Der Link am Morgen:
1 Monat E-Mail-Verzicht

Der in Luzern lehrende Historiker Valentin Groebner hat einen Selbstversuch unternommen: Einen Monat lang, vom 1. bis zum 31. Oktober, hat er weder Mails gelesen noch geschrieben. Wer ihm eine E-Mail schickte, wurde gebeten, anzurufen oder den Text auszudrucken und per Post zu schicken. Das Protokoll seines Experiments hat er für die FAZ verfasst, und es liest sich ganz interessant – auch wenn Hardcore-Webworker über die Zahl von 478 Mails, die im betreffenden Monat bei ihm aufliefen (inklusive Spam) eher müde lächeln werden:

» Per Mail nicht erreichbar – ein Selbstversuch [faz.net]

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

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E-Mails machen dumm - aber was ist die Alternative?

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Samstag, 11 Uhr: DRadio Wissen Online Talk zu  E-Mails und Produktivität im Netz

23.9.2011, 0 KommentareSamstag, 11 Uhr:
DRadio Wissen Online Talk zu E-Mails und Produktivität im Netz

Schafft die E-Mails ab: Morgen Samstag fragt DRadio Wissen Online, wie wir zu mehr Produktivität im Netz kommen. Es diskutieren mit: imgriff.com-Autor Gregor Gross, David Allen und weitere Experten.

2 Kommentare

  1. Laura
    schrieb am 18. November 2008 um 10:27 Uhr (#)

    Leute, die viel via E-Mail arbeiten, werden ebenso darüber lächeln können.
    Ich mein, die Roadmap eines Projektes möchte ich z.B. ganz sicher nicht am Telefon vorgelesen bekommen oder per Post geschickt bekommen.

    Der Text klingt sehr danach, als ob der Herr irgendwie ein falsches Verhältnis zur E-Mail-Kommunikation hätte: “Mach, was du willst, aber bleibe vor deinem Computer sitzen”. Das ist dann weniger das Problem des Mediums.

  2. Michael Kieweg
    schrieb am 21. November 2008 um 09:09 Uhr (#)

    Für mich sind Emails das, zur Zeit, optimale Mittel der Kommunikation – abgesehen vom persönlichen Gespräch.
    Wenn ich mein Mailprogramm entsprechend einrichte, stellen sie keine Belästigung dar, wie bspw. ein klingelndes Telefon.
    Filter helfen den Müll draußen zu lassen und übernehmen wie eine gute Sekretärin die Aufgabe meine Post zu sortieren.
    Ich kann so gut wie Alles, von einer kurzen Terminerinnerung bis zu ganzen Büchern als Dateianhang mit versenden und wenn ich nicht direkt reagiere, geht trotzdem keine Information verloren.
    Sich nicht von seinen Kommunikationskanälen dominieren zu lassen, kann man lernen, unabhängig davon, ob es sich um Emails, Telephon oder die Türklingel handelt.
    Dabei hilft ein gesunder Egoismus – mein Computer, mein Telephon, mein Haus = Ich bestimme!!

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