Der Link am Morgen:
Wie man Spätaufsteher wird

Zu den meistdiskutierten Artikeln hier auf imgriff.com gehört ein Text über die Vorteile des Frühaufstehens. Allerdings gilt auch hier wie bei allen Produktivitätstipps: Es mag für einige, ja sogar für viele, wird aber nie für alle funktionieren. Man sollte sich nicht einfach die gut klingenden Ziele anderer setzen, sondern eigene entwickeln.

Genau das hat Jonathan Mead nicht getan: Er versuchte lange angestrengt, früh aufzustehen (mal um 5, mal um 7), weil das schließlich irgendwie zur “Street Credibility” der Produktivitätsszene gehörte. Durchgehalten hat er nicht – und ist irgendwann darauf gekommen, dass frühes Aufstehen einfach nicht sein Ziel ist. Seine Erfahrungen beschreibt er bei zenhabits.net:

» How to Become a Late Riser [zenhabits.netk]

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

Mehr lesen

10.9.2009, 3 KommentareDer Link am Morgen:
Zehn Vorteile des frühen Aufstehens

Findet Ihr nicht auch, wir haben lange nicht mehr übers Thema "Frühaufsteher" geredet? Da kommt ein Artikel von Leo Babauta doch gerade recht.

3.9.2009, 0 KommentareDer Link am Mittag:
Nachtarbeiter

Ein schöner Artikel in der Frankfurter Rundschau über «die Zeitlosigkeit der Nacht»: Johanna Schoener hat eine Nacht lang Studenten in der (24 Stunden geöffneten) Freiburger Unibibliothek begleitet und beobachtet.

20.8.2008, 1 KommentareDer Link am Morgen:
Leben ohne Wecker

1 Kommentar

  1. Susanna Künzl
    schrieb am 21. April 2009 um 11:10 Uhr (#)

    Führungskräfte sind Frühaufsteher: Höre ich da die Mahnung, dass es einfach eine Frage der Selbstdisziplin ist, wann man aufsteht? Kein natürlich lebendes Wesen würde seinen Biorhythmus so durcheinanderbringen. Käfighühner mit verkürzten, durch Lichtzyklen vorgespiegelten Tagesabläufen sind nicht wirklich gesunde Tiere. Warum sollen Menschen problemlos ihre innere Uhr überwinden können?

    Wir können glücklich sein, wenn wir nicht in Schichten arbeiten müssen, z.B. eine Woche um 12 Uhr anfangen, die nächste Woche um 7 Uhr. Oder gar Nachtschicht machen, wo die Leistung sowieso in den Keller geht. Sind wir selbst verantwortlich für die Terminierung unserer Arbeitszeit, haben wir Glück. Neben der landesüblichen Kernzeit, in der wir ansprechbar sein müssen, können wir uns die Arbeit nach dem persönlichen Biorhythmus einteilen.

    Und machen wir uns frei von der Ideologie, dass der Chef morgens als erster im Laden ist. Er/Sie kann auch als letzte(r) gehen. Als Frühaufsteherin habe ich keine Probleme, morgens um 4 den Rechner anzuwerfen und produktive Arbeit zu leisten. Und einige Stunden später packe ich den Frühsport ganz locker ins Programm, bevor der Tag so richtig anfängt. Wer so lebt, ist 16 Stunden später, wenn das gesellschaftliche Leben losgeht, eben nicht mehr so einsatzfähig. Das kann auch Nachteile haben.

    Mein Fazit: Wer es sich aussuchen kann, sollte sich weitgehend nach dem eigenen Biorhythmus richten. Der Erfolg zählt!

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