Methode ist eine der bekanntesten, um Aufgaben zu priorisieren. Dabei werden sie nach den zwei Kriterien “Wichtig” und “Dringend” auf einer Matrix verteilt. Was wichtig und dringend ist, wird so schnell wie möglich erledigt; das Gegenteil besteht aus Aufgaben, die weder wichtig noch dringend sind, sie sollte man am besten komplett streichen.

Eine sehr eingängige und schlüssig klingende Methode – aber das heißt noch nicht, dass sie auch zu empfehlen ist. Stephan List beschreibt auf seinem Toolblog, wieso das Prinzip seiner Erfahrung nach nicht funktioniert:

“Ein Teilnehmer in einer meiner Workshops bemerkte einmal: Eisenhower ist eine tolle Methode, wenn man Präsident oder General ist. Das bringt die Sache auf den Punkt. Eisenhower war beides, er konnte bestimmen, was “wichtig” und “dringend” ist. Die meisten von uns haben diese Möglichkeit nicht.”

» Eisenhower funktioniert nicht! (toolblog.de)

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Weiterempfehlen

1 Kommentar

  1. Karrierebibel
    schrieb am 29. Mai 2009 um 14:25 Uhr (#)

    Mit Verlaub – aber Stephans Schlussfolgerung ist Schwachsinn. Denn es geht bei der Eisenhower-Methode ja nicht darum, einer Aufgabe einen Rang zuzuordnen, sondern vielmehr den Rang zu erkennen, den sie bereits besitzt – und alle anfallenden Aufgaben entsprechend zu priorisieren.

Diesen Artikel kommentieren

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.