Nicht ist so unproduktiv wie Missverständnisse. Wenn Menschen einander einfach nicht verstehen, kann keine gute Zusammenarbeit erfolgen. Was kann man dagegen tun?
«Ich habe Ihnen doch schon dreimal gesagt, dass Sie das Programm so und nicht anders einstellen müssen», entfährt es Kollege Wüterich zum Beispiel, wenn Kollege Schwervonbegriff zum vierten Mal die gleiche Frage stellt. Und er fragt sich: Warum versteht der mich bloß nicht?
Dieses noch relativ harmlose Beispiel zeigt: Missverständnisse können zu einem ernsten Problem werden. Dann nämlich, wenn aus dem Nicht-Verstehen Frust und schließlich eine handfeste Auseinandersetzung wird. Wenn der Geduldige, der das Programm wieder und wieder erklärt, schließlich die Nerven verliert und beleidigend wird, wird der Kritisierte von da an kein gutes Wort mehr über seinen Kollegen verlieren. An produktive Zusammenarbeit ist da nicht mehr zu denken.
Doch wie entstehen diese Situationen eigentlich? Und was kann man dagegen tun? Es gibt einige grundlegende Verhaltensmuster, die zu solchen Missverständissen führen können. Die häufigsten sind:
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Der Aufbruch in den Urlaub ist meist mit einem Gefühl der Unsicherheit verbunden: Hab ich alles? Reisepass, Tickets, Zahnbürste, Auslandskrankenschutzdingsbums-Zettel? Packlisten können da helfen. Auf der Website arur.de gibt es gleich mehrere, sortiert nach Anlass (Fahrradtour, Wandern, Yachtcharter u.ä.) und Inhalt (Dokumente, Bekleidung, Verpflegung):
» Packlisten [arur.de, gefunden im ebookers-Reiseblog. Disclosure: Das ebookers-Reiseblog wird redaktionell von Blogwerk betreut.]
Weitere Tipps für Reisende haben wir übrigens in diesem Artikel aufgelistet.
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Wer hört schon gerne, dass er etwas falsch gemacht hat? Eben. Niemand. Verständlich also, wenn man bei Kritik sauer wird oder beleidigt ist. Besser ist es, die Kritik produktiv zu nutzen.
Kritik trifft uns, das ist menschlich, denn jeder hat schon verletzende Erfahrungen gemacht. Wenn der Chef oder Kollege, der uns kritisiert, nun – ob absichtlich oder zufällig – diese wunden Punkte trifft, reagieren wir empfindlich. Wer aber richtig mit Kritik umgeht, schmollt dann nicht oder rastet aus, sondern nutzt sie für sich: Es gilt, die sachlichen Informationen aus der Kritik herauszuziehen, konstruktiv umzusetzen, und dem Kritiker gegenüber angemessen zu reagieren - getreu dem chinesischen Sprichwort: «Wer mir schmeichelt, ist mein Feind, wer mich tadelt, mein Lehrer!»
Denn wenn Du genau nachdenkst, wirst Du merken: Kritik ist eigentlich nichts anderes als ein Hinweis auf Fehler, Missstände oder falsche Entscheidungen. Und Kritik ist wichtig und sinnvoll: Niemand kann alleine die ganze Tragweite eines Problems erfassen oder wirklich bei allen Entscheidungen abschätzen, welche Auswirkungen diese haben werden. Wir merken also gar nicht immer, wenn wir etwas falsch machen. Daher ist es wichtig, dass uns jemand darauf aufmerksam macht, wenn etwas schief läuft.
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Die Website doityourself.com sammelt (unter anderem) Trick fürs Putzen, Waschen und Säubern, vom Rostfleckentipp bis zu «The Teflon FAQ’s». Und besonders übersichtlich erschlossen hat diese verstreuten Infos Leon Ho mit dieser Linkliste bei lifehack.org:
» 150 Tips and Tricks on Cleaning [lifehack.org, gefunden im Toolblog]
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Tipp 2 aus unserem kleinen Einmaleins der Produktivitätstricks: Die berühmte 2-Minuten-Regel.
(Hinweis: Im «kleinen Einmaleins» sammeln wir grundlegende Produktivitäts-Tipps und -Tricks, die auch herausgelöst aus Systemen wie GTD o.ä. hilfreich sind. Hier findest Du die Übersicht aller bisher erschienenen Artikel.
Der zweite Tipp aus unserem kleinen Einmaleins ist ein echter Klassiker, bekannt aus Funk und Fernsehen Getting Things Done und Zen To Done:
Erledige alles, was maximal 2 Minuten dauert, sofort. Das heißt umgekehrt auch: Verschiebe alles, was länger dauert, auf später, und gehe es dann konzentriert an.
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Über die wunderbare Physiksimulation «Phun» haben wir hier schon mal Anfang März berichtet: Herrliche Stunden kann man damit verbringen, Klötzchen hin- und herzuschieben, Wasser fließen und Schwerkraft wirken zu lassen - besser nicht in der Mittagspause ausprobieren! Phun gab es bei unserer ersten Erwähnung nur für Windows und Linux, jetzt ist auch eine Version für die Mac-Nutzer herausgekommen:
» Phun [gefunden bei aptgetupdate.de]
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Hier tauchen immer wieder Tipps auf, die ganz unabhängig von «Systemen» wie GTD nützlich sind - sozusagen die Basics der Produktivität. Diesen Tipps wollen wir eine Serie eigener Beiträge widmen: Unser imgriff.com-Einmaleins *.
Wir fangen mit einem Trick an, der wirklich sehr grundlegend und anspruchslos, aber im besten Fall Gold wert ist:
Jede Notiz, die Du Dir machst, sollte mit dem aktuellen Datum versehen sein. Ganz egal, was, wo und wie Du Dir etwas aufschreibst, ob in einem Textdokument auf dem Rechner, im Notizbuch oder auf einem gelben Post-It-Zettel: Setze immer (immer!) einen «Zeitstempel» darauf - vielleicht sogar noch mit der Uhrzeit neben dem Datum.
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Entscheidungen machen müde, erklärt eine Studie der Universität von Minnesota. Jede Auswahl, auch die zwischen angenehmen Alternativen, strengt das Gehirn an. Die Schlussfolgerung für heise-Kolumnist Damian Sicking: Work-Life-Balance ist nicht die Lösung, für «eine Steigerung der Lebensqualität kommt es nicht darauf an, weniger zu arbeiten, sondern weniger Entscheidungen zu treffen.» Seine Empfehlungen dafür sind, nun ja, eher humoristischer Natur:
» Studie: Entscheidungen machen Manager müde [heise.de - Danke an Leser Hanno für den Tipp!]
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Eine 12-teilige Serie mit «brain hacks» hat das US-Magazin Wired veröffentlicht und teilweise sehr schön illustriert - etwa bei dieser Anleitung zum Auswendiglernen aller Staaten Afrikas. Links zu den 12 Teilen der Serie finden sich in jedem Artikel, unser Link führt zum ersten - Wie man sich Dinge besser merkt, indem man zwischendurch immer mal etwas ganz anderem seine Aufmerksamkeit widmet:
» 12 Hacks That Will Amp Up Your Brainpower: Max Your Mind’s Performance by Distracting Yourself [wired.com]
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Tagesgeldkonten sind eine überzeugende Geldanlage: Man braucht keine besonderen Kenntnisse des Finanzmarktes, sie sind flexibel und bringen deutlich mehr ein als das normale Girokonto. Viele Banken werben mit den hohen Zinsen für Tagesgeldkonten. Aber nicht jeder Kunde bekommt sie.
Kürzlich habe ich ja schon darüber geschrieben, worauf bei der Wahl des richtigen Girokontos zu achten ist. Kürzlich hat nun die Stiftung Warentest Tagesgeldkonten und ähnliche Sparformen mit hohen Zinsversprechen unter die Lupe genommen. Und das mit gutem Grund: Viele Institute werben Neukunden mit verlockend klingenden Zinserträgen auf das Tagesgeld. Der Pferdefuß dabei wird nicht ganz so deutlich betont. Als Beispiel nennt die Stiftung Warentest die comdirect bank:
Sie zahlt Neukunden, die sich für ihr “Tagesgeld plus” entscheiden, 4,75 Prozent Zinsen. Allerdings: Nur 6 Monate lang und für Beträge bis 30 000 Euro gibt es den Lockzins. Bestandskunden bei der comdirect bank bekommen dagegen deutlich geringere Zinsen - derzeit 3,8 Prozent.
Besonders interessiert hat mich, dass die Stiftung Warentest sich explizit mit den komplizierten Zinsbedingungen der Postbank befasst hat, die mich als frühere Kundin immer ziemlich geärgert haben. So wirbt die Postbank etwa mit “bis zu 5,25 Prozent Zinsen”. Was man wissen muss: Um die zu bekommen, müssen 50.000 Euro oder mehr angelegt werden.
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