Zeiterfassung mit TimeSnapper

Dominik Tschopp, 26. Dezember 2007 15:40 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Tools zur Zeiterfassung tauchen in letzter Zeit vor allem als Onlineversionen auf. Minutiös können damit alle Tätigkeiten aufgelistet werden. Das Problem dabei: Man muss selbst auf Anfangs- und Endzeit einer Arbeit achten. Wer im Eifer des Gefechts gerne mal vergisst, auf die Uhr zu schauen, für den bietet TimeSnapper Abhilfe.

Über die Feiertage ist es leicht nachvollziehbar, wohin die ganze Zeit so verschwindet: Essen, Verdauen, Essen, Verdauen sowie Kinderlächeln gucken respektive mit den Geschenken spielen. An einem durchschnittlichen Arbeitstag am Computer, an dem wir an mehreren Projekten mit mehreren digitalen Werkzeugen sitzen, sieht das anders aus. Was man da den ganzen Tag über gemacht hat, zeigt TimeSnapper. Das Tool erstellt in kurzen Abständen Screenshots. Über den Tag entsteht so eine Art Film, durch den man sich im Nachhinein scrollen kann. Ziemlich genau kann man dadurch feststellen, wie lange man an einem Projekt gearbeitet hat - und wie lange man bloß ziellos herumgesurft ist.

ts-browsing
Day Browser von TimeSnapper
(Quelle: TimeSnapper)

TimeSnapper ist in zwei Versionen verfügbar. Eine Gegenüberstellung der Features findet sich auf der Webseite des Herstellers. Die Basisvariante “Classic” ist Freeware und bringt hauptsächlich die Screenshot- und Browserfunktion (siehe Screenshot) mit. In der Version “Professional” finden sich noch einige weitere interessante Features. Dafür werden aber rund 40 Dollar fällig.

Die Proversion erstellt auf Wunsch verschiedene Berichte. So kann zum Beispiel die Nutzungsdauer der benutzen Software aufgelistet werden. Gibt man zuvor noch an, welche Programme man als “produktive” ansieht, kann TimeSnapper zusätzlich noch eine Art Produktivitätsmaß daraus erstellen und Tage so vergleichbar machen - so könnte man zum Beispiel nachprüfen, ob das mit dem konzentrierten Dienstag und dem müden Donnerstag überhaupt stimmt.

» TimeSnapper (Classic: Freeware, Professional: $39.95)

» Mehr lesen: Windows-Software (43)

» Weitere Artikel der Kategorie «Tools» lesen

» Nächster Artikel: Der Link am Morgen: Windows im OS-X-Design
» Älterer Artikel: GettingThingsDone: Kostenloser Download einiger Artikel von David Allen

» Drucken
» Merken/E-Mail

1 Kommentar zu diesem Artikel

  1. mds

    schrieb am 27. Dezember 2007 um 01:36 Uhr (#)

    Habt Ihr Euch TimeLog eigentlich auch schon angesehen? Läuft auf dem Mac und stammt von einem Schweizer Entwickler, zu finden unter http://www.mediaatelier.com/ ?


Einen Kommentar schreiben

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.

  • Neueste Artikel

    • vor 2 Stunden, 0 Kommentare

      Der Link am Morgen:
      21 x Vereinfachung

      21 bewährte «Hacks» zum Vereinfachen des Alltags hat Leo Babauta in seinem Stammblog «Zen Habits» aufgelistet - vom Steve-Jobs-Trick («Kauf Deine Klamotten nur in wenigen verschiedenen Farben») bis zu diversen kleinen Spielchen und Wetten, die man mit sich selbst eingehen kann («Schicke maximal fünf Mails am Tag ab» oder «Wenn Du einen neuen Gegenstand anschaffst, [...] » weiterlesen

    • Gestern, 4 Kommentare

      Blogwerk-Sommer-Verlosung:
      LG Secret Smartphone

      Von LG kommt Secret, das schönste Smartphone auf dem aktuellen Markt. Zu gewinnen ab heute auf imgriff.com. » weiterlesen

    • 6. September 2008, 1 Kommentare

      Für Kritik am Chef gelten besondere Regeln

      Auch ein Chef macht mal Dummheiten. Es gibt sogar Chefs, die machen unentwegt Dummheiten. Wie sagt man ihnen das, ohne gleich auf der Abschussliste zu stehen? » weiterlesen