Stärken stärken

Wer sich weiterentwickeln will, konzentriert sich häufig nur auf seine Schwächen. Das ist mühsam und demotiviert. Erfolgversprechender ist es, seine vorhandenen Stärken auszubauen.

Unsere Erziehung, unsere Schulen, vielleicht sogar unsere ganze Kultur lehrt uns, dass wir Schwächen nicht akzeptieren dürfen. Einer meiner Französischlehrer hat sogar die Diktate gestrichen, weil die ganze Klasse zu gut war. Und wer weiterkommen will, fragt sich meistens, was nicht gut läuft, was verbessert werden kann und was weggelassen werden soll. All diese Fragen zielen auf die Schwächen, die es zu eliminieren gilt.

Diese Strategie hat leider einen ganz gewichtigen Nachteil: Schwächen lassen sich nur mit sehr großem Energieaufwand ändern. Und: Die Konzentration auf Schwächen demotiviert mit der Zeit. Du kannst Dir vorstellen, wie gerne wir noch in den Französisch-Unterricht gegangen sind, seitdem nur noch das abgefragt wurde, was wir nicht können.

Viel effizienter und effektiver ist es darum, sich auf seine Stärken zu konzentrieren und diese auszubauen.

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Der Link am Morgen:
Gina Trapanis Büro

Anderer Menschen Schreibtische anzuschauen macht immer Spaß: Auf einem argentinischen Techblog gibt es den von Gina Trapani zu sehen, der bekannten ehemaligen Lifehacker-Redakteurin. Es ist zwar nicht ihr aktueller, sondern ein Arbeitsplatz in einer früheren Wohnung, aber das soll uns nicht stören. Man sieht: Auch Produktivitätsprofis richten sich manchmal nur mit Ikea ein.

» Workspace: Gina Trapani [alt1040.com, gefunden bei Gina selbst]

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GTD-Tools (VI):
ThinkingRock

ThinkingRock ist eine schlanke, plattformübergreifend verfügbare und kostenlose GTD-Anwendung. Wir haben sie ausführlich getestet.

ThinkingRock wurde bereits mehrere Male von imgriff.com-Lesern in den Kommentaren lobend erwähnt, und auch ich habe meine Aufgaben einige Zeit damit verwaltet. Das Tool orientiert sich eng an “Getting Things Done” (GTD) und will ein “trusted system” für diese Methode sein, also genau das einfache, vertrauenswürdige System, das all die losen Enden, die einem sonst im Kopf herumschwirren, auffängt.

Es geht von einem “natürlichen Workflow” aus und bietet zahlreiche Optionen, um Aktionen zu erfassen, zu bearbeiten und zu filtern. Dadurch wird ThinkingRock zu einer mächtigen Anwendung, mit der man auch bei sehr umfangreichen To-Do-Listen schnell genau die Aufgaben auswählen kann, an denen man hier und jetzt arbeiten kann und möchte.

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Der Link am Morgen:
Wie man am schnellsten fliegt

Wer keine Lust mehr hat auf seinen Job, sich täglich ins Büro quält und nach einem komplizierten Knochenbruch sehnt, um zuhause bleiben zu können, der sollte die Liste der schlimmsten Karrierekiller von Jochen Mai lesen. Und anschließend gegenüber seinen Kollegen und dem Chef überheblich sein, beratungsresistent, penibel perfektionistisch, geschwätzig, ungeduldig, undankbar, eigensinnig, allzu bescheiden und übermäßig vielversprechend zugleich – insgesamt 13 garantierte Wege zur Kündigung stehen auf der Liste:

» Büro-Kamikaze – Die 13 schlimmsten Karrierekiller [karrierebibel.de]

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Der Link am Morgen:
Das 1×1 der Projektplanung

Wer ein Projekt effizient und ohne das permanente Gefühl der Unsicherheit über den nächsten Schritt durchführen möchte, der braucht ein eindeutiges Ziel, die nötigen Materialien und Informationen sowie einen Plan für die einzelnen Schritte des Projekts und ihre Reihenfolge. So hat Martin Labuschin das 1×1 der Projektplanung zusammengefasst – und zwar ganz bodenständig anhand des Vorhabens “Bad putzen”:

» Das 1*1 der Projektplanung [labuschin.com]

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Der Link am Mittag:
Wie man besser zuhört

Jochen Mai schreibt auf karrierebibel.de über selektive Wahrnehmung und Missverständnisse und betont zurecht, dass mitunter aufmerksames Zuhören schon reichen würde, um sie zu verhindern:

“Noch während der andere redet, haben wir schon unsere Schlüsse gezogen und sind gedanklich schon fünf Kilometer weiter. [...] So ist mir kein Fall bekannt, dass sich jemand um Kopf und Kragen zugehört hätte. Was das Reden anbelangt, fallen mir dafür viele Beispiele ein.”

Öfter mal den Mund halten also – diesen und sieben weitere Tipps für besseres Zuhören gibt’s nebenan bei Jochen:

» Lauschangriff – 8 Tipps für besseres Zuhören [karrierebibel.de]

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Der Link am Morgen:
Terminabsprachen kosten 4,9 Stunden
– jede Woche

Einen halben Arbeitstag pro Woche verlieren Manager und administrative Mitarbeiter von Unternehmen, weil sie Meetings koordinieren müssen. Das ergab eine Umfrage, die das Schweizer Startup Doodle unter 2.500 Personen durchgeführt hat – natürlich im eigenen Interesse, denn Doodle bietet ein Online-Tool zur gemeinsamen Terminfindung an (hier unser schon etwas älterer Artikel über Doodle). Unser Schwesterblog startwerk.ch hat Details zur Umfrage:

» Zeitfresser Terminorganisation: Freier Freitag Nachmittag [startwerk.ch]

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Der Link am Morgen:
Bessere Lese-Notizen

Wer ein anregendes Buch liest, weiß manchmal gar nicht, wohin mit all den Geistesblitzen, Erkenntnissen und Assoziationen, die ihm in den Sinn kommen. Aufschreiben ist angesagt. Ein paar Tipps für sinnvolle Lese-Notizen hat Thursday Bram bei Lifehack.org notiert; und Stephan List vom Toolblog hat eigene Anmerkungen zu ihren sechs Punkten veröffentlicht:

» 6 Steps to Effective Notes [lifehack.org]
» 6 Tipps für Notizen beim Lesen [toolblog.de]

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Effizientes Arbeiten:
Macht Twitter produktiver?

Ist Twitter ein Produktivitätstool für Wissensarbeiter? Erste Erfahrungsberichte sind durchwachsen, deuten aber auf eine mögliche Anwendung hin: Twitter als Instrument für das persönliche Wissensmanagement.

Twitter, bereits drei Jahre alt, wird in der Businesswelt inzwischen ernst genommen. Experten propagieren Twitter als Instrument für das Marketing, zum Lernen, für die Jobsuche, zur Unterstützung von politischen Kampagnen und vielem mehr. Was aber bringt Twitter im Alltag des Wissensarbeiters und wie hilft es, produktiver und effizienter zu werden?

Informelles Lernen mit Twitter

Erste Erfahrungsberichte deuten auf milde, aber vorhandene Vorteile hin: Die Early Adopters nutzen Twitter zum persönlichen Wissensmanagement. Mandy Schiefner vom Center for Teaching and Learning der Universität Zürich war vor kurzem einige Monate mit privaten Projekten unterwegs. Während dieser Zeit nutzte sie Twitter und schreibt darüber:

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Der Link am Morgen:
Die Not-To-Do-Liste

Statt einer To-Do-Liste, die immer nur voller statt leerer wird, solle man lieber notieren, was man nicht tun will, sagen manche.

Die kreativen Köpfe des Onlineshops “Antipreneur” treiben diesen Gedanken auf die Spitze: Sie bieten vorgedruckte Not-To-Do-Listen an (5er Pack à 100 Blatt für 7 Euro), auf denen man – naja, so ziemlich alles aufschreiben und abhaken kann:

“Von der Mount-Everest-Besteigung über den Abtransport von Atommüll bis hin zum Kauf eines neuen Raketenrucksacks – auf der Not-to-do-Liste hat alles Platz, was im Laufe der nächsten Zeit garantiert nicht anfällt.”

» Not-to-do-Listen [antipreneur.de]

» Mehr zum Thema “To-Do-Listen” auf imgriff.com

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