Das Parkinsonsche Gesetz:
Lernen vom Marinehistoriker

Aus dem Parkinsonschen Gesetz lässt sich Wichtiges für den Arbeitsalltag lernen: Termine für delegierte Aufgaben sollte man so knapp wie möglich ansetzen. Neue Mitarbeiter nicht vorsorglich einstellen. Und Meetings ganz genau planen.

Cyril Northcote Parkinson war ein britischer Marinehistoriker und Publizist, der der Nachwelt mehr als 60 Bücher hinterlassen hat. Das bekannteste ist sicherlich Das Parkinsonsche Gesetz, eine Sammlung von Essays aus den 50er Jahren (das eigentliche Essay zum Parkinsonschen Gesetz, 1955 im “Economist” erschienen, ist als englischsprachiges PDF online).
Das Parkinsonsche Gesetz trug ihm den Ruf ein, einer der bedeutendsten Forscher seiner Zeit auf dem Gebiet der öffentlichen Verwaltung zu sein.

Worum geht es beim Parkinsonschen Gesetz?

  1. Arbeit dehnt sich in genau dem Maß aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht (Work expands so as to fill the time available for its completion).
  2. In Diskussionen werden die Themen am ausführlichsten diskutiert, von denen die meisten Teilnehmer Ahnung haben (The matters most debated in a deliberative body tend to be the minor ones where everybody understands the issues).

Als Beispiel für das erste Postulat dient Parkinson eine alte Frau, die zum Schreiben einer Postkarte wahrscheinlich einen halben Tag benötigt (Postkartenauswahl, Text verfassen, Gang zum Briefkasten etc.) – während ein Manager das in drei Minuten hinter sich bringt.

Aus dem Parkinsonschen Gesetz können wir Einiges für die Organisation unserer Arbeit lernen:

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Der Link am Morgen:
Soviel GTD auf einen Blick

Mit dem werktäglichen “Link am Morgen” versuchen wir, die relevantesten, originellsten oder auf andere Weise herausragenden Artikel rund ums Thema Produktivität zu sammeln und zu empfehlen. Ein ähnliches Ziel verfolgt die Website Alltop, die auf Unterseiten für zahlreiche Themenfelder passende Inhalte aggregiert: Das “beste redaktionell gepflegte Mashup von GTD-Texten” nennt zum Beispiel Getting-Things-Done-Erfinder David Allen die Kategorie gtd.alltop.com.

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Der Link am Morgen:
Die Liste der besten Finanzblogs

Listen-Alarm: Das Blog Wise Bread, das sich mit persönlichen Finanzen beschäftigt (Untertitel: “Gut leben mit kleinem Budget”), hat ein Ranking von fast 170 Finanzblogs erstellt. Die Besonderheit: Die Rangliste ergibt sich nicht nur nach einem Kriterium (so wie in Deutschland etwa die Deutschen Blogcharts oder die Lesercharts), sondern ist nach mehreren Punkten sortierbar. So kann man sich etwa anzeigen lassen, welche Blogs die meisten RSS-Leser, den höchsten Pagerank bei Google oder die meisten Twitter-Follower haben.

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Der Link am Morgen:
Schlichte Schriften machen produktiver

Besser Helvetica als Comic Sans: Dafür spricht jetzt nicht mehr nur der gute Geschmack, sondern auch eine Studie, die herausgefunden haben will, dass Aufgaben, die in klaren, einfachen Schriftarten notiert werden, engagierter und effizienter erledigt werden. Mehr bei Lifehacker:

Tasks More Likely to Get Done with Clear Fonts [Lifehacker.com]

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Der Link am Morgen:
Tipps gegen den Kater

Aus gegebenem Anlass: Wer gestern den Tag in einer Stadt verbracht hat, die ihn vor allem unter dem Namen “Rosenmontag” kennt, der kann gegebenenfalls etwas mit den Tipps gegen den Kater anfangen, die wir vor etwa einem jahr und Kollege Jochen Mai vor ein paar Tagen veröffentlicht hat:

»7 Tipps gegen den Kater [imgriff.com]
» Alkoholismus – Tipps gegen den Kater [karrierebibel.de]

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Besser mailen:
7 Tipps für gute Betreffzeilen

Pro Tag erhält ein durchschnittlicher Angestellter 30 bis 40 E-Mails. Die meisten Empfänger schätzen die Wichtigkeit einer Mail nach dem Absender und dem Betreff ein. Deshalb ist es ratsam, dieser Zeile ein wenig Aufmerksamkeit zu widmen.

Es mag auf den ersten Blick unnötig erscheinen, detaillierte Ratschläge für die Betreffzeile einer E-Mail zu geben – man schreibt dort halt hin, worum es geht, richtig? Trotzdem müsst Ihr nur mal Euren Posteingang eine Weile beobachten, um zahlreiche nutzlose Beispiele zu finden. Besonders macht sich das Problem beim Suchen nach einer bestimmten Mail bemerkbar – spätestens dann sind “Hallo”, “Gruß und Info aus Köln” oder “Frage” nicht sehr hilfreich (zu schweigen vom Klassiker, der gar nicht ausgefüllten Betreffzeile).

Darum hier sieben Punkte, die man beim Schreiben des Betreffs beachten sollte:
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Der Link am Morgen:
7 Ideen für Evernote

Ich lese äußerst gerne, wie andere Leute ihre To-Do-Listen und anderen Hilfsmittel (ob digital oder analog) aufbauen und pflegen. Selbst wenn ich dabei nur den Kopf schütteln kann, weil die Tipps überkompliziert oder vollkommen banal sind, hilft das beim Prüfen der eigenen Ideen. Freut Euch auf die folgenden sieben Tipps zur Nutzung von Evernote (mehr dazu), wenn es Euch auch so geht und Ihr eine Software oder Web-Anwendung zum Verwalten von Notizen, Dateien etc. nutzt (idealer-, aber nicht zwingenderweise Evernote selbst):

» 7 Ways To Make Use Of Evernote [makeuseof.com]

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Der Link am Morgen:
Auch in der Krise kann man kündigen

In Krisenzeiten wie diesen neigt man dazu, sich an den (noch) sicheren Job zu klammern, den man hat – man kann sich schließlich glücklich schätzen. Wieso das alleine allerdings kein Grund sein sollte, sich nicht zum Beispiel selbständig zu machen – und warum das sogar nicht der schlechteste Zeitpunkt dafür ist -, erklärt Gina Trapani auf smarterware.org. Bitte trotzdem die Vorbehalte beachten, die sie hinzufügt:

» Why Now’s a Great Time to Stop Being an Employee (If You Can*) [smarterware.org]

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Der Link am Morgen:
Und wieder von vorne beginnen

Das kennen viele, die es mit “Getting Things Done” probiert haben: Nach anfänglicher Euphorie beim Anlegen von Listen und Mappen fängt das Lahmen an – als erstes fällt der Wochenrückblick, dann kleben wieder die Post-It-Zettel mit Erinnerungen überall, und irgendwann stellt man fest, dass man eigentlich von vorn anfangen könnte. So ging es auch Dustin Wax, Autor bei Lifehack.org. Er hat sich darum nun vorgenommen, einen neuen Anlauf zu nehmen – “start from scratch” – und sich diesmal ganz eng an Allens Konzept zu halten. Über den wöchentlichen Stand der Dinge will er im Blog berichten – sozusagen die “Weekly Review” in der Öffentlichkeit. Der erste Artikel ist vor ein paar Tagen erschienen:

» GTD Refresh: Getting My Head Together [lifehack.org]

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Der Link am Morgen:
Firefox beschleunigen

Für alle, denen es aufs letzte Quentchen gesparter Zeit auch beim Surfen im Netz ankommt, zeigt Makeuseof.com fünf Wege, den Firefox-Browser zu beschleunigen. Ich finde den Komfort, den sie mitbringen, allerdings deutlich wichtiger als die Zeitersparnis – zum Beispiel beim ersten Tipp, der Browser-Erweiterung “Autopager”: Die lädt automatisch die nächste Seite etwa einer Trefferliste bei Google nach, wenn man ganz nach unten scrollt.

» 5 Speedy Tips For Faster Browsing In Firefox [makeuseof.com]

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