Der Link am Morgen:
Abend- statt Morgenroutine

Florian Steglich, 19. Januar 2009 10:36 Uhr, 6 Kommentare Kommentare

Ivan hat hier kürzlich wieder darüber geschrieben, wie wichtig ein Morgenritual ist, um gut in den Tag zu starten. Camilla Kutzner beschreibt in ihrem Blog einen verwandten, aber doch anderen Weg: Die Abendroutine.

“[...] ich finde, der Start in den Tag fällt leichter, wenn man sich am Abend zuvor vorbereitet hat: man muß morgens nicht mehr so viel erledigen, hat alles griffbereit und braucht nicht so viel Zeit und Energie für den Start in den Tag.”

Ein weiterer Vorteil: Es hilft beim “Abschalten” und Einschlafen, wenn man den Tag mit ein paar Routinetätigkeiten beendet.

» Die Abendroutine – stressfrei in den nächsten Tag [camilla-kutzner.de/blog]

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

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6 Kommentare

  1. Michael Kieweg
    schrieb am 19. Januar 2009 um 13:18 Uhr (#)

    Das muss ja keine Entweder-oder-Entscheidung sein.
    Die Kombination aus Abend- und Morgenroutine ist es, die für mich den Start in den Tag angenehm macht.

    Abends werden die großen Dinge erledigt:
    Klamotten
    besondere Dinge, die ich nicht jeden Tag mitnehme zurechtlegen / einpacken
    Nochmal überprüfen, ob ich alles fertig habe, was ich am nächsten Tag brauche

    Morgens dann stehe ich ausreichend früh auf um:
    in Ruhe zu duschen und mich anzukleiden
    Kaffee / Tee zu kochen
    Brote zum Mitnehmen zu machen
    Mit der ersten Tasse Kaffee / Tee in Ruhe Mails zu checken und meine üblichen Foren anzusurfen
    dabei noch eine oder zwei Tassen Kaffee oder Tee trinken

    Dann Jacke an, Schuhe an, einmal kurz die Taschen abklopfen, ob Portemonnaie, Schlüssel, usw an Ort und Stelle sind und los….

  2. Laura
    schrieb am 19. Januar 2009 um 17:16 Uhr (#)

    Ich mache es ähnlich wie der Kommentator vor mir.
    Die “Grundvorbereitung” auf den folgenden Tag gibt es abends: Klamotten rauslegen, Tasche packen und was es sonst noch je nach Vorhaben am folgenden Tag zu erledigen gibt.

    Die im verlinkten Weblog angegebene Liste finde ich jedoch etwas befremdlich: auch wenn viele Menschen Zahnputzmuffel sind, sollte doch die Zeit sein, sowohl abends, als auch morgens 2 Minuten für die Mundhygiene aufzuwenden. :-)

  3. Fabienne
    schrieb am 20. Januar 2009 um 10:14 Uhr (#)

    Gebe beiden Kommentatoren recht. Bei mir geht das noch weiter: Nach Arbeitschluss ordne ich meine to do’s für den nächsten Tag, schmeisse Unwichtiges zb. raus, bestimme was zuerst gemacht wird. Ordne meinen Schreibtisch für den folgenden Tag neu und packe Dinge die ich dann nicht benötige weg. So kann ich jeden Tag von Minute 1 weg mit meinen wichtigsten Prioritäten starten. Ansonsten ist die Gefahr gross, dass ich die erste Stunde schon mal mit Internetinfos (Blogs, Twitter, News) vollpacke, dann erst mal Kaffee trinken muss und nicht wirklich für Arbeit motiviert bin.

  4. Camilla Kutzner
    schrieb am 20. Januar 2009 um 22:06 Uhr (#)

    ui, danke für den Link.
    Nicht daß Mißverständnisse aufkommen – für mich gibt’s auch kein “entweder oder”, sondern Abend- und Morgenroutine ergänzen sich.

  5. Schreibt hier auf dem Blog Florian Steglich
    schrieb am 22. Januar 2009 um 14:11 Uhr (#)

    Ihr habt natürlich alle recht. Den falschen Entweder-Oder-Eindruck habe ich wohl mit dem Wörtchen “statt” in meiner Überschrift erweckt.

  6. Mac_BetH
    schrieb am 4. März 2009 um 00:10 Uhr (#)

    Ich habe auch ein Zeit lang versucht beides zu managen, Morgenroutine und Abendroutine.

    Ich habe allerdings nach einer Zeit gemerkt, dass es mir wirklich am Abend nicht mehr viel bringt! Ich habe eher eine Tagesarbeitsabschlußroutine darauß gemacht.

    Den Tag abschließen, alle noch offenen Aufgaben bearbeiten und die TODO – Liste für morgen vorbereiten!
    @Fabienne: an dem Aufräume, da könnte ich wirklich noch arbeiten! Danke für den Tipp!

    Dann nach Hause und sich mit angenehmene Dingen beschäftigen!

    Aber ich denke, dass muss jeder für sich selbst festlegen, wie es ihm am besten gefällt.

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