Der Link am Morgen:
Spam? Immer her damit!

Florian Steglich, 17. April 2008 um 9.37 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Aus der Abteilung “Wenn man sonst nichts zu tun hat”: Die Firma McAfee, Hersteller von Anti-Virus-Software, untersucht gerade in einem Experiment die tatsächlichen Folgen von Spam-Mails. 50 Freiwillige sind dabei angehalten, Spam zu beantworten, die beworbenen Produkte zu bestellen, sich bei ominösen Webseiten anzumelden sowie, wenn nicht genug Müll im Postfach landet, dem Ganzen auch mal aktiv nachzuhelfen, indem sie die eigene E-Mail-Adresse streuen. Maik Söhler hat in der Netzeitung das Halbzeitfazit der fünf deutschen Teilnehmer zusammengefasst:

» Vollgemüllt, ausgespäht und heiß umworben [Bericht bei netzeitung.de]
» Website zum Experiment mit den Blogs der Teilnehmer

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Was man täglich sieht, vergisst man

Gastautor, 16. April 2008 um 16.15 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Was einem wichtig ist, das sollte man nicht vergessen. Manch einer klebt sich darum Zettel mit kleinen Botschaften auf den Rand des Monitors. Das tägliche Vor-Augen-führen kann aber auch zum Gegenteil führen: Man beachtet es nicht mehr.

Von Peter Giesecke

Das auf einem Post-it notierte Passwort am Bildschirm ist wohl eher ein Klischee. Erinnerungen und Vorsätze (”täglich Obst essen!”) aber findet man tatsächlich häufig an diesem Platz. Andere drucken sich gleich den kompletten Projektplan aus und hängen ihn an die Wand. Und an der Supermarktkasse sieht man, wer alles ein Foto seiner/seines Liebsten im Portemonnaie stecken hat. Mit der Zeit jedoch wird man blind für das, was man sich eigentlich täglich vor Augen führen wollte, und beachtet es nicht mehr wirklich.

Der Autor Stephen Covey spricht in seinem Buch “Der Weg zum Wesentlichen” von einem “Dilemma zwischen Nah- und Fernsicht”. Die Nahsicht repräsentiere die “Tagesperspektive”, in der Dringlichkeit, Bedürfnisse, konkrete Aufgaben, deren Erledigung sowie nächste Schritte vorherrschen. Die Fernsicht steht für “Vision und Philosophie”, also für Wichtigkeit, Langfristigkeit , Grundbedürfnisse, Ziele und das Gesamtbild.

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Der Link am Morgen:
Wo man glücklich ist

Florian Steglich, 16. April 2008 um 7.45 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Glück ist eine individuelle Angelegenheit, möchte man meinen. Aber das soll nicht heißen, dass man es nicht untersuchen, messen, aggregieren, von gelb bis dunkelrot einfärben und auf eine Weltkarte pinseln kann. Etwa so ist die Landkarte des “Subjective Well-being” entstanden, der Daten von (u.a.) Unesco und CIA zugrundeliegen, und die zeigt, wo auf der Welt die Menschen glücklich sind - und wo nicht. Wenig überraschend: Skandinavien ist gut dabei, zahlreiche Länder in Afrika eher nicht. Denn das Glücklichsein steht vor allem im Zusammenhang mit Gesundheit, dicht gefolgt von Wohlstand und Bildung. Hier entlang für die Weltkarte (etwas runterscrollen):

» A Global Projection of Subjective Well-being [University of Leicester, gefunden bei Karrierebibel.de]

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Sinnvolle Zettelwirtschaft

Gastautor, 15. April 2008 um 16.01 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Wer ein Notizbuch besitzt, braucht keine Zettel mehr. Alles Wichtige wird in dem Büchlein festgehalten, später durchgearbeitet und gegebenenfalls auf To-Do- oder andere Listen übertragen. Soweit der Idealfall. Wird es im Alltag jedoch stressig, holt uns oft die Zettelwirtschaft wieder ein. Kein Problem, wenn man es richtig macht.

Von Peter Giesecke

Auf dem Schreibtisch sollte idealerweise nichts liegen, das von der Arbeit ablenken könnte - das “Prinzip der blanken Platte” (hier ein paar Tipps, wie man den Tisch leer bekommt). Zettel sollten, wenn man sein Organisationssystem an GTD orientiert, eigentlich nur im Eingangskorb herumliegen - und auch das nur für kurze Zeit. Auf meinem Schreibtisch habe ich trotzdem immer einen Stapel kleiner Zettel griffbereit.

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Zu viel Lifegehacke

Florian Steglich, 15. April 2008 um 11.06 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

In den USA nimmt das “Lifehacking” manchmal absurde Züge an - Stichwort “Productivity Porn”. In einem Artikel auf lifehack.org wird dafür die “Produktivitätsindustrie” verantwortlich gemacht, die nur einen kleinen Trick nach dem anderen zeige, aber nicht zugrundeliegende Strategien. Ein interessanter Einblick, der zeigt, dass wir hierzulande bei diesem Thema - zum Glück - noch nicht ganz so ekstatisch sind:

» Are You Lifehacking Too Much? [lifehack.org]

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Wie man den Schreibtisch leert

Ivan Blatter, 14. April 2008 um 15.30 Uhr, 9 Kommentare Kommentare

Viele von uns verbringen praktisch den ganzen Tag am Schreibtisch. Trotzdem vernachlässigen wir ihn und überfüllen ihn manchmal mit allen möglichen Sachen. Laut Kalender ist ja bereits seit ein paar Wochen Frühling. Die Gelegenheit, gleich mal den Schreibtisch aufzuräumen.

Der Schreibtisch ist nicht nur Arbeitsplatz, sondern er sagt viel über die Prioritäten und auch etwas über den Charakter des Benutzers aus. Nicht wenige Menschen versuchen mit ihrer Ordnung oder Unordnung ein Bild zu transportieren: Beispielsweise das eines Freidenkers, eines Künstler, eines Kreativen oder das eines hoch-organisierten, effizienten Arbeiters.

Keine Variante ist besser als die andere, solange Du Deine Sachen findest, Dich wohl fühlst und Du Dich gerne an den Schreibtisch zum Arbeiten setzt. Ich fühle mich am wohlsten an einem leeren Schreibtisch. Einigen von Euch mag das zu kalt und unpersönlich sein, aber versucht trotzdem mal zu visualisieren, wie es denn wäre, an einem leeren Schreibtisch zu arbeiten. Falls Euch diese Vorstellung gefällt, habe ich hier ein paar Hinweise, wie Ihr Euren Schreibtisch leeren könnt.

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Ideen tanken mit Literatur

Florian Steglich, 14. April 2008 um 10.32 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Manche Menschen glauben - vor allem, wenn sie in Zeitnöten sind -, Belletristik sei Zeitverschwendung. Auf die möglichst effektive Infovermittlung komme es an, wenn überhaupt auf Papier, dann doch bitte als Sachbuch. Joel Falconer hat auf lifehack.org ein schönes Plädoyer für das Lesen von “Fiction” verfasst - Benzin für den Ideenmotor:

» How to Fuel Your Idea Machine [lifehack.org]

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Entscheiden im Team

Simone Janson, 13. April 2008 um 17.02 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Sich alleine für oder gegen etwas zu entscheiden, das Für und Wider abzuwägen und schließlich die Entscheidung zu fällen, kann schon schwer genug sein. Wirklich mühsam wird es aber erst, wenn es gilt, gemeinsam mit anderen eine Entscheidung zu diskutieren und zu einem gemeinsamen Ergebnis zu kommen.

Darum wird in vielen Firmen gar nicht erst versucht, Gruppenentscheidungen zu treffen. Nach der Devise “Viele Köche verderben den Brei” trifft meisten einer, in der Regel der Chef, die Entscheidung und stellt die anderen vor vollendete Tatsachen. Meetings, die der ideale Ort wären, Probleme auszudiskutieren, sind nicht selten reine Show-Veranstaltungen. Das eigentlich Wichtige wird hinter verschlossenen Türen gesagt.

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GTD-Tools (II):
Remember The Milk

Ivan Blatter, 11. April 2008 um 14.51 Uhr, 13 Kommentare Kommentare

logo.jpg«Remember the Milk» ist ein mächtiges, dabei aber simpel zu bedienendes Tool, mit dem man - online und offline - seine Aufgaben organisieren und erledigen kann. Wir haben es getestet.

Der kurze Überblick für Eilige:

Mit Remember the Milk (kurz: RTM) kann man auf einfache Art und Weise seine Aufgaben verwalten. Jeder kommt auf seine Kosten: Es lassen sich Listen erstellen oder man kann mit Tags (inkl. Tagwolke) arbeiten. Natürlich lassen sich Aufgaben priorisieren und der geschätzte Zeitaufwand kann festgehalten werden. Neue Aufgaben können sehr schnell und einfach angelegt werden, auch per Mail.

RTM ist außerdem ein offenes System: Man kann sich über alle möglichen Wege an eine Aufgabe erinnern lassen, es gibt Schnittstellen zu verschiedenen Google-Diensten, und wer will, kann selber eine Verknüpfung programmieren. Aufgaben lassen sich veröffentlichen und mit anderen Benutzern teilen. Zudem können sie mit einem Ort verknüpft werden, der dann via Google Maps angezeigt wird. Wie mittlerweile schon Standard bietet auch RTM eine mobile Version an. Und um nicht komplett seinem Internet-Provider ausgeliefert zu sein, bietet RTM ein besonderes Feature: Google Gears wird unterstützt, was bedeutet, dass man seine Aufgaben auch offline verwalten kann. Sie lassen sich nach verschiedensten Kriterien suchen, Suchanfragen lassen sich dabei sogar in Smart-Listen speichern. So kann man komplexe Suchanfragen auf einen Klick wiederholen. RTM liegt in vielen Sprachen, auch in Deutsch, vor.

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Maximierer oder Reduzierer?

Florian Steglich, 11. April 2008 um 9.25 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Zwei Arten von Menschen gebe es, schreibt Scott H. Young in seinem Blog: Jene, die ständig neue Projekte und Aufgaben in Angriff nehmen, um Langeweile zu vermeiden und dadurch Unwichtiges und Uninteressantes aus schlichtem Zeitmangel loswerden (die «Maximizer»); und jene, die versuchen, alles Unwesentliche gleich aus ihrem Leben zu verbannen, um sich auf wenige, ihnen wichtige Dinge konzentrieren zu können (die «Simplifier»). Interessante These. Aber ich sehe mich da genau in der Mitte, und ich wette, das geht einigen von Euch ebenso.

» Are You a Maximizer or a Simplifier? [Scott H. Young]

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