Der Link am Morgen:
Mehr Kalender muss nicht sein
Ich bin kein großer Fan von Muji, dieser japanischen Version der Ikea-Kleinkram-SB-Halle, die irgendwie alles und nichts im Angebot hat. Aber. Das “Chronotebook”, über das Jack Cheng in seinem Blog schreibt, das finde ich fantastisch:
Endlich ein Kalender, der seinen Benutzer nicht auf Arbeitszeiten von 7 bis 20 Uhr, immer zu kleine Notizfelder oder ähnliche Einschränkungen festlegt. In der Mitte der Seiten des Chronotebooks ist eine analoge Uhr gezeichnet, eine für den Vormittag links und eine für den Nachmittag rechts. Das war’s. Datum, Termine, Notizen muss oder kann man selbst hinzufügen. Mehr Kalender muss nicht sein. Und mehr Kalender geht andererseits auch gar nicht. 5 Dollar, hoffentlich auch bald in den europäischen Muji-Stores zu haben.» Stuff I love: Muji Chronotebook [jackcheng.com, gefunden im hdbizblog]
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!




Artikel per RSS

@Stephen
Vielen Dank für den Link, bitte ich um Ihre Kommentare auf dem Kalender. Bitte teilen Sie Ihre Meinung.
(von Google-Übersetzer)
Thank you for the link, I ask for your comments on the calendar. Please share your thoughts.
Robert
Mich würde interessieren wo es das zu kaufen gibt. Online ist es nicht zu finden und in Deutschland ist kein Shop in meiner Nähe. Über Hinweise bedanke ich mich schon einmal im Voraus :)
Florian Steglich
» Robert: Wie gesagt, “hoffentlich auch bald in den europäischen Muji-Stores zu haben” – laut den Kommentaren in Jack Chengs Blog sieht es derzeit aber auch in New York (wo er es gekauft hat) schlecht aus: Sold out bis mindestens November. Ich setze aber darauf, dass es angesichts des offensichtlichen Erfolgs irgendwann in allen Läden und auch online zu kaufen sein wird. Bis dahin: Blanko-Notizbuch kaufen und selbermachen ;)
Foxihasi
Vielleicht als Alternative:
Die Zeitkreis-Einlagen vom x17-Kalender:
http://myx17.com/shop/pro…730819b93749e357d945
Journalist und Optimist
Wer es ausprobieren möchte: Ich habe mal eben eine deutsche und eine englische Variante auf A4 als PDF zum Herunterladen und Ausdrucken gestaltet.
Laura
Die Bezeichnung “japanische Version der Ikea-Kleinkram-SB-Halle” schockiert mich doch etwas.
Ich bin zwar auch kein fanatischer Muji-Fan, aber 1-2 mal pro Jahr stönbere ich schon gerne durch das Sortiment.
Zunächst einmal empfinde ich den Stil als sehr unterschiedlich: während Muji auf sehr einfache, stilvolle und klassische Produkte setzt, sind es bei IKEA doch eher die knalligen Farben und modernen Formen.
Und während bei IKEA insbesondere günstige Produkte eine absolut mangelhafte Qualität haben, gibt es bei MUJI sehr hochwertige Produkte.
Florian Steglich
» Laura: Ich dachte schon, es stört niemanden ;) Stimmt, den Stil kann man nicht vergleichen, aber die Breite des Angebots – vom Bleistift bis zum Bett – und den Effekt, dass man immer mit zuviel Kleinkram rauskommt, schon, finde ich. Die Qualität von Muji kann ich nicht wirklich beurteilen, ich hab tatsächlich bisher nur ein paar Schreibwaren dort gekauft.
Daniela
Im Münchner Muji-Laden habe ich es vor ein paar Wochen schon gesehen.
Florian
Hallo,
lieber zu spät als nie habe ich diesen interessanten Eintrag entdeckt. Er hat mich dazu inspiriert, einmal zu versuchen, diese Visualisierung mit Mind Mapping zu kombinieren: http://creaffective.de/bl…ives/15-12-2008.html (relevant ist der zweite Teil des Posts)
Viele Grüße
Florian
Julian Hansmann
Bin ich der Einzige, der die Uhr als überflüssigen Schnick Schnack einstuft?
Julian Hansmann
Ok, durch die Visualisierung von Forian wird der Vorteil dann doch irgendwie deutlich.
Florian Steglich
Trauriges Update zum “Chronotebook”: Heute hat man mir im Muji-Laden in München erzählt, das sei zwar vergriffen, aber insgesamt nicht so gut gelaufen und werde darum auch nicht mehr neu aufgelegt. Wer also eines bekommen hat: Klein schreiben, damit’s lange hält ;)
Florian
Mir haben Sie das bei meinem letzen Muji Besuch auch so gesagt. Schade, aber nicht ganz verwunderlich. Ich glaube, die meisten Menschen sind es einfach nicht (mehr) gewohnt, visuell zu denken und zu organisieren und können möglicherweise ohne Erklärung mit dem Ding nichts anfangen oder sehen die Vorteile nicht.