Gutscheine sind des Teufels:
So beschenkt man besser

Oha. Am Montag schon Weihnachten, und der 23.12. ein Sonntag mit geschlossenen Geschäften? Wer die in diesem Moment auftretende leichte Panik im nächsten Jahr vermeiden möchte, fängt jetzt eine Liste mit Geschenkideen an.

Der Tipp ist nicht gerade neu: Damit man nicht jedes Mal überlegen muss, wenn wieder Weihnachten ist oder jemand Geburtstag hat, soll man eine Liste machen, auf der man Geschenkideen notiert; und zwar übers Jahr hinweg und immer dann, wenn sie einem einfallen. Die Anregungen kommen gern beim Stadtbummel mit dem Partner oder verstecken sich in Nebensätzen beim Feierabendbier. Das Problem an diesem schönen Trick: Er fällt uns immer dann ein, wenn es zu spät ist, wenn wir nämlich so ziemlich ungefähr genau gestern (spätestens) ein Geschenk brauchen …

Und aus diesem Grund sollte man genau in diesem Moment auch die Liste anfangen, auch wenn man es gern auf (bestenfalls) “zwischen den Jahren” oder (häufiger) aufs nächste Jahr verschieben würde.

Gedanken macht man sich jetzt ohnehin. Wer die alle direkt aufschreibt, hat eine gute Grundlage auch für späteres Geschenke-Brainstormen. Die Masse macht’s – wie bei jedem Brainstorming. Wer weiß, was sich im Laufe des nächsten Jahres alles an Anregungen und Ideen ergibt, die in Kombination mit den jetzt notierten zu wirklich gelungenen Geschenken führen.

Für die Ideenliste braucht’s dann nur noch einen geeigneten Ort. Die Parameter hierfür:

  1. Die Liste ist immer bereit, wenn ein Einfall kommt.
  2. Man findet die Liste ein ganzes Jahr lang wieder, ohne zu überlegen.
  3. Der zu Beschenkende findet die Liste nicht, selbst wenn er überlegen würde.

Das spricht meines Erachtens für eine Ortswahl, die sich Richtung Schuh-Einlegesohle oder Bauchnabel bewegt. Vielleicht reicht aber auch Notiz- oder Tagebuch …

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