Der Link am Morgen:
Überfordert von den Feeds

Florian Steglich, 17. Oktober 2008 09:41 Uhr, 6 Kommentare Kommentare

Etwas Kulturpessimismus gefällig? Dieter Petereit hat für das Dr.-Web-Magazin einen Essay über RSS, den “Fluch der Technik”, verfasst. Man könnte es auch eine Kapitulationserklärung vor einem Feind namens Google Reader nennen:

“Was waren das doch Zeiten, als man Webseiten noch wirklich zu besuchen pflegte. Als man sich am Design und den darin aufbereiteten Informationen erfreute und Stammwebsites wie Stammlokale hatte, die man täglich oder wenigstens nahezu täglich frequentierte.”

Ja, was waren das Zeiten – Zeiten, in denen ich mich für den Nachrichtenüberblick auf Spiegel Online verließ und vieles von dem, was dort schlicht nicht vorkommt, erst gar nicht mitbekam …

» RSS – Fluch der Technik [drweb.de]

P.S.: Feed-Geplagten empfehlen wir die Tipps, die wir unter dem Schlagwort RSS-Management veröffentlicht haben.

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

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6 Kommentare

  1. kiste
    schrieb am 17. Oktober 2008 um 10:44 Uhr (#)

    Ein Ausweg aus dem RSS Dschungel: nilter.com

  2. Jürgen Plieninger
    schrieb am 17. Oktober 2008 um 12:09 Uhr (#)

    Kann es nicht sein, dass wir die Menge an RSS-Quellen, die wir (leicht) sammeln, als “Dschungel” empfinden, weil wir noch keine Kulturtechnik entwickelt haben, damit umzugehen? Bei einer Zeitung sage ich doch auch nicht “Buchstabendschungel” und ich würde mich doch hüten, alles lesen zu müssen. Sprich: Hier haben wir uns schon daran gewöhnt, dass es viel ist und wählen ganz automatisch aus, was uns interessiert und was wir verarbeiten können.
    Herzlichen Dank übrigens an meine Vor-Kommentatoren wegen dem Tipp zu Nilter; ich möchte noch auf dasTool FeedHub http://www.feedhub.com/ hinweisen, das “lernt”, Feeds zu konzentrieren.

  3. Dieter Petereit
    schrieb am 17. Oktober 2008 um 12:10 Uhr (#)

    *hüstel*

    Sie wollen doch

    1. nicht behaupten, dass es einen großen inhaltlichen Unterschied darstellt, ob man Feeds von SpOn, FAZ, Sueddeutsche oder Zeit oder oder abonniert hat.
    2. nicht implizieren, dass erst RSS Sie darauf aufmerksam gemacht hat, dass es noch andere Nachrichtensites gibt.

    Oder? ;-)

  4. markus
    schrieb am 17. Oktober 2008 um 12:18 Uhr (#)

    Danke für den Tipp mit dem RSS-Management :-)

  5. Schreibt hier auf dem Blog Florian Steglich
    schrieb am 17. Oktober 2008 um 12:50 Uhr (#)

    » Dieter Petereit: Oh, wir siezen uns? Nein, ich will behaupten, dass es noch reichlich andere und oft interessantere Dinge zu lesen gibt als Nachrichtenwebsites. Und wenn ich die ohne RSS finden wollte, wär’s mindestens reichlich anstrengender.

  6. Dieter Petereit
    schrieb am 17. Oktober 2008 um 15:51 Uhr (#)

    @Florian: Ich war nicht ob der Kommunikationsregeln dieses Blogs im Bilde, weshalb ich mal vorsichtshalber mit dem Sie begann. Schließlich sollte man mir keine mangelnde Höflichkeit vorwerfen können.

    @Jürgen: Mit der Zeitung hast Du schon Recht, nur istr das Internet eher sowas wie ALLE Zeitungen gleichzeitig und da wählt man dann schon nicht mehr so ganz automatisch und zuverlässig. Ich jedenfalls finde fast täglich neue Quellen, die mir interessant erscheinen und füge Sie den Feeds hinzu, um dann festzustellen, dass ich es nicht schaffe, die alle zu scannen. Das ist frustrierend…

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