Der Link am Morgen:
Wenn «Batch Processing» nicht funktioniert

Florian Steglich, 20. November 2008 08:05 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

«Batch Processing» bedeutet, gleichartige Aufgaben an einem Stück zu erledigen: Wenn fünf Rechnungen zu schreiben sind, schreib und verschicke sie alle hintereinander (hier mehr zum Nutzen des Batch Processing). Das ist einer der Klassiker unter den Produktivitätstipps, aber nicht jeder kann etwas damit anfangen. James vom britischen Blog «Organize IT» stört sich vor allem daran, dass durchs Zusammenfassen ursprünglich kleine Aufgaben, die ein paar Minuten dauern, zu einem abschreckend großen Task werden:

» My Argument Against Batching Your Work [organizeit.co.uk]

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

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3 Kommentare

  1. Michael Kieweg
    schrieb am 21. November 2008 um 07:29 Uhr (#)

    Der Nutzen von “batch processing” hängt meiner Meinung nach sehr stark von der Art des Jobs ab.

    Für mich als selbstständigen Handwerker (Ein-Mann-Betrieb), gibt es Aufgaben, wo diese Art der Bearbeitung, die einzig sinnvolle ist, bspw. die Herstellung von Halbfertigprodukten und Rohlingen auf Vorrat.
    Oder die Bearbeitung des Papierkrams, die ich nach Möglichkeit am frühen Morgen erledige, mit der ersten Tasse Kaffee, bevor ich in die Werkstatt gehe.
    Andere Dinge werden aber dann erledigt, wenn sie anfallen. Bspw. Holzhacken für den Werkstattofen, das erledige ich so, wie ich es brauche. Also Morgens als Erstes und dann je nachdem nochmal im Nachmittag. Das sind jeweils vielleicht 10 Minuten, die meinen sonstigen Ablauf nicht stören. Da muss ich mir nicht extra einen halben Tag zum Holzmachen freischaufeln…..

  2. ff-webdesigner
    schrieb am 21. November 2008 um 11:45 Uhr (#)

    ich versuch da, einen goldenen Mittelweg zu finden:
    “Batch Processing” ja, aber nicht zu lang, weil das gefährdet meine Arbeitsproduktivität, weil es mich uninspiriert macht, gerade bei langweiligen Aufgaben wie Rechnungen schreiben.

  3. Schreibt hier auf dem Blog Florian Steglich
    schrieb am 21. November 2008 um 12:14 Uhr (#)

    » Michael Kieweg: Danke für das Beispiel aus einem Beruf, der nicht bloß vor dem Computer stattfindet! :)

    » ff-webdesigner: Wir haben ja nichts gegen viele Kommentare, aber in Deinem Fall sieht das arg nach Suchmaschinenoptimierung aus (übrigens überflüssig, Links in Kommentaren sind no-follows). Ich habe die URL in Deinen letzten Kommentaren darum entfernt, bitte in Zukunft die Kommentarregeln beachten – das betrifft an sich auch Deinen ‘Namen’, und es betrifft auch die nebenan bei netzwertig.com abgegebenen Kommentare. Danke.

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