4 Tricks, um Gewohnheiten zu ändern
Gewohnheiten zu ändern ist keine leichte Aufgabe, da man meist allzu schnell wieder in alte Muster verfällt. Cynthia Scott und Dennis Jaffe geben in ihrem Buch Managing Personal Change vier Tipps, wie die Umstellung besser funktioniert.
Von Dominik Tschopp
1. Hör Dir zu:
Gute Ideen sollten nicht verloren gehen, sondern direkt notiert werden. Aus diesem Fundus kann geschöpft werden, wenn es darum geht, die Ziele einer Veränderung zu definieren. Für Stanton Peel ist es der Schlüssel zur Veränderung, dass man daran glaubt, sich verändern zu können. Die Art und Weise, wie man einen Wechsel der Gewohnheiten herbeiführen möchte, ist für ihn nebensächlich im Vergleich zum eigentlichen “Commitment”.
2. Konzentrier Dich auf Weniges:
Wer sich gleich zu Beginn sehr viel vornimmt, wird schnell überfordert sein. Wer sich hingegen jeweils auf ein oder zwei Aufgaben konzentriert, kann seinen Erfolg in kleinen Schritten sicherstellen.
3. Gib Dir Zeit:
Cynthia Scott und Dennis Jaffe zufolge dauert es rund 21 Tage, um Verhaltensweisen zu ändern. Scott Young empfiehlt in seinem E-Book “How to Change a Habit” sogar 30 Tage. Wie die beiden Autoren ist er der Meinung, dass weniger als drei Wochen oft nicht reichen, um Gewohnheiten zu automatisieren. Nimmt man sich etwas aber für einen zu langen Zeitraum vor, ist es schwierig, sich zu motivieren. 30 Tage sind für Young ideal, da dies ungefähr einem Monat entspricht und so gut in Kalender und Planung passt.
4. Überprüfe Dich täglich:
Um im stressigen Alltag nicht rückfällig zu werden, sollte man sich täglich an die gesteckten Ziele erinnern. Benjamin Franklin zum Beispiel hat jeden Tag seine Verhaltensweisen kontrolliert. Statt auf Papier kann man dafür zum Beispiel auf Joe’s Goals zurückgreifen. Um am Ball zu bleiben, hat auch Jerry Seinfield eine einfache Technik entwickelt - in seinem Fall fürs kreative Schreiben. Er versucht, jeden Tag zu schreiben, und markiert dies entsprechend in einem Kalender. Mit der Zeit wird die Kette der Kreuze immer länger. Sein Ziel besteht nun darin, diese Kette nie abbrechen zu lassen.
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Karrierebibel
Eine schöne Liste. Mir fehlt allerdings noch der Punkt, Gewohnheit überhaupt erst als solche zu erkennen, um sie bewusst abzulegen. Vieles, was wir machen, machen wir aus einer Routine heraus, die uns gar nicht bewusst ist. Zum Beispiel den immer gleichen Weg zur Arbeit zu gehen. Es gibt Studien, die zeigen, dass bewusste Abweichungen selbst von solchen vermeintlichen Lappalien, ernom viel Kreativität auslösen können. Fazinierend, oder?!
Yoga Tobi
Zu Punkt 3:Im Kundalini Yoga gehen wir davon aus, das es 40 Tage dauert um ein altes Muster zu brechen und 90 Tage um ein neues zu etablieren. 40 Tage ist auch in vielen religösen Schriften ein bedeutender Zeitabschnitt: Jesus war bspw. 40 Tage in der Wüste etc.
laut Yogi Bhajan (Meister des Kundalini Yoga) besteht der Geist aus 40 Teilen. Während eines 40-Tage Zyklusses ist jeweils ein Teil davon dominant. Wenn Du also ein Übungsreihe oder Meditation 40 Tage lang durchhältst oder auch eine neue Verhaltensweise, erzielst Du damit eine bleibende Veränderung.
Florian Steglich
» Yoga Tobi: Vom Faktor Gewohnheit her sind 40 Tage sicher ebenso gut oder auch besser als 30 - aber der Vorsatz, ein neues Muster nur für einen Monat (30 oder 31 Tage) durchzuhalten, scheint mir leichter gefällt und eingängiger formuliert.
Yoga Tobi
Mag sein Florian,lieber ein Monat als überhaupt nicht,logo. Aber wie gesagt, im Kundalini Yoga werden aus oben genannten Gründen alle Meditationen und Übungsreihen für 40 tage gegeben.Da kann ich auch nix drann rütteln…hehe.
Florian Steglich
Kann ja jeder selbst nach Façon dran rütteln. :D