Der Link am Morgen:
Ein Leck bei Google Docs
Privacyprobleme bei Google: Bei einigen Google-Docs-Dokumenten spielte gestern die Sharing-Funktion, über die man Dokumente für weitere Bearbeiter freigeben kann, verrückt. Texte und Präsentationen (die Tabellen-Anwendung Spreadsheets war nicht betroffen) waren ungewollt für einzelne Kontakte der Benutzer zugänglich. Dass nur Personen zu den versehentlichen Einsichten kamen, mit denen man vorher schon mal irgendein Google-Doc gemeinsam bearbeitet hatte, macht die Sache kaum besser.
Google hat als Reaktion sämtliche Zugriffsrechte der entsprechenden Dokumente gelöscht, so dass die Betroffenen ihre Dokumente nun gegebenenfalls neu “sharen” muss. Der Fehler trat nach Aussage von Google bei nur 0,05 Prozent aller Dokumente auf – was dennoch eine beachtliche Summe ergeben dürfte.
Spricht das nun dafür, wieder Word-Dateien herumzumailen? Nein, denn das kostet Zeit und Nerven – und ist im Übrigen auch nicht gerade der Gipfel des Datenschutzes. Aber es zeigt, dass man abwägen sollte: Sensible Informationen gegen Komfort und Produktivität.
» Google Privacy Blunder Shares Your Docs Without Permission [techcrunch.com]
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!










Artikel per Feed
Artikel per E-Mail
Artikel bei Twitter
Facebook-Seite
Doch, genau solche Vorfälle halten mich davon ab, Online-Applikationen zu nutzen, wenn es nicht unumgänglich notwendig ist.
Das Problem ist ja nicht mal, dass VIELE Dritte Zugriff haben. Bei digitalen Dokumenten reicht ein einziges Leck, damit (potentiell) alle Welt die Information bekommt.
Abgesehen davon hat Google selbst IMMER Zugriff auf diese Daten. In friedlichen und entspannten Zeiten mag das nur wirklich wichtige Infos gefährden, aber sobald die USA sich bedroht fühlen, gilt für die kein Vertrag und keine Regel, wie sie oft bewiesen haben. Da kann man dann nur hoffen, dass es keinen amerikanischen Konkurrenten gibt, der die Info haben möchte.
Meine Meinung: Nur Belanglosigkeiten oder “Instant Info” (wird sofort verbraucht) sollten online rumgehen, der Rest bleibt schön zuhause. Und die ganz wichtigen Sachen, die Jahrzehnte der Planung und Ideenfindung betreffen, die kommen auf ein hübsches Inselsystem und halten niemals einen Plausch mit einem Server.
Ihr glaubt, bei durchschnittlich 50 laufenden Hintergrundprozessen auf einem normalen PC, aktiviertem Java und ActiveX-Modulen im Browser hättet nur Ihr Ihr Zugriff auf Eure Daten? Ohje… Ihr unterschätzt die vorhandenen Möglichkeiten…
Zeitgeist
Nur weil es letztendlich keine absolute Sicherheit gibt, muss ich es den Leuten ja nicht noch einfacher machen als nötig.
Du schließt ja wahrscheinlich auch deine Haustür ab, obwohl ich sie einfach eintreten könnte, oder dein Schloß knacken könnte…….
Man sollte auch folgendes nicht vergessen: wenn alle Menschen böse wären, dazu noch klug und fleissig (haha), dann müßte es an jeder Ecke knallen.
Tatsache ist aber, dass viele Menschen einfach nichts Böses vorhaben, selbst wenn sie die Möglichkeiten sehen. Ein gutes Beispiel ist der Kreditkartenbetrug. Denn diese Dinger haben nicht WENIG Sicherheit, sondern genau NULL. Jeder Kunde der bei dir damit einkauft gibt dir alle Daten die du brauchst um mit seiner Karte weiter einkaufen zu gehen. Millionen Restaurants, Shops usw… und trotzdem so wenig Kreditkartenbetrug? Die Leute sind einfach überwiegend gut!
Und die die eine miese Tour tatsächlich vorhaben, sind oft bei weitem nicht so klug und vor allem nicht so fleissig, dass es statistisch sonderlich gefährlich wird.
Mehr Gefahr geht meiner Meinung nach von gut programmierten bösen Programmen aus, denn diese sind unendlich fleissig und kennen keine Skrupel.