Google ist noch immer die beste vorhandene Suchmaschine und wird das womöglich auch bleiben. Unwahrscheinlich aber, dass wir uns auch in Zukunft auf ihr reduziertes Erscheinungsbild, das Eingabefeld mit viel Weißraum drumherum und die schlichte Ergebnisliste, beschränken. Das Blog “Dumb Little Man” hat zehn innovative Suchmaschinen aufgelistet, die diesen Eindruck verstärken.
Sehr gut gefällt mir zum Beispiel Kosmix, das die Suchergebnisse mit allerlei Kontext aufwertet: Zum Suchbegriff “Getting Things Done” etwa findet man zuoberst die Definition von Wikipedia, aber auch Flickr-Bilder, Erwähnungen bei Twitter, Videos, passende Facebook-Gruppen, Konversationen von Yahoo Answers und ähnlichen sowie verwandte Stichwörter wie “Procrastination”, “Time Management” und “43 Folders”.
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Routinen und Gewohnheiten sind hilfreich, verhindern aber in gewissem Maße auch, dass wir uns entwickeln und verbessern. Darum sollte man das ganz bewusst angehen.
Häufig tun wir die Dinge, die wir regelmäßig machen, gar nicht mehr bewusst. So vernachlässigen wir auch viele der Fähigkeiten, die wir haben. Sie sind so selbstverständlich, dass wir sie nicht mehr pflegen und damit eigentlich nicht weiter kommen. Bei vielen Dingen ist das egal (z.B. beim Kochen), bei vielen Fähigkeiten ist es aber schade. Gewohnheiten und Routinen sind sehr hilfreich, um neue Dinge zu erlernen und automatisch ablaufen zu lassen. Doch auf der anderen Seite bleiben wir so auch auf der gleichen Stufe stehen und entwickeln uns nicht mehr weiter.
Hier sind darum sechs Tipps, wie Du Deine Fähigkeiten bewusst verbessern kannst:
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Wenn zum ersten Mal in diesem Jahr Frühlingsluft zu spüren ist, kommen auch die ersten Gedanken an die Ferien: Der Urlaub rückt in planbare Nähe, und günstige Flüge wollen im Voraus gesichert werden. Das Internet ist zum Organisieren einer Reise leider Himmel und Hölle zugleich:
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Für die Umsetzung von “Getting Things Done (GTD)” gibt es bekanntlich zahlreiche mehr oder minder ausgefuchste Tools – doch einige Anwender schwören darauf, in der bekannten Umgebung zu bleiben und zum Beispiel das Mailprogramm dafür zu nutzen, weil sie es ohnehin ständig geöffnet haben und benutzen.
Ohne wirklich überzeugt zu sein – er bezeichnet es als “Interims-Lösung” – beschreibt Simon Mackie auf webworkerdaily.com, wie man sich mithilfe der Tasks und Task-Listen in Gmail GTD einrichten kann. Könnte eine gute Anregung sein für alle, denen “echte” GTD-Software zu aufwendig ist:
» Getting Things Done with Gmail Tasks [webworkerdaily.com]
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
“The Simple Dollar” ist eines der bekanntesten englischsprachigen Blogs über “Personal Finance”, das Management der privaten Geldangelegenheiten also. Über 50.000 RSS-Feed-Abonnenten sprechen für sich. Vor zwölf Monaten entschied sich Trent Hamm, sich dem Blog hauptberuflich zu widmen – bestärkt durch den Erfolg auf der einen und den zunehmenden Druck, das Blog zusätzlich zum eigentlichen Job zu betreiben, auf der anderen Seite.
Nach genau einem Jahr zieht Trent nun Bilanz: Was ist gut gelaufen, was nicht? Was macht ihm weiterhin Probleme (die fehlenden Kollegen), was ist der größte Gewinn (die flexible Zeiteinteilung)?
» Some Thoughts on Working from Home – One Year Later [thesimpledollar.com]
Hier erscheint jeden Morgen (und manchmal auch erst am Mittag) von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
A propos Vereinfachung: Dass das nicht einfach nur “Weniger” bedeuten, sondern vor allem “Genug” heißen sollte, dafür plädiert Eric Hamm in einem aktuellen Essay in seinem Blog. Es komme darauf an, für jeden Teil des Lebens zu wissen, welchen Wert er hat: Nicht genug, genug oder zuviel?
» Simplicity: The Value of JUST ENOUGH [motivatethyself.com]
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Der Blogger, Programmierer und “Startup-Philosoph” Paul Graham hat 13 Grundsätze aufgestellt, die er allen Gründern von Unternehmen ans Herz legen möchte. Unser Schwesterblog startwerk.ch hat diese 13 Regeln heute übersetzt, und man sieht, dass man sie auch auf andere Bereiche anwenden kann – sie gelten ebenso für den Freelancer, der sich alleine eine Existenz aufbauen möchte, und manche lassen sich sogar auf den privaten Bereich übertragen:
- Starte rasch. Alles vor dem Rollout ist Prokrastination.
- Mach ein paar Leute richtig glücklich, statt sehr viele ein wenig zu amüsieren.
- Gib nicht auf. (Fleiss und Durchhaltewillen reichen meistens aus, solange man bereit ist, die Ideen weiter zu entwickeln.)
Alle 13 Grundsätze, wahlweise in deutsch oder englisch:
» Startup-Grundregeln: Paul Grahams 13 Sätze [startwerk.ch, Übersetzung der 13 Regeln]
» Startups in 13 Sentences [paulgraham.com, das Original in englisch]
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Unerwartete Einsichten: Der Soziologe Sudhir Venkatesh begleitete zehn Jahre lang eine Gang in Chicago und lernte viel über das Führen einer Organisation.
Im Herbst 1989 verirrt sich ein indischstämmiger Soziologiestudent mit Pferdeschwanz und Batik-T-Shirt in die “Robert Tayler Homes” in Chicago, Illinois. Sudhir Venkatesh ist getrieben von seinem Ehrgeiz, den Alltag der Armen und Ausgeschlossenen zu erforschen. Die “
Robert Taylor Homes” sind das größte Wohnprojekt in den USA, ein Ort, an dem Frauen ihren Körper für weniger als 20 Dollar für eine Stunde Sex vermieten, die Hälfte der Jugendlichen Drogen handelt und nicht einer der Bewohner Steuern zahlt.
Hier will Venkatesh mit einem statistischen Fragebogen erfassen, wie es so ist, das Leben am unteren Ende der Gesellschaft. Und fällt gleich am ersten Tag der Gang in die Finger, die dort mit Drogen handelt:
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David Allen widmet sich in der “Business Week” einer Frage, die jeder schon mal gehört haben dürfte, der sich ausgiebig mit Web-2.0-Angeboten beschäftigt: Ist die Zeit, die wir mit Facebook, Twitter, dem Kommentieren in Blogs etcetera verbringen, sinnvoll investiert oder nur eine einzige große Zeitverschwendung?
Die These der Zeitverschwendung und Inhaltsleere scheint unausweichlich ab einer gewissen Popularitätsschwelle bei jedem neuen Medium oder Kommunikationsformat en vogue zu sein (derzeit schön mit Twitter zu beobachten), Allens gelassen differenzierte Antwort sollte man sich darum für gelegentliche Wiederverwendung speichern:
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Kaffeepausen bei der Arbeit sind wichtig, sagen Betriebspsychologen und Ärzte. Meiner Erfahrung nach helfen sie vor allem auch dabei, ein Team produktiv und effizient zu machen.
Kosteneinsparungen und Effizienzpotenziale sind in vielen Firmen zur Zeit en vogue. Mein Beitrag dazu ist ein ganz humaner Vorschlag: Die obligatorische Team-Kaffeepause. Die nämlich ist ein häufig unterschätzter
Kommunikationskanal und ein wirksames und kostengünstiges
Instrument zur Teamentwicklung. Zwei Voraussetzungen sind dazu notwendig, die zunächst etwas anachronistisch anmuten.
Erstens: Die Kaffeepause ist für alle Teammitglieder obligatorisch. Einzig Krankheit oder wichtige Meetings werden als Entschuldigung für Abwesenheit akzeptiert. Und zweitens: Sie findet zu fixen Zeiten statt, vormittags und nachmittags. Ich weiß, in Zeiten von Starbucks und On-the-go-Warmhalte-Tassen wirkt das seltsam, es ist aber unabdingbar. Dafür erntet man zu Beginn schräge Blicke, teilweise müssen neue Teamkollegen extra dazu motiviert werden. Aber es lohnt sich und wird sich nach kurzer Zeit verselbständigen: Zum Start der obligatorischen Kaffeepause braucht es etwas Druck und Werbung, nach zwei Monaten wird sie nicht mehr wegzudenken sein.
Was darf von der Kaffeepause erwartet werden?
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