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Passwörter sind wie Unterwäsche

Florian Steglich, 17. Juni 2008 08:30 Uhr, 7 Kommentare Kommentare

Passwörter sind wie Unterwäsche: Man sollte sie häufig wechseln. Dieser Witz ist nicht besonders neu. Bekannt ist mittlerweile auch jedem, dass ein Passwort besser nicht einfach aus dem Namen des Partners oder dem eigenen Geburtsdatum bestehen sollte. Und, nein, «Username» + «Username» ist auch keine optimale Kombination.

Zu beachten gibt es trotzdem noch einiges mehr, vor allem, wenn es um Passwörter für wirklich sensible Bereiche wie etwa Online-Banking geht. Eine hervorragende Anleitung zum Kreieren sicherer Passwörter (und zum Vermeiden unsicherer) hat Ramesh Natarajan in seinem Blog «The Geek Stuff» veröffentlicht. Hier ist die Bezeichnung «Ultimate Guide» mal angemessen:

» The Ultimate Guide for Creating Strong Passwords [The Geek Stuff]

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

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7 Kommentare

  1. Moviestar
    schrieb am 17. Juni 2008 um 10:11 Uhr (#)

    Der Text ist zwar gut gemeint aber vollkommen weltfremd. Was nützt die Sicherheit wenn man dann – jedenfalls mir geht es so – sich dann nie an das Passwort und/oder Benutzernamen erinnern kann.

    Der normale User braucht 3 Passwörter
    a. das Idiotenpassword, dass man für alle die unwichtigen Dinge braucht wie Skype, Spammailaccount, WLan, Resistrierung auf irgendwelche Sites, z.B. 12345678
    b. ein sicheres, kurzes Password für das Login an Geräten
    c. ein “Hochsicherheitspassword” um Daten zu verschlüsseln.

    Viola, damit kommt man ganz gut durch’s Leben.

  2. massimo
    schrieb am 17. Juni 2008 um 11:00 Uhr (#)

    ich arbeite in diesem fall mit http://keepass.info/.

  3. Peter S.
    schrieb am 17. Juni 2008 um 12:52 Uhr (#)

    Das ist keine Alternative. Um an diese Daten heranzukommen, muss man zuerst sich in den PC einloggen und dann benötigt man noch ein Password um das Programm zu öffnen.

    Erinnert Euch doch mal daran, dass die Mutter Natur Euch ein Hirn geschenkt hat.

  4. Schreibt hier auf dem Blog Florian Steglich
    schrieb am 17. Juni 2008 um 13:40 Uhr (#)

    » Moviestar: Nein, ein Idiotenpasswort wie n Deinem Beispiel sollte man auch nicht für so vorgeblich harmlose Accounts benutzen (abgesehen davon: Instant Messenger halte ich ganz und gar nicht für harmlos). Ich halte es auch für unrealistisch, für jeden Account ein anderes Passwort zu verwenden, aber mehr als drei sollten es schon sein (und erst bei Deiner Sicherheitsstufe B einsetzen).

    » massimo + Peter S.: Passwortmanager sind durchaus eine gute Lösung – man kann zahlreiche unterschiedliche Zugänge verwenden und muss sich zumindest deutlich weniger Passwörter merken.

    Demnächst werden wir hier übrigens ein paar Passwortmanager für Windows und Mac testen.

  5. allo
    schrieb am 17. Juni 2008 um 19:08 Uhr (#)

    Nein, ich denke nicht dass Passwörter wie h8]JLfBh sinnvoll sind.
    -viel zu schlecht zu merken
    -8 Zeichen sind ein sinnvolles Minimum, nicht der Weg den man gehen sollte.

    gut, entweder man besorgt sich einen guten Passwort Generator, wie pwgen auf Linux und bekommt z.B. mit “pwgen 10″ yaef0Ighie ein Passwort das man “fast” aussprechen kann, und relativ einfach lernen.

    Oder man nimmt ein sehr langes statt ein sehr kompliziertes Passwort, eine sogenannte Passphrase:

    “auf imgriff.com lerne ich mich organisieren”.

    Wer Blind tippen kann, kann ein längeres Passwort aus normalen Wörtern schneller Tippen als ein “sicheres” Passwort mit 8 Zeichen.

    Gut, obiges Beispiel hat mit “.” ein Sonderzeichen, ist aber noch auf die Seite bezogen, das sollte man eher vermeiden.

    Anderer Tipp: Bekannte Formen nutzen, dann klappt das auch mit sonderzeichen besser:

    dasistmein@password.de
    4323-234-564-756
    http://someother/pass/w.ord
    Pa.ss.wort (Datum ähnlich)
    [...]

    Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

  6. Moviestar
    schrieb am 17. Juni 2008 um 19:31 Uhr (#)

    Eure Probleme möchte ich mal haben. Ein Passwortgenerator? Wie schnell habt ihr dieses Passwort vergessen? Schneller als ihr es abgeschrieben habt!
    Un dann wollt ihr Euch zwei Wochen später wieder einloggen … und dann?

  7. Peter Panther
    schrieb am 4. Juli 2008 um 09:39 Uhr (#)

    Hi,
    aber bitte berücksichtigen, dass laut Statistik einige Ihre Unterhosen schon mal länger tragen – sogar wenn sie schon müffelt ;-)

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