Der Link am Morgen:
Das Constantin-Prinzip

Florian Steglich, 26. März 2009 11:06 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Christian Constantin ist Präsident des Schweizer Fußballvereins FC Sion und wohl das, was man eine “Reizfigur” nennt. Er weiß ganz genau, wie der Hase läuft, und weil er das nicht für sich behalten kann möchte, hat er es einem Reporter der “Weltwoche” ins Aufnahmegerät diktiert. Das Constantin-Prinzip. Besser gesagt: Zwölf Constantin-Prinzipien. Zum Beispiel:

  • Ignoriere Kritik. (“Wenn es eine Person auf der ganzen Welt gibt, der ich gefallen muss, dann bin das ich.”)
  • Treibe Sport, nimm keine Drogen. (“Natürlich habe ich damals auch Jimi Hendrix gehört oder Deep Purple oder diesen Jamaikaner mit den langen Rastahaaren. Fasziniert hat mich das allerdings nie.”)
  • Konzentriere Dich auf das Wesentliche. (“99 Prozent der Informationen, die heutzutage verbreitet werden, sind absolut nutzlos. Früher war das noch anders. Bis das Fernsehen aufkam, gehörte im Wallis der Frühlingsanfang zu den Top News.”)

Ich hätte ungern mehr mit dem Herrn zu tun, aber seine zwölf Prinzipien sind manchmal richtig, meistens amüsant und jedenfalls lesenswert:

» Das Constantin-Prinzip [weltwoche.ch]

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

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1 Kommentar

  1. Michael Kieweg
    schrieb am 27. März 2009 um 11:30 Uhr (#)

    Ich finde die Aussagen des Herrn Constantin eigentlich sehr sympathisch.
    Zugegeben, sie sind teilweise sehr überspitzt, aber im Grundsatz kann ich ihnen zustimmen.
    Seine Ansichten zu Teamwork bspw. decken sich fast zu 100% mit meinen Erfahrungen.
    Ich finde auch, daß es bei den meisten Leuten mehr Selbstvertrauen und mehr “Arsch in der Hose” und weniger Gejammer und weniger Geschrei nach Garantien braucht.
    Als ich mich selbständig gemacht habe, war die erste Frage fast immer: “Und wenn es schiefgeht?”
    Was soll das?
    Anstatt Zurtrauen in die eigenen Fähigkeiten zu haben, machen wir uns schon Gedanken über das Scheitern, noch bevor wir richtig angefangen haben.

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