Der Link am Morgen:
Nach der Arbeit ist vor der Arbeit
Jochen Mai auf karrierebibel zitiert eine Umfrage auf stellenanzeigen.de, in der 48,5% der Befragten angaben, dass ihnen Jobthemen auch im Privatleben gelegentlich durch den Kopf gehen und ganze 37% angaben, nach der Arbeit gar nicht abschalten zu können. Nicht gerade eine geringe Anzahl.
Mai empfiehlt, mit jemanden zu reden, wenn etwas bedrückt:
Sobald wir Bedrückendes benennen und uns darüber mit anderen austauschen, wird das Gehirn wesentlich stärker aktiviert als wenn wir über den Kummer nur grübeln. Das wiederum hat zur Folge, dass die negativen Emotionen schneller nachlassen sowie zügiger und besser verarbeitet werden.
Bleibt nur die Frage, ob es bei den Gedanken, die sich viele in ihrer Freizeit machen, nicht immer um schwerwiegende Probleme dreht, sondern oft schlicht um ein ‘Weiterarbeiten im Kopf’. Also ein sich Gedanken machen, wie man dieses und jenes besser umsetzt.
Wer von zuhaus aus arbeitet und keine Trennlinie zwischen Arbeitsbereich und Wohnbereich zieht, dem dürfte das mehr als bekannt sein (<- Erfahrungsbericht).
Wie ist das bei Euch? Könnt Ihr in der Freizeit abschalten? Oder ertappt Ihr Euch dabei, Eure Freizeit mit Gedanken an die Arbeit zu ‘vergiften’?
» Dauerbrenner – Nur jeder Sechste schaltet nach der Arbeit ab … auf Karriere-Bibel
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
» Weitere
» Nächster Artikel: Der Link am Morgen: 10 Kalender-Tricks
» Älterer Artikel: Der Link am Morgen: 7 Probleme mit Vielleicht-Listen
» Drucken
» Merken/E-Mail
5 Kommentare zu diesem Artikel
Einen Kommentar schreiben
Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.

neuerdings.com
medienlese.com
imgriff.com
fokussiert.com
netzwertig.com


Beiträge per RSS
blogwerk.com
Tobias
Puhh, also ich habe den Text von Herrn Mai bereits zuvor gelesen.
Ich bin da eher skeptisch.
Ich schätze gerade in der kreativbranche
oder in diversen Führungspositionen wo oftmals “Arbeit” und Leidenschaft nah beinander liegt ist die Arbeit NACH der Arbeit durchaus akzeptabel.
Ich schalte zuhause auch nie ab, dafür kommen mir gerade in der “Freizeit” die besten Ideen.
Es ist quasi (zumindest in der Kreativbranche) wohl eine art 24/7 Job.
Und wer dies mit Leidenschaft verfolgt kann das sicher bestätigen :)
Oder etwa nicht? :)
Gruß
Tobias
Tobias
Hallo nochmal!
Sorry dass mein Comment zu unleserlich ist.
Irgendwie hat er mir die Zeilenumbrüche im nachhinein geklaut, oder ich bin einfach zu doof *grins*
Marcel Weiss
Tobias, das stimmt. In der Kreativbranche gehört das praktisch dazu.
Daniel
Hallo, bei mir kommt es darauf an, wie gut es gerade läuft. Wenn ich die Arbeit ohne große Schwierigkeiten erledigen kann, kann ich auch gut abschalten. Nur, wenn ich irgendwie unter Druck stehe oder mir eben Sorgen mache, dann nehme ich diese Sorgen auch mit nach Hause.
Dann darüber z.B. mit der Partnerin zu reden, hilft mir auch, doch irgendwann für den Abend mit dem Thema abzuschließen.
Beste Grüße
Daniel
Matthias
Mir geht das in letzter Zeit öfters so und es nervt tierisch. Ähnlich wie bei Daniel, vor allem wenn es um Probleme oder schwierige Situationen geht.
Ich arbeite auch in der Kreativbranche, versuche aber meinen Job aus dem Privatleben rauszuhalten. Ich halte nichts von 24/7, mir persönlich ist meine Freizeit wichtiger als die Arbeit. Gerade in dieser Branche ist das sicher schwierig zu managen.