Der Link am Morgen:
Das 5-Sätze-Mail-Experiment

Andrew Flusche erklärt in seinem Blog sein “Short Mail Experiment” – das Vorhaben, jede E-Mail in nur maximal fünf Sätzen zu schreiben. Darunter steht jeweils ein Verweis auf five.sentenc.es, wo dem interessierten Empfänger das Konzept erklärt wird. Soweit der Vorsatz. Andrew gibt allerdings zu, dass er 1. schon für einige Mails deutlich mehr als fünf Sätze benötigt hat und dass 2. das Formulieren eines Anliegens mit einer solchen Platzbeschränkung spürbar mehr Zeit braucht als das gedankenloses Runterschreiben – zumindest zu Anfang des Experiments.

» My Short Email Experiment [legalandrew.com]

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

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Schafft die E-Mails ab: Morgen Samstag fragt DRadio Wissen Online, wie wir zu mehr Produktivität im Netz kommen. Es diskutieren mit: imgriff.com-Autor Gregor Gross, David Allen und weitere Experten.

4 Kommentare

  1. Julian Schrader
    schrieb am 6. April 2009 um 12:32 Uhr (#)

    Ich habe http://three.sentenc.es/ in meiner e-Mailsignatur — klar, man braucht immer wieder mal mehr Sätze für komplexere Sachverhalte, aber meistens komme ich mit etwa drei Sätzen gut zurecht.

    Ich sehe es einfach als Richtlinie und möchte damit Kontakte dazu bewegen, das Medium e-Mail effizienter zu nutzen.

  2. Laura
    schrieb am 6. April 2009 um 13:09 Uhr (#)

    Leider artet sowas gerne dahin aus, dass die Schreiber zu Endlos-Sätzen neigen und somit der Empfänger nicht wirklich von den drei Sätzen profitiert.
    Da lese ich dann lieber 10 kurze, klar formulierte Sätze.

  3. Michael Kieweg
    schrieb am 6. April 2009 um 13:27 Uhr (#)

    Komplexere Sachverhalte, die sich nicht in wenigen Sätzen (deutlich weniger als 10), vermitteln lassen, gehören meiner Meinung nach in ein sorgfältig ausformuliertes Dokument.
    Das wird dann als PDF-Anhang verschickt.

  4. H. Bart
    schrieb am 7. April 2009 um 08:00 Uhr (#)

    Häufig werden in Mails mehrere Punkte angesprochen. Nach meiner Erfahrung reagieren die Empfänger häufig aber nur auf einen davon.

    Deshalb: pro Punkt ein Mail.

    Das vereinfacht die Sache auch für den Empfänger: wenn ein Punkt erledigt ist kann das Mail gelöscht werden – man muss keine Mails behalten, in denen nur noch Teile interessant sind.

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