Windows:
Informationszentrale Omea Pro

Dominik Tschopp, 17. April 2008 17:10 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Das kostenlose Programm Omea Pro vereint Informationen aus unterschiedlichen Quellen – etwa Mails, RSS-Feeds und ICQ-Chats – unter einem Dach und erlaubt es, diese in vielfältiger Art und Weise zu organisieren.

Informationsströme kanalisieren

Für E-Mail arbeitet Omea Pro mit Outlook der Versionen 2000, XP und 2003 zusammen. Andere Clients werden aber – wie auch IMAP – derzeit leider nicht unterstützt. Mails können direkt in Omea Pro bearbeitet werden. Die Änderungen werden anschließend mit Outlook synchronisiert. Gleiches gilt, wenn mit Outlook gearbeitet wird, in umgekehrter Richtung. Die Funktionalität für Newsgroups ist direkt in der Software integriert, eine externe Anwendung wie bei E-Mail ist also nicht vonnöten. Gleiches gilt für RSS- und Atom-Feeds. Unterhaltungen aus Instant Messengern verwaltet das Programm, sofern ICQ oder Miranda verwendet werden. Ein eigener Kontaktmanager ist integriert. Über Bookmarks können außerdem Webseiten lokal gespeichert werden und werden dann regelmäßig auf Veränderungen hin geprüft. Einige viel verwendete Dokumenttypen und Grafikformate können direkt in Omea Pro dargestellt werden, ohne dass eine externe Anwendung geöffnet werden muss. Lokale Dateien lassen sich aber in jedem Fall in die Organisationsstruktur einfügen.

Informationen organisieren

Was Omea Pro auszeichnet, ist die Art und Weise, wie die Informationen organisiert werden können. So genannte Workspaces helfen dabei, Informationen unterschiedlichen Bereichen zuzuordnen. So lassen sie sich etwa nach beruflicher oder privater Natur unterscheiden oder in verschiedene Projekte einteilen. Eine weitere Hilfe bieten Kategorien an, mit denen sich Informationen aus unterschiedlichen Quellen unter einem Stichwort zusammenbringen lassen. Einer E-Mail oder einem Dokument können dabei beliebig viele Stichworte zugewiesen werden. Zugriff auf gespeicherte Informationen bieten auch diverse Filter, so genannte Views. Dort wird beispielsweise nach Datum gegliedert oder ungelesene oder markierte Objekte hervorgehoben. Die Ansichten können individuell angepasst und aus Suchanfragen neu generiert werden. Über Regeln lässt sich festhalten, wie neu ankommende Informationen automatisch eingeordnet werden können.

Oben vertikal sieht man die Workspaces. Im Bild wird gezeigt, wie diesen einzelne Quellen zugefügt werden können. Links im oberen Kasten: Die Views mitsamt den Kategorien (Screenshot von jetbrains.com).
Ansicht der Wokspaces und Views mitsamt Kategorien (Klicken für größere Darstellung, Screenshot von jetbrains.com)

Fazit

Schön an Omea Pro ist, dass viele Informationsströme unter einem Dach versammelt werden. Aufgrund dieser Vielseitigkeit besteht jedoch auch schnell die Gefahr, die Übersicht zu verlieren. Trotz der vorhandenen Organisationsmöglichkeiten ist es daher wie immer ratsam, Informationen nur sparsam zu speichern. Ansonsten nimmt der Organisationsaufwand übermäßig zu. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass verschiedene Features zum Teil Einschränkungen unterliegen. So ist man für E-Mail und Instant Messages auf die Zusammenarbeit mit externen Clients angewiesen, wobei dabei kaum Wahlfreiheit besteht. Damit wird das Programm schlicht nutzlos für alle, die auf einen nicht unterstützten Client angewiesen sind oder ihn nicht wechseln möchten. Alle anderen können aber mit Omea Pro eine nützliche Informationszentrale schaffen.

» Omea Pro: Informationen und Download

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1 Kommentar

  1. TabTwo
    schrieb am 18. April 2008 um 01:26 Uhr (#)

    Da ich eh mit Outlook arbeite bin ich sehr begeistert von Omea. Jetzt noch ne richtige Firefoxintegration + XMPP/Jabber nativ …

    Vielen Dank für den Tipp!

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