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Das Zentrum des Wahnsinns

Von Florian Steglich am 28. August 2007 um 17:00 Uhr Kommentare (10)
Kategorien: Informationen, Vereinfachung

Zentrum des Wahnsinns, so wird der moderne Arbeitsplatz in einem aktuellen Artikel auf Welt.de genannt. Zwischen Smartphone, E-Mail-Programm und Internet verschwenden wir Zeit, weil wir alles gleichzeitig zu erledigen versuchen.

Es ist ein weiterer Artikel zum Thema “Interruption Science”, der Wissenschaft, die sich zum Thema “Unterbrechungen am Arbeitsplatz” formiert, und er erwähnt eine weitere Studie, diesmal vom britischen Henley Management College: 181 Führungskräfte wurden dafür befragt und es kam heraus, dass sie im Durchschnitt dreieinhalb Jahre ihres Lebens damit verschwenden, überflüssige E-Mails zu lesen. Die Ergebnisse früherer Untersuchungen waren ähnlich:

  • Mehr als ein Viertel der Arbeitszeit gehe für die unproduktiven Nebeneffekte des Multitaskings heraus, schrieb das Magazin SZ Wissen.
  • Nur elf Minuten am Stück könne man sich am Stück auf eine Aufgabe konzentrieren, bevor die nächste Unterbrechung einen ablenke, stand bei Spiegel Online.

Selbst wenn man übrigens sehr fit ist im gleichzeitigen Erledigen verschiedener Aufgaben, kann das Multitasking einen negativen psychologischen Effekt haben. Im Welt.de-Artikel wird der Psychologe Iring Koch von der TH Aachen zitiert:

„Selbst wenn sich die Leistung durch Multitasking nicht verschlechtert, nehmen Menschen ihre Arbeit als anstrengender wahr, als sie es tatsächlich ist“

Und das kann ja auch nicht das Ziel sein.

» Hier entlang zum Artikel bei welt.de



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10 Kommentare

Tom

Ich glaube diese lieben Menschen habe nallesammt gelogen..
in Wahrheit sind es weeeit mehr als die erwähnten 3.5 Jahre die auf unnötige E-Mails verschwendet werden.
Ganz zu schweigen von den unnötigen Sitzungen oder den unnötigen Prozessen…

Der Titel dieses Beitrags ist perfekt gewählt :-D


nimue

*gg* wenn ich da an meinen letzten arbeitsplatz denke… wer meint, forstwirte verbringen die meiste zeit im wald, der irrt. die verbringen die meiste zeit in meetings. :-)


Karrierebibel

…und vorher stands schon in der wirtschaftswoche - wenn mir dieser kleine selbstreferenzielle einwurf gestattet ist. meinen senf dazu habe ich ja schon hier verzapft.


Lebenszeitverlust

Die “Welt” hat einen Artikel online, der die Segnungen der modernen Welt kritisch hinterfragt und beklagt, dass wir als Beschäftigte von Unternehmen - nicht als Individuen, darum geht es nicht - immer mehr Zeit dadurch verschwenden, da…


simon

Mich würde ja eher mal intressieren, wieviel Zeit bei mir für Feedkonsum drauf geht. Obwohl… nein, doch nicht!


Florian Steglich

» nimue: Willst Du mal einen Gastbeitrag schreiben? Das würde mich interessieren :)

» simon: Da hilft nur eines: Eine Arbeit finden, zu der das Feedlesen als Recherche unverzichtbar ist. Rechtfertigung ist alles.


nimue

@florian: so a la “eine frau packt aus: was männer im forst wirklich machen?” *fg*


Florian Steglich

» nimue: Die Meetings sind IM Forst? So mit Decke auf der Lichtung, oder wie muss man sich das vorstellen? (Und wohin leuchtet dann der Beamer?)


nimue

*lach* neee. das waäre ja zuviel frische luft. die treffen sich in miefigen sitzungszimmern. wo ein normaler mensch 10 sätze bräuchte, um einen sachverhalt zu klären, brauchen die eine aufsichtsratssitzung… mit futter und süßen stückle. sind natürlich alles männer *fg*


[…] die Probleme, die es bereitet. Der Autor Max Rauner erwähnt Studienergebnisse, die wir schon aus anderen Artikeln kennen, konzentriert sich dann aber auf Software-Lösungen, die uns beim […]


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