Windows:
Digitalfotos in einem Rutsch nach Datum umbenennen

Marcel Weiss, 16. Januar 2008 16:15 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Da hat man nun diese wunderschönen Digitalfotos auf der Festplatte, nur die von der Digicam vergebenen Namen könnten kaum weniger aussagekräftig sein. Wir zeigen zwei Wege, wie man unter Windows leicht in einem Rutsch viele Fotos umbenennen kann.

Das kleine Freeware-Programm Namexif benennt alle Digitalfotos anhand des Datums um, an dem sie gemacht wurden (welches die Digitalkamera in die Metadaten des Fotos schreibt). Entweder wählt man zur Bearbeitung ein gesamtes Verzeichnis oder die Bilder einzeln aus.

Neben der Auswahl der Darstellungsform des Datums kann noch ein zusätzlicher Name in den Optionen hinzugefügt werden (beispielsweise das Ereignis).

namexif

 

Ein zweiter Weg ist mit dem von uns nach wie vor empfohlenen kostenlosen Digitalfotomanager Google Picasa möglich. Die umzubenennenden Fotos einfach in Picasa markieren und F2 drücken:

picasa-datum

 

Fazit

Wer bereits Picasa einsetzt, benötigt Namexif nicht unbedingt für diese Aufgabe. Lediglich wenn sehr viele Fotos umzubenennen sind, empfiehlt sich Namexif da man dort einfach einen ganzen Ordner auswählen kann, während bei Picasa alle umzubenennenden Fotos im Programm selbst per Mauslasso ausgewählt werden müssen. Namexif erlaubt außerdem unterschiedliche Formate bei der Datumsangabe, was allerdings selten kriegsentscheidend sein dürfte. Wer allerdings Picasa nicht nutzt und das auch nicht vorhat, für den bringt Namexif genau das mit, was man hierfür benötigt.

Einziger großer Unterschied zwischen beiden Vorgehen: Namexif hängt einen zusätzlich vergebenen Namen ans Ende während Picasa ihn an den Anfang setzt.

» Picasa

» Namexif? (Rename EXIF Photos)

(Namexif gefunden bei Lifehacker)

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3 Kommentare

  1. micha
    schrieb am 16. Januar 2008 um 19:49 Uhr (#)

    Also ich würde ja zusätzliche Infos nicht im Dateinamen unterbringen, sondern lieber in den IPTC-Daten. Halten dauerhafter und sind mit gängigen Programmen zu lesen.

  2. Juri Gottschall
    schrieb am 17. Januar 2008 um 16:04 Uhr (#)

    Am Mac erfüllt den gleichen Zweck das kleine, kostenlose ExifRenamer.

    Funktioniert ebenfall einwandfrei und wird von mir schon lange mit Erfolg eingesetzt.

  3. Rolf F. Katzenberger
    schrieb am 18. Januar 2008 um 06:30 Uhr (#)

    Noch ein Freeware-Programm: Siren (http://scarabee-software.…t/en/siren_hist.html) bietet die Möglichkeit, das Format für die Umbenennung selbst anzugeben.

    Verfügbar sind alle EXIF-Felder. Siren funktioniert übrigens ähnlich auch mit Audiodateien und dank WINE läuft es auch unter Linux.

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