Im Test:
Pathway Innovativer Browser für Recherchezwecke

Alexander Cyliax, 24. Januar 2008 14:05 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Wer kennt es nicht: Man möchte ein bestimmtes Thema recherchieren, verläuft sich aber in den Weiten des Internets und zwischen immer neuen, interessanten Links. Einen Überblick im Chaos verspricht (und hält) die Freeware “Pathway” für Mac OS X.

Pathway-Hauptfenster
Zweispaltige Ansicht für mehr Übersicht mit Pathway

Ob Schüler, Student, Journalist, Webworker oder Alltagsuser, jeder kennt das Problem: Man wollte eigentlich ein spezifisches Thema recherchieren, stattdessen verirrt man sich aber in immer weiteren Unter-, Neben- und verwandten Themen und kommt immer mehr vom eigentlichen Weg ab – die vermaledeiten Links eben. Besonders verführerisch ist das bei Wissens-Seiten wie etwa der Wikipedia. Dafür aber gibt es Pathway, einen Browser mit innovativem Rechercheansatz.

Pathway zeigt ein zweigeteiltes Programmfenster. Dabei dient die linke Hälfte zur Darstellung des “Recherche-Webs”, rechts werden (durch die Webkit Engine aus Safari) die konkreten Internetseiten angezeigt.

Man startet seine Recherche, indem man auf “Add Start Page” klickt, worauf in der linken Hälfte eine erste blaue “Blase” mit dem Namen “Hauptseite” erscheint. Im Standardfall ist dies die Startseite der Wikipedia. Um die Blase herum werden alle abgehenden Links zu anderen Seiten bzw. Themen in Form eines Kreises angezeigt. Klickt man nun auf einen dieser weißen Kreise, kommt man auf die nächste Ebene; die angeklickte weiße wird zur blauen Blase, dieses Spiel mit den sich um den neuen Mittelpunkt drappierenden Blasen wiederholt sich während der Recherchereise und sorgt somit für Übersichtlichkeit.

Pathway-Listenansicht
Für noch mehr Übersicht: Die Listenansicht

Um nicht die Orientierung zu verlieren werden Linien zwischen den besuchten Seiten skizziert, gerade bei komplexen Recherchen eine große Hilfe.

pathway-bilddownload.jpgpathway-notes-and-files.jpg
Praktisch: Bilder lassen sich herunterladen und Passagen mit Notizen und Dateien verknüpfen.

Wird die Recherche sehr komplex, können auch Abzweigungen von bestimmten Nodes erstellt werden. Weiterhin kann man nach einem Klick auf eines der Bilder in der rechten Spalte dieses auf den eigenen Rechner herunterladen sowie zu einzelnen Passagen Notizen anfügen bzw. weitere Dateien damit verknüpfen (MP3s, PDFs etc.).

Fazit

Pathway taugt nicht nur hervorragend für gezielte Recherchen, sondern auch für “zielloses” Herumsurfen. Durch die übersichtliche Darstellung braucht man nicht lange in seiner History nach älteren Links zu suchen, sondern findet direkt das, was man will. Dass die Surfsessions abgespeichert werden können, erleichtert mehrteilige Recherchen – eine ausgezeichnete Lösung für Menschen, die beruflich häufig Informationen aus dem Web zusammenstellen müssen.

» Hier gibt es Pathway zum Download.

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1 Kommentar

  1. ben
    schrieb am 28. Januar 2008 um 16:43 Uhr (#)

    gibts sowas eigentlich auch als firefox extension?

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