Der Link am Morgen:
Weniger Aufwand, bessere Infos
Im Blog des Autors Tim Ferriss gibt Gastautor Ryan Holiday 12 Tipps, wie man mit weniger Zeitaufwand zu besseren Informationen kommt – er empfiehlt dafür RSS, StumbleUpon und Del.icio.us. Was er über RSS und Del.icio.us sagt, dürfte vielen bereits bekannt sein, aber StumbleUpon ist im deutschsprachigen Raum noch relativ wenig verbreitet:
» 12 Filtering Tips for Better Information in Half the Time: RSS, Del.icio.us and StumbleUpon [fourhourworkweek.com/blog, Ryan Holiday]
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!













Artikel per Feed
Artikel per E-Mail
Artikel bei Twitter
Facebook-Seite
Es gibt dort den Tip, die RSS-Feeds nicht nach Kategorien zu sortieren, sondern alles in einen Haufen zu schmeissen. Alternativ kann man beim GoogleReader zwar Kategorien einsetzen, aber einige davon zusätzlich in eine Kategorie MustRead o.ä. sortieren, die man dann mit “j” und “k” (Leertaste ist übrigens auch nützlich) durchläuft.
Mir ist aber aufgefallen, dass diese Sache einen Haken hat: Man muss ständig beim Lesen erstmal einordnen, in welchem Kontext der Artikel überhaupt steht, da ja alles bunt gemischt (nur nach Datum sortiert) kommt. Worüber redet der Autor eigentlich? Visuell sieht ja im Reader auch alles gleich aus. Wenn man in der Listenansicht auf den Feed-Titel schaut oder 1-2 Sätze liest, ist zwar meist alles klar, es kostet aber unbewusst doch Energie, immer wieder den richtigen Kontext zu finden und gedanklich umzuschalten. Ich denke, dass diese Kontextwechsel nicht so effektiv sind (oder liegt es vielleicht am Alter, dass ich nicht mehr so schnell gedanklich umschalten kann?)
Wenn sich viele Artikel angehäuft haben, mache ich es daher so: Ich picke meinen MustRead-Ordner, aber dann lese ich nicht nach Datum sortiert, sondern picke im linken Fenster eine Unter-Kategorie nach der anderen.
» Christoph: Ich glaube auch, dass wir hier schon bessere Tipps zum Umgang mit Feeds gegeben haben (1, 2). Es könnte aber auch sein, dass Ryan Holiday ebenso wie Tim Ferriss eine sehr viel radikalere Info-Diät fährt und bloß ein, zwei Dutzend Feeds liest.
Yup, wollte den Artikel damals bei meinem Artikel über dreidimensionales Taggen auch erst verlinken und hab ihn dann doch weggelassen.
Christoph: Ich habe mir meine Ordner in GReader entsprechend meinen Bedürfnissen angelegt und lese dann wie es Holiday empfiehlt alles mit einem Rutsch -allerdings nach den Ordnern sortiert. Ich lade also immer einen kompletten Ordder und ‘j’ mich dann durch.
Florian: “Ordner dreidimensional sortieren” war ein wirklich besserer Tip. Allerdings reicht mir zweidimensional völlig aus – Priorität ist die eine Dimension, und Ort und Thematik als zweite Dimension fallen meist einigermaßen zusammen.
Marcel: So mache ich es ja auch, aber ich beschränke mich dabei meist auf die Ordner, die ich als “MustRead” getagged habe. D.h. ich gehe alle Unterordner von “MustRead” durch. Nur wenn ich wirklich viel Zeit habe, schaue ich auch mal in die anderen Ordner.