Der Link am Morgen:
Warum GTD nervt
Da will jemand Aufmerksamkeit: Neun Gründe, wieso Getting Things Done nervt, gibt es bei Organize IT. Ein paar davon sind durchaus einleuchtend: Dass GTD aufgrund seines Alters nicht die neuen omnipräsenten Tools des Web 2.0 berücksichtigt etwa, oder dass man wasserklar und superorganisiert alle Aufgaben hinter sich bringen und trotzdem einen miesen Job machen kann. Nur: Alle Punkte lassen sich damit entkräften, dass auch GTD nicht dazu gedacht ist, es sklavisch bis ins Detail zu übernehmen - ein bisschen Anpassungsarbeit muss fast jeder leisten. Immerhin das zeigen die neun Kritikpunkte sehr gut:
» 9 Reasons Why Getting Things Done Sucks! [Organize IT, gefunden im Toolblog]
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
» Mehr lesen: Getting Things Done (61)
» Weitere Artikel der Kategorie «Organisation» lesen
» Nächster Artikel: Magazinartikel für später bookmarken - ohne Post-Its
» Älterer Artikel: Der Link am Morgen: Kurzer Prozess
» Drucken
» Merken/E-Mail
4 Kommentare zu diesem Artikel
Einen Kommentar schreiben
Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.




Beiträge per RSS
blogwerk.com
Rolf
ist das Alter von GTD und der daraus folgende Verzicht auf die unendliche Menge an Tools, Web20-Gedöns und sonstigen Procastinationshilfen nicht gerade die Stärke von GTD ?
Nervend an GTD ist natürlich die wiederholte Präsentation von Disziplinlosigkeit des Anwenders ;-)
Florian Steglich
» Rolf: Ob das eine Stärke ist, kommt wahrscheinlich auf den Anwender an. Das ständige Herumspielen mit neuen Tools ist sicher nicht hilfreich, aber das ein oder andere nützliche (und nicht überfrachtete) Hilfsmittel gibt es ja durchaus.
Rolf
Ich nutze viele dieser Hilfsmittel für unterschiedlichste Zwecke.
Aber das “logische und vertrauenswürdige System, außerhalb deines Kopfes” zur Koordination und Sammlung ist nach einem langen Weg über Psion, Palm, Notebook und iPod doch wieder eine kleines Notizbuch geworden.
Zurück zum Papier, wer hätte dass gedacht.
Jochen
Der Toolblog griff den Artikel auch schon auf - dort habe ich schon ein paar Sätze zum Artikel gesagt, eine Wiederholgung schenke ich mir.
Viel interessanter fand ich aber gerade die Gründe warum GTD funktioniert - da erschien vor kurzem ein wissenschaftlicher Aufsatz in Englisch, ich habe aber dazu ein paar Notizen gemacht auf deutsch.
Die Stärken von GTD haben recht wenig mit dem Internet zu tun, auch wenn das individuelle System einzelner durch den Gebrauch von Internetdiensten positiv beeinflusst wird. Hier nun mein Beitrag zur GTD - Arbeit:
http://www.fitfuttern.de/2008/03/20/wissenschaft-wirft-blick-auf-getting-things-done/