Zeitmanagement:
Tipps für Workaholics

Überall kann man erfahren, wie man mit wenig Zeit noch produktiver wird. Dabei müssten viele unter uns zuerst lernen, sich mehr Zeit für anderes zu nehmen.

Gute Ratschläge fürs richtige Zeitmanagement gibt es viele: In Büchern, Seminaren und auf Blogs sollen Organisationswillige lernen, wie sie sich ihre Zeit besser einteilen. Die ganzen Ratschläge haben nur einen Nachteil: Sie vermitteln immer nur, wie man mehr aus der zur Verfügung stehenden Zeit herausholt und produktiver wird. Im Prinzip auch nicht schlecht.

Nur dass diese Ratschläge für Workaholics pures Gift sind: Denn wer ohnehin ständig im Hamsterrad ständiger Produktivität dreht, braucht keine Tipps, wie er noch mehr schafft. Er braucht viel mehr Anregungen, wie er sich seine Zeit gesund und vernünftig einteilt. Daher haben wir ein paar Zeitmanagementtipps speziell für Workaholics und andere Menschen zusammengetragen, die sich ständig gestresst und überspannt fühlen:

  • Workaholics machen einen Hauptfehler: Sie packen sich den Terminkalender zu voll. Mach es besser. Überleg dir realistisch, was an einem Tag machbar ist. Damit ersparst du dir Enttäuschung und Stress. Plane nur 60% deiner verfügbaren Zeit für Aufgaben ein! Und den Rest der Zeit? Halt ihn dir frei für spontane, unvorhersehbare Ereignisse, auf die dann gelassen reagieren kannst. Und wenn nichts passiert und du Leerlauf hast? Super, entspanne dich oder nutze die Zeit für kreative Phasen.
  • Damit du überhaupt einen Eindruck davon bekommst, womit du dir den Tag so vollpackst: Analysiere mal mindestens zwei Wochen lang deinen Zeitplan. Schreib dir genau auf, warum dir die Zeit davon zu laufen droht. Vielleicht verbringst du ja zu viel Zeit mit unwichtigen E-Mails, lässt dich leicht von Kollegen ablenken oder surfst zu viel im Internet?
  • Dann schau dir mal an, wie viel Zeit du für wichtige Aufgaben wirklich brauchst. Gerade Workaholics tendieren dazu, den zeitlichen Aufwand für eine Aufgabe zu unterschätzen und sich dann zu viel zuzumuten. Du wirst sehen: Mit der Zeit bekommst du Übung darin, realistischer zu werden.
  • Ganz wichtig: Vergiss auch die Pausen nicht. Denn die sorgen dafür, dass du ausgeglichener wirst. Und dann kannst du auch wieder besser arbeiten. Sorge dafür, dass in den Pausen Bewegung bekommst: Mach Anti-Stress-Übungen oder geh spazieren. Und iss und trink regelmäßig.

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3 Kommentare

  1. Hans
    schrieb am 29. August 2008 um 15:15 Uhr (#)

    Die Welt ist wirklich strange geworden:

    Mittlerweile sind die Menschen in der Lage, virtuelle Welten zu schaffen oder künstliche Organe. Weil das aber so zeitaufwändig und soviel Gehirnkapazität erfordert, brauchen sie solche Blogs, die Ihnen sagen: Iss und trink regelmäßig!

    Das muss man früher doch nur Kindern sagen oder Menschen im Altersheim, oder?

  2. Erwin
    schrieb am 30. August 2008 um 20:18 Uhr (#)

    m.m. nach zeigen die aufgefürten probleme,das diese Person/nen nicht gelernt haben zu Arbeien.Denn was nützt einem die beste Ausbildung wenn man sie nicht umsetzen kann

  3. André Rebentisch
    schrieb am 31. August 2008 um 16:36 Uhr (#)

    Denn wer ohnehin ständig im Hamsterrad ständiger Produktivität dreht, braucht keine Tipps, wie er noch mehr schafft.

    Sehr richtig, aber Produktive lesen auch nicht solche Bücher oder besuchen diese Seminare.

    Die wichtige Aufgabe organisatorischer Art ist es seine eigene Person überflüssig zu machen, das heisst Abhängigkeiten einer Aufgabe vom eigenen Handeln zu verringern und Redundanzen zu schaffen.

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