Darf’s noch etwas mehr sein?
Mit Tipps zu Produktivität und Effizienz ist das so eine Sache. Für den Einen sind sie nützlich, weil neu. Der Andere findet sie überflüssig, weil er sie bereits kennt. Und oft ist es so, dass man beim Lesen denkt: ‘Das ist doch Allgemeinwissen!’
Und trotzdem merkt man später, dass das erneute Lesen des vermeintlich Offensichtlichen geholfen hat.
So ist es auch mit den Tipps auf lifehack.org, bei denen es darum geht, in jeder Lebenslage die bestmögliche Bedienung zu bekommen- ohne dafür extra zu zahlen. Hier eine Auswahl der meiner Meinung nach wichtigsten Tipps:
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Außerhalb der Stoßzeiten seine Erledigungen machen. In Restaurants, Hotels oder am Check-In im Flughafen genau dann einzulaufen, wenn das alle tun, führt zunächst einmal zu ausgelasteten Servicekräften und zur Standardbehandlung. Besser dann hingehen, wenn die netten Personen am Schalter nicht am Rotieren sind. Wer Zeit hat, ist auch gewillter, auf etwaige Extrawünsche einzugehen.
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Die Servicekraft mit ihrem Namen ansprechen. Dadurch baut man eine engere Bindung auf, als wenn man anonym die Interaktion durchzieht. Also immer nach Namensschildern Ausschau halten - oder auch einmal einfach fragen.
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Online-Bewertungen checken: Im Netz entstehen mehr und mehr Dienste, bei denen Konsumenten den Service von Restaurants, Hotels und anderen Unternehmen bewerten können. Die Klassiker sind Ciao oder Dooyoo, neuere Angebote zum Beispiel Qype und Dialo. Daneben gibt es Blogs wie das noch junge Go to Rio oder restaur.antville.org. All diese Seiten vermindern die Gefahr, in der Servicewüste zu landen.
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Wissen, was man will und das dementsprechend artikulieren: Je mehr und je präziser man nützliche Informationen weitergibt, desto eher wird einem das geboten, was man wünscht.
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Etwas leicht Fieses zum Schluss: Wenn angebracht, das Management einbeziehen. Und das nicht nur wenn es ein Problem gibt, sondern auch wenn man Positives hervorheben will. Die Frage nach den Kontaktdaten des Vorgesetzten dürfte in aller Regel die Aufmerksamkeit des Gegenüber erhöhen. Besonders bei langfristigen und/oder intensiven Geschäftsbeziehungen kann man mit dem Verweis auf ein Feedback, das man gedenkt weiterzuleiten, viel erreichen. Hier ist allerdings auch Fingerspitzengefühl gefragt.
Auf lifehack.org findet man noch mehr Tipps.
Hat man die durchgeschaut, empfiehlt sich die Lektüre der 10 things your restaurant won’t tell you. Damit man weiß, auf was man sich einlässt und dass es auch nicht vor allem schützt, wenn man die Bedienung beim Namen nennt. ;)
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