Vor allem im Berufsalltag herrscht heutzutage wenig Fehlertoleranz: Alles muss perfekt sein, klingen, aussehen. Denn was perfekt wirkt, verkauft sich besser gegenüber Kollegen, Chefs und Kunden. Dabei sind Fehler durchaus wichtig.
Nur durch negative Erfahrungen lernen wir, wie wir etwas besser machen können. Und Fehler sind nicht nur wichtig, sondern auch menschlich. Vielleicht hast Du auch schonmal eine vertrauliche E-Mail an die falsche Person geschickt oder bei einem Meeting schlecht recherchierte Informationen präsentiert? Psychologen schätzen, dass jeder Mensch zwei bis fünf Fehler pro Stunde macht. Gründe dafür sind zum Beispiel Überlastung, Verwendung falschen Materials oder ein Produkt, das nicht ausreichend getestet wurde. Dagegen kannst Du fast nichts tun.
Aber: Entscheidend ist, wie Du mit Fehlern umgehst.
» weiterlesen
Bestsellerautor Tim Ferriss gibt in seinem Blog fünf Tipps, wie man vielbeschäftigten Menschen wie ihm so Mails schickt, dass sie auch beantwortet werden. Er tut das anhand eines - tatsächlich sehr gelungenen - realen Beispiels. Ferriss:
«The above 5 tenets should be considered for any e-mail to someone who probably deletes more e-mail in a day than you read in a week.»
(Wer noch mehr zum Thema wissen will, findet hier einen ganzen Haufen Anregungen für besseren E-Mail-Verkehr.)
» 5 Tips for E-mailing Busy People [fourhourworkweek.com]
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Gestern haben wir hier diskutiert, wie man konstruktiv Kritik äußern kann - ohne die Atmosphäre zu vergiften. Aber wie sieht es aus mit Lob? Auch das ist gar nicht so einfach, wie man denkt.
Auch das Gegenteil von richtig geäußerter Kritik ist wichtig: Das richtige Loben. Denn ehrlich gemeinte Anerkennung ist eines der stärksten Bindeglieder zwischen Menschen und schafft Sympathie. Doch Hand aufs Herz: Vielen von uns fällt es schwer, mal ein ehrlich gemeintes Lob auszusprechen. Dabei geht es gar nicht darum, immer und überall Lobeshymnen zu singen. Es hilft schon, wenn Du die Leistungen von anderen nur ein wenig aufmerksamer wahrnimmst und Kollegen nicht miteinander vergleichst.
Aber Vorsicht: Was für den einen selbstverständlich ist, ist für andere eine Herausforderung, deren Meisterung echtes Lob verdient. Lob ist für die Motivation und Beziehungen wie Dünger - wohldosiert kann es stärken, aber zu freigiebig und an der falschen Stelle ausgeteilt macht es eine ganze Ernte zunichte.
Beachte daher einige Regeln, damit das gut gemeinte Lob nicht zum Fehlschlag wird:
» weiterlesen
Wenn draußen die Bagger lärmen, kannst Du dagegen wenig tun. Aber es gibt auch störende Geräusche, die man einfach abschalten kann. Teil 4 unserer Serie «Das kleine Einmaleins»:
(Hinweis: Im «kleinen Einmaleins» sammeln wir grundlegende Produktivitäts-Tipps und -Tricks, die auch herausgelöst aus Systemen wie GTD o.ä. hilfreich sind. Hier findest Du die Übersicht aller bisher erschienenen Artikel.
Wenn Du wirklich konzentriert arbeiten willst, schalte alle Geräte und Funktionen, die «Piep» machen könnten, aus. Das gilt immer für den Hinweiston, der Dich jedesmal ablenkt, wenn eine neue E-Mail angekommen ist:
» weiterlesen
Jochen Friedrich ist Deutscher Meister im Bürostuhlrennen. Deutscher Meister. Bürostuhlrennen. Doch, das gibt’s wirklich. Mehr Infos und Links hat
» service-pionier.net [Gefunden bei bindestrich.net]
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Kritik ist eine gute Sache, aber man kann die Atmosphäre schnell vergiften, wenn man sie unsensibel und unsachlich äußert. Ein paar Tipps für konstruktives Kritisieren.
Themenvorschlägen von Euch kommen wir immer gerne nach - diesen Beitrag habe ich auf Anregung von Réka geschrieben, der ihn sich in den Kommentaren von «Kritik produktiv nutzen» gewünscht hat. Wie also kritisiert man konstruktiv und richtig?
Grundsätzlich nämlich ist Kritik eine gute Sache, denn sie hilft anderen Menschen, Fehler zu erkennen und etwas besser zu machen. Dass die Kritk dennoch oft nicht gut ankommt, wie man es meinte (das Gegenteil von Gut ist häufig Gut gemeint), liegt an dem Wie. Denn wer kritisiert, gerät schnell in die Rolle des Mächtigeren oder sieht sich so - auch unbewusst. Das drückt er dann oft auch unbewusst aus - etwa indem er verallgemeinert («Jetzt machen Sie das ja schon wieder falsch») oder den Eindruck vermittelt, er könne alles besser («Geben Sie mal her, ich zeige Ihnen, wie das geht»).
» weiterlesen
Wenn wir versuchen, unsere Gewohnheiten zu ändern, kommen wir oft an einen Punkt, an dem wir auf der Kippe stehen: Fallen wir wieder zurück in die alte Gewohnheit oder schaffen wir es, dran zu bleiben? Denn mit der Zeit genügt der anfängliche Schwung nicht mehr, und wir müssen uns neu aufraffen. Dazu hier ein paar Anregungen.
1. Schaffe Dir neue Auslöser
Irgendwann wird es langweilig, immer an die neue Gewohnheit denken und die alte vergessen zu müssen. Dann ist es höchste Zeit, neue Auslöser zu schaffen.
Gewohnheiten laufen automatisch ab. Gewöhnlich wird ein Auslöser aktiv und wir führen die Gewohnheit aus. Fehlt der Auslöser, gehen wir der Gewohnheit nicht nach. Das lässt sich schön im Urlaub beobachten: Ich trinke dann beispielsweise bedeutend weniger Kaffee und mir fehlt nichts, obwohl ich (zumindest zu Beginn) nicht ausgeschlafener bin. Kaum zurück, “brauche” ich dann meinen Kaffee morgens um 10 Uhr oder nach dem Essen. Hier ist die Uhrzeit der Auslöser oder der Fakt, dass das Essen vorbei ist.
» weiterlesen
An Angeboten fürs soziale Bookmarking fehlt es wahrlich nicht - trotzdem gelingt es manchmal (selten) einem neuen Dienst, sich von den Platzhirschen abzuheben. «Mento» schafft das, indem es den Schwerpunkt aufs Weiterverbreiten der gespeicherten Links setzt: Es gibt Anbindungen an Twitter, Friendfeed, Tumblr und andere. Markus Spath hat Mento auf unserem Schwesterblog netzwertig.com getestet:
» Mento: Social Bookmarking für die Generation FriendFeed [netzwertig.com]
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Tipp 3 aus unserem kleinen Einmaleins der Produktivitätstricks: Es wird zusammen erledigt, was zusammen erledigt gehört.
(Hinweis: Im «kleinen Einmaleins» sammeln wir grundlegende Produktivitäts-Tipps und -Tricks, die auch herausgelöst aus Systemen wie GTD o.ä. hilfreich sind. Hier findest Du die Übersicht aller bisher erschienenen Artikel.
Der dritte Tipp kommt jedem bekannt vor, der zum Beispiel David Allens «Getting Things Done» (GTD) gelesen hat, auch wenn Allen das sicher nicht erfunden hat:
Erledige gleichartige Aufgaben hintereinander zur gleichen Zeit - Telefonanruf nach Telefonanruf, E-Mail-Antwort nach E-Mail-Antwort, Billigflug-Suche nach Billigflug-Suche. Das ist das Prinzip der GTD-Kontextlisten, und es hat zwei Vorteile:
» weiterlesen
Viele «Webworker», also vor allem Selbständige, die im und mit dem Internet arbeiten, vergeuden einen großen Teil ihres Arbeitstages mit ausgiebigen Streifzügen durchs Netz. Laut Webworkerdaily.com sind die vier übelsten Zeitfresser:
- Social Networks
- Zielloses Herumsurfen im Internet
- E-Mail
- Instant Messaging
Der Tipp, wie man diese Zeitfresser bekämpfen solle, ist immer der gleiche: Man versuche nicht, die Aktivitäten ganz einzustellen (illusorisch und kontraproduktiv, insbesondere für Webworker), sondern plaziere sie gezielt im Tagesablauf. Ausführlicher bei Webworkerdaily.com:
» Top Time-wasters for Web Workers (And How to Cure Them) [webworkerdaily.com]
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!