Der Link am Morgen:
Kleingeld macht auch Mist

Florian Steglich, 25. Juli 2008 11:28 Uhr, 6 Kommentare Kommentare

Zurück zum Sparschwein: Marie Franklin beschreibt im Boston Globe, wie sie mit einem kleinen Trick in drei Jahren 12.000 Dollar gespart hat. Sie behielt einfach jeden 5-Dollar-Schein, den sie als Wechselgeld erhielt, getrennt vom restlichen Bargeld, und packte die gesammelten 5er in regelmäßigen Abständen aufs Konto. Ein netter Trick: So wird ein Spiel aus dem Sparen, das manchem vielleicht besser liegt als monatlich einen Dauerauftrag vom Konto abgehen zu sehen.

» With a bit of creative savings, $5 can get you at least $12,000 [boston.com, gefunden bei cultivategreatness.com]

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

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6 Kommentare

  1. Andreas Hobi
    schrieb am 25. Juli 2008 um 12:23 Uhr (#)

    Erinnert mich an den imgriff-Tipp vom 30. Oktober: Sparen durch Ausgeben

    Ich denke, beide Tipps sind sehr gut und es lohnt sich, sie mal auszuprobieren.

  2. Jo
    schrieb am 26. Juli 2008 um 00:09 Uhr (#)

    Und das Geld kam vorher aus der Wand? :-)

    Sorry, aber so besonders schlau finde ich die Idee nicht. Es kann vielleicht hilfreich sein, um sich selbst zum Sparen zu zwingen, aber feste Sparkonzepte, wie sie so ziemlich jede Bank anbietet, dürfte doch wesentlich effektiver sein.

  3. Patrick Mollet
    schrieb am 26. Juli 2008 um 10:55 Uhr (#)

    Ich habe den Originalartikel gelesen und bezweifle ehrlich gesagt die Geschichte:

    $ 12′000 = 2′400 5-Dollar-Scheine

    d.h. pro Jahr 800 Scheine

    d.h. pro Tag > 2 Scheine

    Und wenn die Dame z.B. an einem Sonntag zuhause war und nichts gekauft hatte, musste sie am Folgetag bereits > 4 Scheine sammeln. Das wird umso unrealistischer, als sie selber sagt, dass a) die 5-Dollar-Scheine die seltensten Scheine seien und sie b) auch mal anderes Wechselgeld verlangt hat, wenn sie gleich 3 5-Dollar-Scheine erhalten hat.

    In dieser Rechnung nicht einberechnet sind natürlich allfällige Zinsen auf dem Konto, aber dies dürfte die Diskrepanz kaum erklären.

  4. massimo
    schrieb am 27. Juli 2008 um 20:00 Uhr (#)

    also ich habe ein ähnliches prinzip, komme zwar nicht auf 12000$, aber so alle paar monate auf ein paar hundert franken. praktisch jeden tag wenn ich von der arbeit zurückkomme, verschiebe ich die münzsammlung aus der hose ins sparschwein. nach dem prinzip, ich rauche nicht also habe ich immer so um die 6 franken, die ins sparschwein kommen.

  5. Andreas Hobi
    schrieb am 28. Juli 2008 um 02:43 Uhr (#)

    @ massimo:
    Nicht rauchen, auch ein guter Spartipp! ;)

  6. Dragon
    schrieb am 28. Juli 2008 um 07:04 Uhr (#)

    Ich selbst mache es ähnlich, zwar nicht mit 5$ Scheinen, aber mit “Silbergeld”, also den Münzen. Damit der Geldbeutel nicht immer so voll ist, wandern die in eine Spardose. Es kommt da schon einiges zusammen mit der Zeit.

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