Der beste Song zum Aufräumen

Florian Steglich, 9. April 2008 16:28 Uhr, 12 Kommentare Kommentare

Ein Berg dreckiges Geschirr in der Spüle, drei Zentimeter Staub auf dem Parkett, und wo hatte ich noch gleich die Tickets hingelegt? Wenn es ans Aufräumen geht, kann die richtige Musik eine große Hilfe sein. Aber welche Musik ist die richtige?

Über die Frage, ob (und welche) Musik man während des Arbeitens hören sollte, haben wir hier vor einer ganzen Weile schon mal diskutiert. Manche waren da der Meinung, dass man ganz ohne Musik am besten arbeite. Aber einig sind wir uns wahrscheinlich alle, dass es manchmal einfach Musik braucht, um in die Gänge zu kommen, endlich anzufangen. Besonders, wenn es um solche unintellektuellen Tätigkeiten wie Aufräumen, Spülen, Putzen geht. Und da darf es häufig eher laute und eher “pushy” Musik sein. Aber welche ist besonders gut? Das wollen wir jetzt von Euch wissen.

Ich leg mal vor: Das eine Lied zum Anfangen habe ich gar nicht, eher ein paar bestimmte Alben. “Bleed American” und “Futures” von Jimmy Eat World bleiben für diesen Zweck fantastisch, obwohl ich sie sonst kaum mehr höre. Und im Moment wiederentdeckt, tatsächlich: Bob Dylan, “Like a Rolling Stone” (immerhin ja auch bester Song aller Zeiten).

Aber wenn man immer nur dasselbe hört, verliert sich der Effekt etwas. Ein paar Tipps wären nicht schlecht, darum seid jetzt Ihr gefragt: Was legt Ihr in den CD-Player doppelklickt Ihr im Mediaplayer, wenn Ihr ranklotzen müsst?

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12 Kommentare zu diesem Artikel

  1. Racer

    schrieb am 9. April 2008 um 16:36 Uhr (#)

    Das beste Rezept um alles im Griff zu haben, ist imgriff.com nicht lesen, weil es wertvolle Zeit fuer unnoetige Themen vergeudet. Tschuess.

  2. Flo

    schrieb am 9. April 2008 um 17:08 Uhr (#)

    Hauptsache laut, schnell und gute Laune bringend. Momentan sorgt für sowas bei mir Horse The Band und ganz besonders der Song “Cover Up” von Name Taken. Leider zu kurz um meine Unordnung in Ordnung zu verwandeln, aber dafür hat jeder Mediaplayer auch eine Repeat-Funktion. :)

  3. juliaL49

    schrieb am 9. April 2008 um 17:16 Uhr (#)

    Mein Fensterputzsong ist seit jeher Oh! Darling von den Beatles. Neuerdings habe ich das Album The Wombats present… A Guide to Love, Loss and Desperation als sehr gute (und längere) Alternative entdeckt.
    Da fliegen die Putztücher fast von selber :-)

  4. Ronnie Grob

    schrieb am 9. April 2008 um 17:58 Uhr (#)

    Ich hab mal was über die ideale Musik zum Joggen geschrieben. Ist ja auch eine eher eine unintellektuelle Tätigkeit.

  5. kairo

    schrieb am 9. April 2008 um 18:13 Uhr (#)

    “Eye of the Tiger” zu jeder stehenden und liegenden Tätigkeit ;-)

  6. Marcus André

    schrieb am 9. April 2008 um 20:24 Uhr (#)

    Ich pack meistens irgendwelche persönlichen Klassiker aus, die man vor Jahren pausenlos gehört hat und jetzt am zustauben sind. Zum Beispiel Freundeskreis – En Directo, Esperanto …! Man ist dann total in Gedanken an die “längst vergangenen” Tage und merkt wie das Aufräumen auf einmal zur 1A Tätigkeit mutiert.

  7. Ivan Blatter

    schrieb am 10. April 2008 um 05:30 Uhr (#)

    Ganz klar: Queen rauf und runter! Ebenso wenn ich unmotivert bin und nichts tun mag. Queen inspiriert, begeistert, gibt Power und macht gute Laune. Perfekt zum Putzen!

  8. toelke

    schrieb am 10. April 2008 um 09:33 Uhr (#)

    Dem ersten Kommentar kann ich nur stattgeben. In der letzten Zeit steht hier nur noch Füllstoff (ähnlich wie auf Zenhabits). Ask the readers – jaja!

  9. Florian Steglich

    schrieb am 10. April 2008 um 09:51 Uhr (#)

    » Racer: Tschüssi.

    » kairo: Uha. Nicht so mein Fall :D

    » Marcus André: Das ist natürlich auch ein guter Trick. Mit Erinnerungen in Aufräum-Trance versetzen :)

    » toelke: Hm. Ich sehe das naturgemäß anders (aber auch bei zenhabits), aber das heißt ja nichts. Welche Beiträge meinst Du zum Beispiel?

    » Alle: Danke, schöne Beispiele. Und man sieht, dass es da doch ziemliche Unterschiede gibt.

  10. Seraphyn

    schrieb am 10. April 2008 um 09:56 Uhr (#)

    VanHalen ist ganz nett dafür, aber auch Klassik hat seinen Reiz. Es kommt auch immer darauf an, was man dabei innerlich noch aufräumt.

    Gruss

  11. Kathrin Grannemann

    schrieb am 10. April 2008 um 10:17 Uhr (#)

    Mein absoluter Klassiker ist das Album “Parklife” von Blur. Ansonsten sind es Songs von Moloko, Jimmy Eat World und Kettcar, die mich zum Aufräumen motivieren.

    Ansonsten: Podcasts eignen sich meiner Meinung nach auch perfekt als Aufräumbeschallung!

  12. Hilmar

    schrieb am 10. April 2008 um 15:58 Uhr (#)

    Ich habe gerade das neue Album der Dropkick Murphys bekommen. Auch wenn die Musik zum Putzen zu schade ist, macht es damit richtig Spaß! (doppelt soviel geht ja nicht, 2x null ist immer noch null ;-) )


1 Trackback

  1. myoon | Aufräumen pfui
    (10. April 2008 12:20)

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