GTD-Tools (III):
Vitalist

Dominik Tschopp, 22. April 2008 16:30 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Vitalist ist ein webbasiertes Tool, um Aufgaben und Projekte mittels GTD zu verwalten. Im Funktionsumfang erkennt man schnell die Instrumente von David Allen wieder.

Unerledigtes wird ganz GTD-konform zunächst in der Inbox gesammelt, um es später weiter zu bearbeiten. Input kann man dabei entweder direkt über die Weboberfläche von Vitalist eingeben oder per E-Mail hinzufügen. Die Tasks werden dann verschiedenen Listen zugeteilt:

  • Actions: Aufgaben, die sofort bearbeitet werden können.
  • Waiting: Dinge, bei denen man auf eine Antwort abwartet.
  • Someday: Ideen, die für später aufgehoben werden.
  • Ticklers: Ereignisse, an die man zu einem bestimmten Zeitpunkt erinnert werden soll.
  • Reference: Informationen, die man für später aufbehalten möchte.

Den Überblick über das Geschehen erhält man im sogenannten Dashboard, das aktuelle Ticklers sowie überfällige und anstehende Aktionen auflistet. Termine lassen sich zudem per iCal in einen externen Kalender laden. Eine Reihe weiterer Features rundet das Angebot ab.

Screenshot des Vitalist-Dashboards

Die einfache Bedienbarkeit zeichnet Vitalist aus. Es scheint, als habe man sich hier an den Angeboten der Firma 37Signals (z.B. Backpack, Highrise) orientiert. Auch wer mit der Arbeitsweise von David Allen noch nicht im Detail vertraut ist, wird sich mit diesem Werkzeug schnell zurechtfinden.

Neben den kostenpflichtigen Angeboten steht eine freie Version zur Verfügung, die allerdings auf 10 Projekte und Kontexte beschränkt ist. Für 5 Dollar im Monat erhält man deren 50, für 10 Dollar stehen sie unlimitiert zur Verfügung. Mit einem Pro-Account kann man außerdem Dateien hochladen und erhält – in der Premium-Variante – sicheren SSL-Zugang.

» Vitalist.com

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