Bedienungsanleitungen:
Online finden, digital archivieren

Wo war jetzt nochmal …? Zum Wesen von Bedienungsanleitungen gehört es, dass sie immer genau dann verschwunden sind, wenn man sie wirklich braucht: Wenn das zugehörige Gerät streikt. Ein Karton mit allen Anleitungen darin ist eine gute Lösung für dieses Problem. Noch besser: Ein Ordner auf der Festplatte.

Denn die meisten Bedienungsanleitungen lassen sich mittlerweile auf den Webseiten der Hersteller finden und herunterladen. Als PDFs gesichert und nach eigenem Gusto benannt (wenn man etwa mit “Spülmaschine” mehr anfangen kann als mit “Optima 3000 AX Multikomfort”) können sie dann eigentlich nicht mehr verlorengehen. Und im Zweifelsfall ist der Computer schneller hochgefahren als die Abstellkammer durchwühlt.

Guten Service bietet in dieser Hinsicht etwa Nokia, auf deren Website man über “Service und Software” und ein Pull-Down-Menü direkt zu den Bedienungsanleitungen für alle Produkte kommt – alte Geräte inklusive. Auch Epson hat das mit einem dreistufigen Auswahlmenü (Geräte-Art > Modellbezeichnung > Betriebssystem) ganz gut gelöst. Und bei Bauknecht findet man die Gebrauchsanweisungen direkt über die Hauptnavigation (Kundenservice > Gebrauchsanweisungen).

Bei anderen Herstellern braucht man etwas mehr Recherchetalent. Für die wirklich harten Fälle will die Seite Gebrauchsanweisung.biz da sein: Dort gibt es ein Forum und einen Such-Service, der allerdings 20 Euro kostet. Das sollte dann schon in vernünftigem Verhältnis zum Restwert des Geräts stehen …

Ein Tipp für die Liebhaber von Bedienungsanleitungen zum Schluss: Auf useit-archiv.de gibt es eine wunderschöne Sammlung liebevoll gezeichneter Anleitungen aus mehreren Jahrzehnten; passend zum Feierabend empfehle ich die Handreichung zum Thema “Bier einfüllen”.

 

3 Kommentare

  1. Kleinere Bedienungsanleitungen (iPod etc) lassen sich auch rasch einscannen und danach abspeichern.

  2. Hallo und danke für den Artikel,

    das Bedienungsanleitungsproblem ist ein weitverbreitetes Phänomen, doch nicht nur dies oft sind es Seminarhefte, andere texte oder Flyer in PDF Form, ich sortiere diesen ganzen “Kram” mit “Devonthink” ein sehr nützliches Tool. Und seit kurzem entdeckt “Papers”, scannt alle PDF´s auf der Festplatte und sortiert sie nach Themen, Auto oder Datum, somit habe ich den ganzen “Kram” immer Griffbereit (vorallem die Bedienungsanleitungen für meine Mutter, denn die brauche ich öfter …) äh – also nicht die Mutter :)

    Grüße V.

  3. Guter Tipp! Mache ich auch schon länger so. So werden bei mir nicht nur die o.g. Handbücher (unter “D:1_Dokumente3_Informationsmaterial2_Handbücher” ;)) abgelegt, auch Dinge wie AGBs, Bestellformulare, Veranstaltungskataloge /-Programme, Produktkataloge, Größen-Tabellen (PDFs zum Thema Konfektionsgrößen für Kleidung/Schuhe sowie Tipps zum Einkauf die Online-Anbieter wie OTTO oder globetrotter bieten), Produktinformationen (Einzelprodukte), Richtlinien (braucht man ja auch mal), Leitfäden und FAQs haben jeweils einen eigenen Ordner. So hat dann letztendlich die Masse an vorher herumfliegenden PDFs einen passenden Ort gefunden. :-)

    Grüße,

    Philipp Grunwald

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