Karteikarten und Panini-Album:
So arbeitet ein Sportreporter

Florian Steglich, 28. Juni 2008 17:20 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Der Schweizer Sportreporter Beni Thurnheer vertraut bei seiner Arbeit auf reichlich unmoderne Hilfsmittel: Fußballspiele zum Beispiel kommentiert er unter anderem mit Hilfe eines Panini-Albums.

Das hier wäre Material für einen «Link am Morgen», aber statt es erst am Montag – nach dem Endspiel der EM 2008 – zu veröffentlichen, bringen wir es lieber schon heute: Ein wunderbares Video des Schweizer Fernsehens, das den Sportreporter Beni Thurnheer und sein Arbeitswerkzeug kurz vor einem Fußballspiel zeigt. Wir sehen zahlreiche handbeschriebene Karteikarten und, besonders eindrucksvoll: Ein Panini-Sammelalbum, mit dessen Hilfe Thurnheer die Namen der Spieler auf dem Feld auswendig lernt.

So geht es eben auch: Ganz ohne digitale Hilfsmittel und ausgefeilte Datenbanken. Und wenn es darum geht, unwesentliche von wichtigen Informationen zu trennen, vertraut Thurnheer auf sein Gedächtnis – besser gesagt: aufs Vergessen. Was er sich nicht merken könne, erzählt er, zu diesem Zeitpunkt des Videos schon gut in Fahrt, das sei dann wohl auch nicht wichtig gewesen.

Video von sf.tv, 5:38 min., Schweizer Dialekt:

[Gefunden nebenan bei medienlese.com]

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1 Kommentar

  1. Andreas
    schrieb am 29. Juni 2008 um 11:47 Uhr (#)

    Der Ausschnitt stammt wohl aus der 17 stündigen Livesendung des Schweizer Fernsehens zur Eröffnung der Euro 2008. Habe mir einen Großteil davon angesehen. Ich finde, das das Schweizer Fernsehen einen ganz eigenen Zugang zu solchen Ereignissen hat und diesen im Fernsehen auch sehr gut rüberbringt. Bemerkenswert war auch eine Parallelübertragung des Lauberhornrennens im ersten und zweiten Programm. Im ersten kam das Rennen, im zweiten wurde parralel dazu das gezeigt, was hinter den Kulissen abläuft.

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