Da hat man gerade erst aufgeräumt, und schon sammeln sich wieder Zettel auf dem Schreibtisch, Zeitschriften neben dem Bett, Briefe auf der Kommode - es gibt anscheinend spezielle magnetische Kräfte zwischen «Zeug» und «Freie ebene Fläche».
Rolf Katzenberger hat eine andere Erklärung: Der Grund sei, dass wir beim Aufräumen keinen Freiraum schaffen, sondern nur ein Vakuum. Ein Vakuum sei in diesem Fall eine freie Fläche ohne Sinn. Sein Beispiel: «Das Fensterbrett unter der Vase mit der einzelnen Blume darin gehört der Blume» - das merken wir und müllen das Fensterbrett nicht zu; wenn wir uns das Fensterbrett aber mal mehrere Meter breiter vorstellen, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass wir dort etwas ablegen.
Ein anregender Gedanke, den Rolfs Text aber noch viel besser erklärt - bitte hier entlang:
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Es sei ziemlich einfach, einen ganzen Haufen guter Ideen zu produzieren, schreibt Steve Pavlina in seinem Blog - wenn man sie nicht umsetze, blieben sie aber wertlos. Erst die Umsetzung guter Ideen macht sie wertvoll, und erst die Umsetzung ist es, die kompliziert wird. Sein einleuchtendes Beispiel: Blogger kommen problemlos zu einer Liste Dutzender guter Ideen für Artikel - sie alle zu schreiben würde Monate dauern.
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Natürlich ärgern wir uns gelegentlich über Kollegen. Wenn daraus aber verallgemeinerte Urteile werden, ist das kontraproduktiv.
“Kollegin X ist immer total unfreundlich, die kann mich absolut nicht leiden” oder “Was sind das für total unfähige Idioten im Nachbarbüro, die kriegen nichts auf die Reihe”. Mal ehrlich: Denkst Du sowas auch manchmal - und das nur, weil die Kollegin Dich auf dem Flur nicht gegrüßt hat, oder weil der Kollege im Nachbarbüro eine wichtige E-Mail versemmelt hat?
Eigentlich ärgern wir uns in solchen Momenten nicht darüber, dass die Kollegin grundsätzlich einen schlechten Charakter hat.
Allzu strategisches Netzwerken fällt ja gerne mal unangenehm auf - damit ist dann das Gegenteil des Erwünschten erreicht. Die Tipps von Tim Ferriss für den “Elevator Pitch” sind dennoch ganz nützlich: Sei in der Lage, in 60 Sekunden zu vermitteln, wer Du bist und was Dein Anliegen ist.
Ferriss’ nettes Beispiel für seinen Elevator Pitch ist übrigens u.a. dieses Video, in dem er - auf deutsch! - die deutsche Ausgabe seines Bestsellers “The 4-Hour Workweek” bewirbt:
Nun ja. Ob das nun ein gelungener Elevator Pitch war, lassen wir mal den Buchmarkt entscheiden …
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Brainstorming gehört wohl zu den populärsten Kreativtechniken, wird aber allzu häufig falsch durchgeführt. Der bekannteste Fehler: Kritik an den aufkommenden Ideen wird noch während des Brainstormens zugelassen - das hemmt das freie Drauflosdenken. Diesen und fünf weitere todsichere Wege, ein Brainstorming scheitern zu lassen, hat Paul Sloane für lifehack.org (seit kurzem in neuem Layout übrigens - es wurde Zeit!) aufgeschrieben:
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Hoffen wir, dass es am Samstag nicht regnet. Denn übermorgen ist Shutdown Day. Ein “weltweites Experiment”: Schafft Ihr es, 24 Stunden lang nicht den Computer zu benutzen?
Auf der Website zum Shutdown Day kann man seine Teilnahme bekunden, derzeit steht es 11.793 (I can) zu 1.000 (I cannot) - interessanterweise wollen neben Amerikanern insbesondere Letten den Rechner unberührt lassen. Schon letztes Jahr wurde der Shutdown Day mit einem witzigen Video beworben (hier ansehen), und natürlich ist das Internet auch diesmal zur Bewerbung des computer- und damit internetfreien Tags im Einsatz. Das hier ist das meines Erachtens gelungenste Werbevideo:
Von Juli 2006 bis Dezember 2007 wurde auf der Website bychan.de/procrastination (das Ganze scheint ein Privatprojekt zu sein) eine Onlineumfrage zum Thema Prokrastination durchgeführt. Eineinhalb Jahre sind ein langer Zeitraum und die Ergebnisse sind mit der schon bei Onlineumfragen gebotenen Vorsicht zu betrachten, dennoch: Knapp über 1.000 Fragebögen wurden ausgefüllt, das ist eine ganze Menge. Ein Beispiel aus der Auswertung: Der Aussage “Bevor ich mit einer Aufgabe beginne, muss ich erst einmal Ordnung schaffen” stimmten rund 60 Prozent der Teilnehmer mindestens “größtenteils” zu. Das Prokrastinationsklischee schlechthin, bestätigt. Die vollständigen Ergebnisse der Umfrage hier:
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Der Silvesterkater ist überstanden, die guten Vorsätze sind gefasst, der Alltag ist zurück: Wir sind im neuen Jahr angekommen. Ein guter Zeitpunkt, mal die eigene Umgebung und seine Routinen zu überprüfen: Wie sieht eigentlich Dein perfekter Tag aus? » weiterlesen
Die wirklich folgenschweren Entscheidungen im Leben muss man unter Druck treffen - immer unter der Belastung der ungewissen Konsequenzen, häufig aber zusätzlich unter Zeitdruck. » weiterlesen
«Schöner arbeiten, besser leben» ist unser Motto. Wir befassen uns mit all den großen Konzepten, kleinen Tricks und neuen Tools, die Euch produktiver machen. » weiterlesen