Der Link am Morgen:
Schneckenpost für die nicht ganz so dringenden Mails
Das ist dann wohl Wissenschaftskunst: Zwei Tüftler von der Bournemouth University haben eine «Snail Mail» kreiert, die die sonst als solche titulierte Briefpost in Sachen Langsamkeit abhängen könnte. Zutaten: Schnecken und RFID-Technik.
Mails werden über den RealSnailMail-Webmailer in ganz normaler Geschwindigkeit zu einer RFID-Sendestation im Schneckenterrarium geschickt - und dort beginnt dann die unerträgliche Langsamkeit. Es muss nun nämlich erstmal eine Schnecke, ausgestattet mit einem RFID-Chip, in ausreichender Nähe an diesem «Mail-Server» vorbeikriechen, um die Mail aufzunehmen. Und dann kann es noch eine ganze Weile länger dauern, bis diese Schnecke dann auf ihrem Weg durchs Terrarium auch die zweite RFID-Station passiert und dadurch ihre Fracht weiterleitet, die von da an wieder ganz zackig ausgeliefert wird.
Das ganze Experiment in schöner Ernsthaftigkeit inklusive Schneckensteckbriefen und Webcam gibt es hier:
» RealSnailMail [gefunden bei den Kollegen von neuerdings.com]
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(10. Juli 2008 08:30)
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