Am Wochenende:
Die Buchhaltung organisieren

Gastautor, 21. September 2007 14:22 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Mit Summate hat Florian bereits ein Tool vorgestellt, mit dem man den Überblick über die Finanzen bewahren kann. Der Vorteil solcher Dienste liegt in der einfachen Bedienbarkeit. Man soll aber gar nicht jede Kleinigkeit aufschreiben, findet die Schweizer Autorin Ruth Hermann.

Von Dominik Tschopp

In ihrem Buch schreibt sie, dass nur eine wirklich einfache Buchhaltung dazu führt, dass man diese auch Monat für Monat erledigt. Dem klassischen Haushaltsbuch erteilt sie damit eine Absage. Der Aufwand, jeden noch so kleinen Betrag einzutragen, lohne sich kaum.

Als Alternative schlägt Hermann vor, für die Haushaltsausgaben ein eigenes Konto einzurichten, auf welches man einen monatlichen Betrag überweist. Den Vergleich von Soll und Haben erhält man so mit einem schnellen Blick auf den Saldo. Auf einem Sparkonto werden Rückstellungen für Steuern oder Anschaffungen angelegt. Alle weiteren Transaktionen laufen direkt über das Lohnkonto.

Bei der Frage nach dem besten Zahlungsmittel wird immer wieder argumentiert, man solle bar bezahlen, um einen besseren Überblick über die Geldflüsse zu behalten. Im Gegenzug muss man dafür aber alle Belege sammeln, um sie später bei der Buchhaltung zuordnen zu können. Beim Zahlen per Karte fällt die Budgetkontrolle leichter, da man die Beträge in den meisten Fällen direkt dem Bankauszug entnehmen kann. Für Leute, die Probleme beim Einhalten des Budgets haben, schlägt J. D. Roth vor (via Lifehacker), Kartenzahlungen jeden Tag zu notieren, um ein Gefühl für die bezahlten Summen zu bekommen.

Um einen Abgleich mit dem Budget machen zu können, muss dieses natürlich zuerst erstellt werden. Und das ist eigentlich eine prima Aufgabe für einen geruhsamen Sonntag. Die “Budgetberatung Schweiz” stellt ein Online-Formular zur Verfügung, auf dem die wichtigsten Kostenpunkte bereits vermerkt sind. Ein Überschuss oder Fehlbetrag wird automatisch ausgerechnet. Ein paar Punkte sind Schweiz-spezifisch (”Feuerwehrsteuer”), lassen sich aber problemlos für deutsche oder österreichische Haushalte adaptieren oder ignorieren. Die Höhe der Ausgaben kann man in vielen Fällen aus alten Rechnungen ermitteln - und wo Erfahrungswerte fehlen, hilft ein Gespräch mit Bekannten. Brauchbare Budget-Ratgeber stellen außerdem die deutschen Sparkassen auf einer eigenen Website zur Verfügung.

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1 Kommentar zu diesem Artikel

  1. Michael

    schrieb am 24. September 2007 um 09:18 Uhr (#)

    Solche Seiten sind nett, aber erfordern einfach zu viel Mehrarbeit. Meine Ausgaben jedesmal einzugeben. Da viele Menschen ihre EC-Karte verwenden und damit die Ausgaben bei den Banken vorliegen sollte man auch soweit als möglich auf die Bankdaten zugreifen können - ähnlich http://www.mint.com Das Portal verfügbar für deutsche Banken wäre super. Oder warum machen die Banken das nicht gleich mit.


1 Trackback

  1. imgriff.com » Blog Archiv » Monatliche Fixkosten: Welche müssen wirklich sein?
    (4. September 2008 15:39)

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