Das kleine Einmaleins:
Die 2-Minuten-Regel

Tipp 2 aus unserem kleinen Einmaleins der Produktivitätstricks: Die berühmte 2-Minuten-Regel.

(Hinweis: Im «kleinen Einmaleins» sammeln wir grundlegende Produktivitäts-Tipps und -Tricks, die auch herausgelöst aus Systemen wie GTD o.ä. hilfreich sind. Hier findest Du die Übersicht aller bisher erschienenen Artikel.

Der zweite Tipp aus unserem kleinen Einmaleins ist ein echter Klassiker, bekannt aus Funk und Fernsehen Getting Things Done und Zen To Done:

Erledige alles, was maximal 2 Minuten dauert, sofort. Das heißt umgekehrt auch: Verschiebe alles, was länger dauert, auf später, und gehe es dann konzentriert an.

Der Sinn dahinter: Solch kleine Aufgaben – zum Beispiel eine schnelle Frage per E-Mail beantworten oder Blumen gießen – muss und sollte man nicht erst umständlich auf eine To-Do-Liste übertragen oder ähnlich organisieren, denn das dauert unter Umständen länger als die eigentliche Tätigkeit. Man kann sie stattdessen rasch erledigen – und zwar, ohne sich dabei gedanklich sehr auf sie einzulassen. Würde man nämlich mit allen anstehenden Aufgaben so verfahren und sie sofort angehen, würde das nur zu einem völlig zerfaserten Arbeitstag führen, an dessen Ende man zwar möglicherweise einiges, aber nicht zwingend wichtiges geschafft hat.

Ob es nun genau 2 Minuten sein sollen oder etwas mehr/etwas weniger, das sollte jeder selbst entscheiden, und selbstverständlich nicht den Stift fallenlassen, wenn die Stoppuhr auf 2:01 Min. rückt.

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3 Kommentare

  1. Réka
    schrieb am 13. Mai 2008 um 08:17 Uhr (#)

    Eine vernünftige Regel. Die Schwierigkeit liegt darin, die Dauer der Tätigkeit realistisch zu schätzen. Wem kam es noch nie vor, dass man nur “rasch” eine E-mail beantworten wollte, und nach einer Viertelstunde bemerkte, dass die Zeit gelaufen ist, aber die blitzschnelle Antwort ist noch nicht fertig?
    Nach 2:01 soll man den Stift oder den Tastatur wirklich nicht fallenlassen, nach 5:01 vielleicht schon.

  2. Schreibt hier auf dem Blog Florian Steglich
    schrieb am 13. Mai 2008 um 17:23 Uhr (#)

    » Réka: Das stimmt – es kann tatsächlich überraschend sein, ab und zu mal Anfangs- und Endzeit so einer 2-Minuten-Aufgabe zu notieren.

  3. Achim H.
    schrieb am 20. Mai 2009 um 11:22 Uhr (#)

    Zumindest zum Einüben kann es auch tatsächlich sinnvoll sein, den Stift fallenzualssen, wenn der Kurzzeitwecker das Ende der zwei Minuten verkündet.

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