GTD-Tools (II):
Remember The Milk

Ivan Blatter, 11. April 2008 14:51 Uhr, 22 Kommentare Kommentare

logo.jpg«Remember the Milk» ist ein mächtiges, dabei aber simpel zu bedienendes Tool, mit dem man – online und offline – seine Aufgaben organisieren und erledigen kann. Wir haben es getestet.

Der kurze Überblick für Eilige:

Mit Remember the Milk (kurz: RTM) kann man auf einfache Art und Weise seine Aufgaben verwalten. Jeder kommt auf seine Kosten: Es lassen sich Listen erstellen oder man kann mit Tags (inkl. Tagwolke) arbeiten. Natürlich lassen sich Aufgaben priorisieren und der geschätzte Zeitaufwand kann festgehalten werden. Neue Aufgaben können sehr schnell und einfach angelegt werden, auch per Mail.

RTM ist außerdem ein offenes System: Man kann sich über alle möglichen Wege an eine Aufgabe erinnern lassen, es gibt Schnittstellen zu verschiedenen Google-Diensten, und wer will, kann selber eine Verknüpfung programmieren. Aufgaben lassen sich veröffentlichen und mit anderen Benutzern teilen. Zudem können sie mit einem Ort verknüpft werden, der dann via Google Maps angezeigt wird. Wie mittlerweile schon Standard bietet auch RTM eine mobile Version an. Und um nicht komplett seinem Internet-Provider ausgeliefert zu sein, bietet RTM ein besonderes Feature: Google Gears wird unterstützt, was bedeutet, dass man seine Aufgaben auch offline verwalten kann. Sie lassen sich nach verschiedensten Kriterien suchen, Suchanfragen lassen sich dabei sogar in Smart-Listen speichern. So kann man komplexe Suchanfragen auf einen Klick wiederholen. RTM liegt in vielen Sprachen, auch in Deutsch, vor.

RTM kann damit alles, was ähnliche Programme auch können – die Unterschiede liegen im Detail. RTM zeichnet aus, dass es offen ist – sowohl für andere Benutzer (gemeinsame Aufgaben) als auch für neue Schnittstellen und Verknüpfungen. Ausserdem ist RTM sehr einfach und schnell zu bedienen, trotz der hohen Anzahl an Funktionen. Prädikat wertvoll. Außerordentlich.

RTM unter der Lupe

Nach einer einfachen Anmeldung – bei der man nur wenige Daten preisgeben muss – und dem Bestätigen einer Aktivierungsmail kann man direkt loslegen. RTM ist bereits fertig eingerichtet und hat schon die wichtigsten Kategorien und Listen vordefiniert. Als erstes landet man im Überblick mit den drei Kategorien “Heute”, “Morgen” und “Überfällig”.

Überblick

Natürlich sind noch keine Aufgaben dort angelegt, so dass man am besten direkt zu den Aufgaben wechselt. Dort sind bereits fünf Listen eingerichtet, nämlich “Eingang”, “Arbeit”, “Privat”, “Studium” und “Gesendet”. Die mittleren drei sind selbsterklärend, unter “Eingang” stehen die Aufgaben, die man an RTM gemailt hat (dazu später mehr), und unter “Gesendet” diejenigen, die man an andere Benutzer delegiert hat. Diese Listen können natürlich umbenannt, gelöscht oder ergänzt werden. Bei mir stehen dort meine GTD-Kategorien.

Aufgaben

Aufgaben lassen sich sehr schnell und einfach hinzufügen: Man klicke auf “Aufgabe hinzufügen” (oder drücke “t”), fülle das Feld mit der Beschreibung aus, und fertig. Wer noch mehr Angaben eingeben möchte, kann die zusätzlichen Felder ausfüllen (Fällig am, Wiederholen, Zeitbedarf, Tags, Ort, URL, Notizen, Priorität). Sehr interessant sind zwei Informationsfelder, die darüber informieren, ob die Aufgabe verschoben wurde und ob die Liste für andere Benutzer freigegeben ist.

Angaben zu Aufgaben

RTM ist weitgehend selbsterklärend. Wer gerne schnell arbeitet, wird aber bald einen Blick auf die Liste der Tastaturkürzel werfen wollen. Denn RTM ist vollständig via Tastatur bedienbar.

Bis hierher ist RTM eine sehr einfach zu benutzende Aufgabenverwaltung, die alle wichtigen Features mitbringt. Doch das ist erst der Anfang.

Erinnerungen

An Aufgaben mit einem Fälligkeitsdatum kann man sich erinnern lassen. Das alleine wäre noch nicht sehr revolutionär, aber es geht noch weiter: Um nämlich auch wirklich jedes Bedürfnis abzudecken, bietet RTM eine ganze Reihe von Erinnerungen an. Möglich ist eine Erinnerung via

  • E-Mail
  • AIM
  • GaduGadu
  • GoogleTalk
  • ICQ
  • Jabber
  • MSN
  • Skype
  • Yahoo
  • und Handy

Die Erinnerung aufs Handy kommt per SMS und ist aus diesem Grund nur bei gewissen Abietern möglich: in Deutschland bei E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone, in der Schweiz noch bei keinem Anbieter. Wenn das Handy aber eine eigene Mailadresse hat, kann man diesen Weg wählen.

Erinnerungen werden übrigens “von Hand” eingegeben, also indem man “25.3.2008″ eingibt. Was zunächst mühselig scheint, bietet tolle Möglichkeiten: Angaben wie “Morgen” oder “Freitag” oder “Nächsten Donnerstag” sind nämlich auch möglich.

Verknüpfung mit Google Maps

Ein sehr schönes Feature: RTM ist mit Google Maps verknüpft. Es lassen sich Orte speichern und diese dann mit einer Aufgabe verknüpfen. So hat man hinter der Aufgabe gleich eine Karte (z.B. für Sitzungen außer Haus).

Orte

Import

Mittlerweile schon Standard bei Aufgabenverwaltungen, aber trotzdem ein sehr nützliches Feature, ist der Import per Mail. Man erhält eine spezielle Mailadresse, an die man seine Aufgaben schicken kann. Der Betreff der Mail ist die Beschreibung der Aufgabe, im Text kann man dann die Details wie Fälligkeit, Ort, Zeitschätzung usw. angeben. Diese Aufgaben landen in der Inbox oder in einer anderen Liste, die man in der Mail angegeben hat.

Es lassen sich sogar ganze Listen via Mail importieren. Das ist gleichzeitig die Import-Funktion für Listen aus anderen Programmen. Im Betreff steht der Name der Liste und im Text die Aufgaben (eine pro Zeile). So kann man auf einfache Art und Weise von einer anderen Aufgabenverwaltung auf RTM wechseln.

Kalender

Wenn man für seine Aufgaben jeweils ein Fälligkeitsdatum angibt, dann besteht die Möglichkeit, die Termine in (fast) jedem beliebigen Kalender anzeigen zu lassen. Jeder Benutzer hat nämlich eine eigene iCalendar-Adresse. Wenn der Kalender das iCalendar-Format unterstützt, lassen sich so die Termine aus RTM direkt im Kalender anzeigen. Das funktioniert beispielsweise mit Apple iCal, Google Calendar, Mozilla Sunbird, Windows Kalender oder Microsoft Outlook (2003 via Plugin, 2007 direkt).

Dienste

Eine weitere spannende Möglichkeit, RTM in sein gewohntes Umfeld einzubauen, sind die Dienste. RTM ist offen für eine ganze Reihe von Diensten: Für GMail (GoogleMail), Google Kalender und iGoogle gibt es Gadgets bzw. Plugins, dank denen man die Aufgaben direkt in diesen Programmen anzeigen und bearbeiten lassen kann. RTM unterstützt auch Google Gears, welches erlaubt, eine Offline-Version von RTM auf den Computer zu laden für den Fall, dass man keinen Internet-Zugang hat. Offizielle Erweiterungen gibt es zudem für Twitter und Netvibes. Wem das noch nicht genügt, der kann auf Erweiterungen von Dritten zurück greifen und dann beispielsweise RTM mit jott, IMified, Yahoo oder dem Dashboard von OS X verknüpfen. Und wer immer noch nicht genug verknotet ist, nimmt das API und programmiert sich seine eigene Verknüpfung.

Selbstverständlich hat RTM eine Version für Mobilgeräte, mit der man es auch auf dem Handy benutzen kann. Und als Zückerchen gibt es angepasste Versionen für das iPhone, den iPod touch sowie für Windows Mobile. Handys mit Windows Mobile können ihre Aufgaben mit RTM sogar in beiden Richtungen synchronisieren. Die letzten drei Dienste sind allerdings Bestandteile des kostenpflichtigen Pro-Accounts.

Sonstiges

RTM lässt sich wunderbar in einem Team einsetzen. Man kann Gruppen zusammen mit anderen Benutzern bilden und dann gemeinsame Aufgaben festlegen oder teilen. Und wer viel Zeit im Feedreader verbringt, der kann seine Aufgaben auch als Atom-Feed abonnieren.

Pro-Account

Der Pro-Account kostet 25 Dollar im Jahr und hat folgende Vorteile:

  • Support: Pro-User werden via Email beraten, wenn sie eine Frage haben.
  • Extra-Features: Wie erwähnt erhalten Pro-User Zugriff auf die Versionen für das iPhone und den iPod touch. Außerdem können sie das Sync-Programm für Windows Mobile herunter laden.
  • “A warm fuzzy feeling”: Pro-User dürfen sich gut fühlen, verpricht man bei RTM, weil sie den Dienst auch finanziell unterstützen. Na, wenn das nichts ist!

Kritik

RTM ist ein rundum gelungenes Programm, um seine Aufgaben zu verwalten. Trotz der großen Vielzahl von Funktionen ist RTM übersichtlich, schlank und sehr einfach zu bedienen. RTM lässt sich in seine gewohnte Umgebung einbauen. So ist eine nahtlose Integration gesichert.

Negativ zu erwähnen ist, dass man die Art der Erinnerungen nur allgemein definieren kann und nicht einzeln für jede Aufgabe. Es ist also nicht möglich, mich an Aufgabe X per Mail, aber an Aufgabe Y per Handy erinnern zu lassen. A propos Handy: Die mobile Version ist nicht gerade der Inbegriff von Originalität und Einfachheit. Man muss sich durch zu viele Punkte “klicken”, um zu erreichen, was man will. Anders sieht es aus mit der Version für das iPhone und für den iPod touch: Diese ist sehr schön gestaltet.

Die möglichen Verknüpfungen von RTM mit anderen Diensten ist genial, aber leider funktionieren die Erweiterungen nicht immer. Ich habe mit der GMail-Erweiterungen experimentiert, aber musste das bald aufgeben, da die Darstellung manchmal ohne ersichtlichen Grund völlig verschoben war. Ich hoffe, dass die Erweiterung angepasst wurde oder noch wird.

Trotz dieser Punkte ist RTM eine der besten Aufgabenverwaltungen, die ich kenne. Die Luft an der Spitze ist aber sehr dünn, denn die meisten Programme können ähnliche Sachen. Die Unterschiede liegen im Detail oder in netten Funktionen wie die Verknüpfung mit Google Maps. Für mich waren drei Punkte ausschlaggebend dafür, dass ich mich für RTM entschieden habe:

  • Die sehr einfache Oberfläche und Bedienung
  • Die Einbettung in meine gewohnte Umgebung
  • Die Verwaltung in Listen.

Letztlich geben wohl die Oberfläche, die Art der Bedienung oder einfach Sympathie den Ausschlag für die Entscheidung für ein Programm. Und die fiel für mich auf: Remember The Milk!

» Remember the Milk

Weitere GTD-Tools, die wir getestet haben:

Dieser Text ist mir was wert:

Weiterempfehlen

Mehr lesen

GTD-Tools (VII): Getting Things Gnome

5.1.2010, 3 KommentareGTD-Tools (VII):
Getting Things Gnome

Getting Things Gnome - kurz GTG genannt - ist eine schlanke Aufgabenverwaltung für Linux, genauer: für den GNOME-Desktop.

GTD-Tools (VI): ThinkingRock

29.4.2009, 24 KommentareGTD-Tools (VI):
ThinkingRock

Thinking Rock ist eine schlanke, plattformübergreifend verfügbare und kostenlose GTD-Anwendung. Wir haben sie ausführlich getestet.

11.6.2008, 3 KommentareGTD-Tools (V):
GTDTiddlyWiki Plus

Wikis eignen sich bestens für die persönliche Organisation - und mit ein paar Anpassungen auch für die Umsetzung von Getting Things Done. GTDTiddlyWiki Plus ist ein bereits dafür ausgerichtetes Wiki.

27.5.2009, 10 KommentareTwitter-Tools:
Mit Twitter alles im Griff

Rund um den Kurznachrichtendienst Twitter sind zahlreiche kleine Helferlein entstanden, darunter auch einige, um sich besser zu organisieren und andere Tools miteinander zu vernetzen. Ein paar davon möchten wir Euch hier vorstellen.

16.2.2009, 3 KommentareDer Link am Morgen:
Wie ein Anwalt "Remember The Milk" nutzt

Andrew Flusche schreibt in seinem Blog "Legal Andrew" über Juristisches, aber häufig auch über Produktivitätsthemen - aktuell etwa in einem sehr ausführlichen Bericht, wie er die Web-Anwendung "Remember The Milk" in seiner Kanzlei einsetzt.

Der Link am Mittag: Remember the Milk im Interview

2.10.2008, 0 KommentareDer Link am Mittag:
Remember the Milk im Interview

Emily Boyd, Gründerin von "Remember the Milk", im Interview über Kaffee, Listen, Geschäftsmodelle und die Zukunft des Taskmanagements.

22 Kommentare

  1. Martin
    schrieb am 11. April 2008 um 17:23 Uhr (#)

    Die dritte voreingstellte Kategorie heisst überfällig, nicht übermorgen. :)

  2. Mario
    schrieb am 11. April 2008 um 18:48 Uhr (#)

    Bist du jetzt auf Elektronische Listen umgestiegen?
    Ich nutze seit je her Papier, habe es auch hin und wieder mal mit online und offline Tools versucht, bin immer wieder aufs Papier zurückgekommen.

  3. Johannes Kleske
    schrieb am 13. April 2008 um 17:27 Uhr (#)

    Ich bin vor kurzem auf RTM umgestiegen, weil ich auf verschiedenen Rechnern arbeite und somit eine Webapplikation brauche. Was für mich das “Killerfeature” bei RTM ist, sind die tausend Wege, wie ich Aufgaben festhalten kann, denn da habe ich die größten Problem in meinen Workflows. Ständig fällt einem Zeug ein, das man noch erledigen muss. RTM bietet mir für praktisch jede Situation die passende Eingabemöglichkeit. Z.B. per Quicksilver am Mac, per Twitter, (wie schon erwähnt) per E-Mail, per Handy, etc.

  4. Schreibt hier auf dem Blog Ivan Blatter
    schrieb am 14. April 2008 um 06:36 Uhr (#)

    @Martin: Danke für den Hinweis. Das ist ein kleiner Unterschied. :-) Hab’s korrigiert.
    @Mario: Nein, aber ich habe mit RTM während meiner “digitalen Phase” gearbeitet und kenne das Programm gut.
    @Johannes: Danke für den Erfahrungsaustausch!

  5. Michael
    schrieb am 20. Mai 2008 um 23:40 Uhr (#)

    Mit der Integration der Termine von RTM nach GCal sollte es doch möglich sein, die Erinnerungsfunktion von GCal zu nutzen. Hat das schon mal jemand ausprobiert?

  6. Peter
    schrieb am 3. Juli 2008 um 17:20 Uhr (#)

    Vielen Dank für den guten Überblick. Das Verhältnis von Detailtiefe zu Volumen passt. Der einzige Punkt der mir gefehlt hat sind ob Exportfeatures vorhanden sind und wie die aussehen (z.B. wenn man mal zum Umsteigen gezwungen ist oder man vorübergehend Papierbasiert arbeiten muss…).

  7. Schreibt hier auf dem Blog Ivan Blatter
    schrieb am 3. Juli 2008 um 18:06 Uhr (#)

    @Peter: Eine eigentliche Export-Funktion gibt es nicht. Man kann aber alle Aufgaben und Notizen per iCalender-Format in einem anderen Programm abonnieren und allenfalls da sichern. Ist zwar umständlich, aber funktioniert.

  8. Ralf Grabowski
    schrieb am 11. Juli 2008 um 10:13 Uhr (#)

    @Peter: Alle Listen lassen sich übrigens auch ausdrucken. Falls man auf Papier wieder umsteigen möchte.
    :-)

  9. ina
    schrieb am 4. Oktober 2008 um 17:07 Uhr (#)

    Kann man mit RTM offline auf einem iPod touch arbeiten? Denn genau dafür suche ich eine to do Liste.

  10. Martin
    schrieb am 5. Oktober 2008 um 23:47 Uhr (#)

    Hallo Ihr Lieben,

    vielleicht bin ich zu doof da den richtigen Knopf zu finden. Oder gibt es die Möglichkeit eine Liste der anderen Unterzuordnen nicht. Z.B. Liste in Hauptmenü “Personal´´
    Mit Unterlisten wie:

    “Servicebereich´´
    “Marketingbereich´´ u.s.w.

    Gibt es eine solche Möglichkeit ?

    Gruß Martin

  11. Schreibt hier auf dem Blog Ivan Blatter
    schrieb am 6. Oktober 2008 um 05:34 Uhr (#)

    @ina: Nein, das geht leider nicht. RTM kann man nur online benutzen bzw. mit dem iPod touch bei bestehender WLAN-Verbindung.
    Aber: Es gibt eine ganze Reihe von To-Do-Programme für den iPod touch. Damit die bei Dir lauen, brauchst Du die neuste Firmware (kostenpflichtig). Die Programme findest Du im AppStore von Apple unter Produktivität. Ich benutze Things, welches ich auch auf meinem Mac laufen habe (nur für Mac).

    @Martin: Ich kann Dich beruhigen: Du bist nicht zu doof. :-) Die Funktion gibt es nicht.

  12. Marcus
    schrieb am 8. November 2008 um 20:13 Uhr (#)

    Gibt es eine Möglichkeit RTM in Outlook einzubinden bzw. zu synchronisieren?

  13. Schreibt hier auf dem Blog Ivan Blatter
    schrieb am 9. November 2008 um 07:39 Uhr (#)

    @Marcus: Soweit ich weiss: Nein. RTM kann aber mit der Aufgabenliste von Windows Mobile synchronisieren. Evtl. wäre so via diesen Umweg eine Sync mit Outlook möglich. Ist aber nur eine Vermutung.

  14. Thorsten
    schrieb am 7. Dezember 2008 um 16:01 Uhr (#)

    Ähm mal eine Frage: Was haltet ihr davon, dass solche persönlichen Daten woanders gespeicehrt werden also trotz datescnhutz sind sie ja nicht auf deinem Computer.
    Hat man hier irgendeine Garantie, so dass ein Politiker theoretische seinen Puffbesuch einträgt und er kann sichergehen dass es niemand erfährt?

    Das hält mich persönlich noch davon ab…

  15. Schreibt hier auf dem Blog Ivan Blatter
    schrieb am 12. Dezember 2008 um 06:46 Uhr (#)

    @Thorsten:

    “Das hält mich persönlich noch davon ab…”

    Dann bist Du Politiker? :-)

    Der Datenschutz ist das eine Problem. Ich kann damit leben, wenn mein Business nicht davon abhängt. Sobald es das tut, benutze ich auch nur “Offline”-Anwendungen, wo ich selber für den Datenschutz und vor allem für das Backup verantwortlich bin. Denn das Backup ist das andere Problem: Wer garantiert mir, dass solche Dienste tatsächlich so oft backupen wie angegeben? Ideal ist natürlich eine Misch-Lösung wie beispielsweise Evernote mit einer Online- und Offline-Anwendungen.

    Wie viel Risiko Du tragen kannst und willst, musst Du also selber entscheiden. Hauptsache Du bist Dir dessen bewusst.

  16. heiko schwardtmann
    schrieb am 14. Januar 2009 um 16:38 Uhr (#)

    Ich bin erst kürzlich auf RTM gestoßen und mag es außerordentlich gern. Es ist nützlich, effektiv und vor allem einfach und simpel gehalten.
    Der Name ist unique :-)

  17. NM
    schrieb am 23. Februar 2009 um 12:00 Uhr (#)

    Hallo,

    hat hier jemand Erfahrung mit Toodledo gemacht? Was haltet Ihr im Vergleich zu RTM hiervon?

    Habe mir jetzt mal beides angeschaut & vom Design ist RTM etwas schicker, aber Toodledo kann mEn mehr:

    - Goals verwalten
    - Subtasks
    - effizientere Bearbeitung von Task-Infos
    - Dateien verwalten (Pro-Account)

    Dafür kann RTM via Gears offline genutzt werden …

    Was denkt Ihr?

  18. Pepino
    schrieb am 27. April 2009 um 23:45 Uhr (#)

    Mal eine Frage an die RTM-User, die sich mit Import und auch Listenimport bei RTM auskennen: wie kann man mit den importierten Tasks in den Listen (IIRC per Email) gleichzeitig ein Datum und noch eine Wiederholung mitgeben?

    Anwendungsgebiet: z.B. Importieren von Geburtstagslisten.

  19. hike
    schrieb am 15. Mai 2009 um 11:24 Uhr (#)

    @ina ich nutze rtm auf dem ipod touch. funktioniert super. allerdings nur mit kostenpflichtigem proaccount. das app ist sehr gut gelungen und funktionabel. man kann die listen offline editieren und sobald man wlan hat wird synchronisiert. genau das macht rtm für mich zur überall verfügbaren to-do-listen-killer-applikation. könnte nicht mehr ohne.

  20. Thoschi
    schrieb am 27. Mai 2009 um 23:21 Uhr (#)

    Danke, sehr informativer Bericht! Ich nutze RTM inzwischen auch, das Killerfeature für mich ist die Möglichkeit, per Email Aufgaben an RTM zu senden und diese gleich schon mit Tags, Daten, Prios etc. zu versehen.

    Was mir fehlt, ist eine Liste mit erledigten Aufgaben, eine Art Historie. Es gibt lediglich eine Undo-Funktion für den letzten Schritt.

  21. Nico
    schrieb am 5. Juli 2009 um 02:19 Uhr (#)

    @NM: Ich nutze seit ca. einem Jahr Toodledo und bin absolut zufrieden. Die Aufgaben lassen sich damit u.a. im Web, via iGoogle-Gadget und Firefox-Plugin verwalten. Seit einigen Tagen gibt es außerdem eine neue Version der iPhone-Applikation, die Push unterstützt. D.h. man kann sich bequem via Push-Benachrichtigung an aktuelle Aufgaben erinnern lassen. Fakten zu Toodledo habe ich hier zusammengestellt: http://www.produki.de/toodledo-toodledocom

    Remember the Milk habe ich allerdings nur kurz getestet, von daher kann ich die Dienste nicht vergleichen.

  22. xhilfen
    schrieb am 26. April 2010 um 12:21 Uhr (#)

    Danke für die Anregung. Hatte zuvor noch nie etwas über RTM gehört und bin nun sehr angetan. Am besten gefällt mir die klare und einfache Gestaltung, die ohne Einarbeitung ein sofortiges Bedienen ermöglicht.

Pingbacks

Pingbacks anzeigen...

Diesen Artikel kommentieren

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.